Geopolitische Leitlinien der USA (Teil 2)

Der nachfolgende Beitrag ist quasi eine Ergänzung zu einem Artikel aus dem September 2014 (s. hier).

The Chicago Council on Global Affairs ist ein einflussreicher, sich vorrangig  mit außenpolitischen Themen beschäftigender, US-Amerikanischer Think-Tank. In seiner langjährigen Geschichte traten viele prominente Persönlichkeiten aus der Politik als Gastredner auf:

Barack Obama, Condoleeza Rize, Tony Blair und Präsidenten und Premierminister verschiedener Länder wie China, Kanada, Australien, Pakistan, Indien etc.

Am 4. Februar 2015 hielt dort George Friedman, der Gründer des privaten Nachrichtendienstes STRATFOR, auch bekannt unter dem Namen Schatten-CIA einen Gastvortrag, bei welchem er auch auf Fragen aus dem Publikum einging.

Strategic Forecasting, Inc (abgekürzt Stratfor) ist ein US-amerikanischer Informationsdienst, der Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik, zu Sicherheitsfragen und Konflikten anbietet. Täglich veröffentlicht Stratfor Länderberichte sowie Analysen zu globalen und regionalen Konflikten. In seinen Analysen bringt Stratfor nicht nur Hintergrundinformationen zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern erschließt aus den Bestimmungsfaktoren einer Konfliktlage oder Ländersituation zugleich Prognosen für die Zukunft.

(Quelle: wikipedia)

 

Video mit deutschen Untertiteln:

(01:38) … the primordial interest of the Unites States over which we for centuries have fought wars, the first second and cold war has been the relationship between Germany and Russia. Because united they are the only force that could threaten us and to make sure that that doesn’t happen.

(03:20) …that the US is prepared to create a “cordon sanitaire” around russia. Russia knows it. Russia believes the US intends to break the Russian Federation.

(04:03)  The United States has a fundamental interest, it controls all the oceans of the world, no power has ever done that. Because of that, we get to invade people and they don’t get to invade us, that is a very nice thing. Maintaining control of the sea and control of space is the foundation of our power.

(04:56)  The US cannot occupy Eurasia…. but we do have the ability to support various contending powers so they concentrate within themselves. With political support, some economic support, military support, and advisors. And in extremes do what we did in Japan, in Vietnam in Iraq and Afghanistan’s, spoiling attacks. The spoiling attacks is not intended to defeat the enemy it’s intended to show them off balance.

(08:28)  The question on the table for the Russians is: Will they retain a bufferzone that is at least neutral or will the West penetrate so far into Ukraine that they are 70 miles away from Stalingrad and 300 miles away from Moscow. For Russia the status of Ukraine is an existential threat.

(09:37)  The issue to which we don’t have the answer is what will Germany do. The real wild card in Europe is that as the United States builds its cordon sanitaire, not in Ukraine, but to the west, and the Russians try to figure out how to leverage the Ukrainians out, we don’t know the German position…

(10:24)  For the United States, the primordial fear is… German technology and German capital, Russian natural resources and Russian manpower… the only combination that has for centuries scared the hell out of the United States.

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About valjean72

Ein Ostbayer in der Westschweiz Als gebürtiger und bekennender Oberpfälzer, der einst in Sachsen studierte, lebe ich nun mehr seit einigen Jahren im französischsprachigen Teil der Schweiz, in der Romandie. Ich hatte mich seinerzeit bewusst für diese Schweizer Region entschieden, da ich meine Französischkenntnisse auch beruflich anwenden und letztlich ausbauen wollte. Der Anlass zu diesem Blog lässt sich unschwer an meinen Beiträgen und auch am Gründungsdatum ablesen. Maßlos enttäuscht über die Berichterstattung in unseren etablierten Medien, Russland und die Ukraine betreffend - eine Berichterstattung, welche sich mir zunehmend als konzertiert propagandistisch darstellte - entschloss ich mich einen Blog anzulegen (dass meine Frau russisch spricht und vor nicht all zu langer Zeit ein Jahr auf der Krim verbrachte, hat sicherlich dazu beigetragen mich speziell für dieses Thema zu sensibilisieren). Der Hauptaspekt liegt für mich darin, alle Informationen und weiterführenden Links, die ich bisher für das Verfassen von Leserkommentaren (zumeist bei ZEIT-Online) im Internet fand, an einem Ort zu bündeln, um schnellen Zugriff darauf zu haben. Daneben ist es mir auch wichtig, dass mir nahestehende Menschen einen Einblick über Dinge bekommen, die mich bewegen und wie im Falle der Ukrainekrise auch von enormer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung auf unserem Kontinent sind.

One response to “Geopolitische Leitlinien der USA (Teil 2)”

  1. Bernhard Rabl says :

    bitte mal die gesamte Rede vom Georg Friedman anhören – da kommen noch ein paar starke Aussagen – unfassbare Aussagen eigentlich!

    Beste Grüße RB

    besten Dank übrigens für ihre aufschlussreichen Darstellungen !

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