Hintergründe zur Masseneinwanderung (4) Der große Austausch

Nachfolgend ein paar Auszüge aus einem Kommentar, der unlängst auf dem Online-Portal des Politmagazins Cicero veröffentlicht wurde.

Dieser Beitrag ist insofern höchst erstaunlich, als hier ein etabliertes deutsches Magazin Verantwortlichkeiten, in der Person der Bundeskanzlerin, hinsichtlich der konstatierten gesellschaftlichen Schieflage benennt, welche ihre Ursachen wiederum in der Masseneinwanderung und dem politisch medialen Umgang damit hat.

Zudem werden essentielle Sachverhalte zumindest angerissen und daraus resultierende Fragen gestellt, die sich durch diese Schieflage ergeben und die daher unbedingt gesamtgesellschaftlich diskutiert werden müssten.

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(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

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(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

Sodann werden prägnante Zitate eines Fachaufsatzes des Freiburger Staatsrechtlers Dietrich Murswiek aufgeführt: „Das Volk ist das Subjekt der Demokratie“.

 

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(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

Alexander Kissler schält sodann am Ende seines Artikels die, dieser Thematik innewohnenden, essentiellen, meines Erachtens alles entscheidenden und deshalb unbedingt gesellschaftlich zu diskutierenden Fragen heraus, um am Ende allerdings resignierend festzustellen, dass diese Diskussion nicht erfolgen wird.

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(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

Der Fernsehsender Phoenix strahlte am 24.02.2016 ein Interview mit dem als Terrorexperten vorgestellten  Jörg Trauboth aus. Thema dieses Gespräches war die steigende Terrorgefahr in Europa:

Wir leben in einer “Transition“. Diese gesamte Gesellschaft verändert sich und gerade wir Deutschen, die alles perfekt haben wollen, müssen uns wahrscheinlich daran gewöhnen, auch mehr mit Unsicherheiten zu leben.

Wir müssen wahrscheinlich auch lernen, zu erleben, dass es irgendwo einen Terroranschlag bei uns geben wird, aber dass der unser Land eben nicht zentral erschüttert, sondern eben nur lokal erschüttert.

(Quelle: Phoenix: „Terrorgefahr in Europa: Jörg Trauboth im Gespräch“; 24.02.2016)

Traubroth sprach das Wort „Transition“ englisch aus. Ein deutsches Wort gleicher Bedeutung ist Übergang oder Überleitung. Worin aber besteht solch eine „Transition“ und wohin soll sie überleiten?

Damit kann ob dem zugrundeliegenden Hauptthema der „Flüchtlingskrise“ nichts anderes gemeint sein, als der – durch die gegenwärtige, noch keineswegs beendete Masseneinwanderung – gesteigerte und forcierte Umbau der bundesdeutschen Bevölkerung, hin zu einer noch mehr multi-kulturellen Gesellschaft.

Müssen wir uns tatsächlich daran gewöhnen, haben wir keine andere Wahl als uns quasi – gemäss Merkelschem Neusprech – alternativlos unserem Schicksal zu ergeben?

Welche Chuzpe muss man Trauroth unterstellen, angesichts der Beiläufigkeit, mit der er von Transition spricht, ohne näher darauf einzugehen? Ganz zu schweigen von der nachlässig flappsigen Art, mit welcher er von der zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen in Deutschland spricht.

Der französische Schriftsteller Renaud Camus setzt sich seit Mitte der neunziger Jahre mit diesem Thema auseinander und hat dieses Phänomen einer, seiner Auffassung nach sich abzeichnenden kompletten Transition, griffig mit „Der Große Austausch“ bezeichnet.

Nachfolgend zwei Auszüge aus seinem Aufsatz aus dem Jahr 2013 „Der Große Austausch oder: Die Auflösung der Völker“:

S. 60/61: Die Herren des internationalen Handels, die Geldgeber des globalen Dorfes, die Unternehmer der globalisierten Industrie, die Manager der übernationalen Konzerne, die Schar der Manipulateure und Spekulanten, die vom Ausverkauf oder auf Kosten der Vergangenheit leben: auf dem ganzen Planeten haben sie sich die Sichtweise zu eigen gemacht, dass einer Welt ohne Nationen, ohne Grenzen, ohne Unterschiede der Vorzug zu geben ist.

Der Große Austausch unseres Volkes ist nur eine, wenn auch besonders spektakuläre und – in unseren Augen, nicht in ihren – katastrophale Folge der Ideologie der universalen Austauschbarkeit aller Dinge, die in ihrem Denken fundamental zugrunde liegt.

Der austauschbare Mensch, eine entwurzelte Spielfigur, der man alle Ecken und Kanten ihrer nationalen, ethnischen und kulturellen Zugehörigkeit abgeschliffen hat, von Geburt an entortet, daher nach Belieben versetzbar, ein solcher Typ Mensch ist in den Augen der überbezahlten Geschäftsführer ein unverzichtbares Basismodul in der Maschinerie der planetaren Geld- und Güterströme.

(Quelle: Renaud Camus – „Revolte gegen den großen Austausch“, Verlag Antaios 2016)

 

S. 95/96: Noch allgemeiner gesprochen wird dem Staatsbürger, wird jedem Mann und jeder Frau, in jedem psychologischen und moralischen Themenbereich, das Vertrauen in die eigene sinnliche Wahrnehmung genommen. Wir nehmen die Wirklichkeit nur noch hinter Scheuklappen eines >>Diskurses<< wahr, der nahezu ausschließlich soziologisch-ökonomischer Natur ist. Wir werden unseres eigenen Blickes beraubt, unseres eigenen Wirklichkeitsbezugs, unseres eigenen Leidens, das man uns zu schlucken gelehrt hat, damit wir bloß nicht auf die Idee kommen, ihm Bedeutung beizumessen. In einem bemerkenswerten Auftritt im Fernsehen*, der das verdrängte Problem ins kollektive Bewusstsein zurückrief, sprach der Schriftsteller Richard Millet offen über den Schmerz, den es ihm bereitet, sich um sechs Uhr abends in der U-Bahn-Station Châtelet als einziger seiner Art wiederzufinden. Diese Aussage wurde von den anderen geladenen Gästen der Show, Repräsentanten der autorisierten Meinung, protegierten und bezahlten Trabanten des politisch-medialen Komplexes, nicht nur mit Empörung (an der es natürlich nicht fehlte) aufgenommen: Noch viel stärker zeigte sich eine schiere, verständnislose Verblüffung. Man verstand überhaupt nicht, worauf Millet anspielte: Der einzige Weiße um sechs abends in Châtelet? Erstens, stimmt das überhaupt? Zweitens, wenn es wirklich so gewesen ist, wo liegt das Problem? Der Schmerz, von dem Millet sprach, schien ihnen unbegreiflich zu sein.

Das eingeborene Volk, dieses Objekt des Großen Austausches, sieht seinesgleichen immer seltener, in der U-Bahn, in Straßen, die einst wohlvertraut waren und nun fremd geworden sind, in Landstrichen, die sich rapide verändern …

Sein eigener Schmerz ist nicht nur unverständlich geworden, er darf sich selbst nicht mehr als solcher erkennen. Sein bloßes Dasein gilt als skandalös, und so wird er jeglicher Ausdrucksmöglichkeiten beraubt.

(Quelle: Renaud Camus – „Revolte gegen den großen Austausch“, Verlag Antaios 2016)

*[Der betreffende Ausschnitt der TV-Sendung mit Richard Millet, zweifachem Prix-Goncourt-Preisträger, sowie Träger des Essay-Preises der Académie française, ist auf YouTube aufrufbar: hier.]

In diesem Textauszug wird die Entfremdung weiter Teile der Bevölkerung, hinsichtlich ihrer Wahrnehmung im Verhältnis zum offiziell gemalten Bild, anschaulich dargestellt.

Und hier kann es auch niemanden mehr verwundern, dass mit der AFD eine neue politische Kraft und insbesondere mit PEGIDA eine bereits lange andauernde Protestbewegung der Strasse entstanden ist. Ganz gleich wie man persönlich zu diesen Phänomenen stehen mag, ursächlich für deren zunehmende Popularität ist die beinahe vollkommene Ausblendung der Sorgen und Motive weiter Teile der Gesellschaft durch den politisch-medialen Komplex.

Ulrike Meinhof gab im Jahr 1968 folgende, zeitlose und – jenseits politischer Farbenspielereien – allgemein gültige Stellungnahme ab:

 

Ich halte die Straße keineswegs für ein ganz besonders geeignetes Mittel, seine Meinung bekannt zu machen. Wenn einem aber nichts anderes übrigbleibt, wenn man also nicht im Fernsehen sitzt und wenigstens ein- oder zweimal in der Woche ein oder zwei Stunden lang genau sagen kann, was man zu sagen hat, wenn man nicht über Millionenauflagen […] verfügt, […] dann bin ich da allerdings der Ansicht, dass es da außerordentlich demokratisch ist, wenn es Leute gibt, die […] die einzige Öffentlichkeit, die dann für sie bleibt, nämlich die der Straße, benutzen[…].

(Quelle: SPON; 29.01.2013)

 

 

Remaud Camus thematisiert kurz in seinem Aufsatz ein Zitat, welches Houari Boumedienne zugeschrieben wird.

Boumedienne war algerischer Staats- und Regierungschef in den sechziger und siebziger Jahren und soll 1974 vor der UN-Versammlung folgendes geagt haben:

Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren

(Quelle: DER SPIEGEL – „Knebelung des Abendlandes“; 19.04.2004)

Ob Boumedienne tatsächlich diese Worte ausgesprochen hat, kann ich nicht abschliessend beurteilen, da mir Mittel und Zeit fehlen, diesem Sachverhalt erschöpfend nachzugehen. Dieses Zitat wurde allerdings schon wiederholt in abgewandelter Form von radikalen Muslimen, interessanterweise immer fundamentalistisch sunnitischer Ausprägung, geäussert.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich berichten, dass ich anlässlich meiner beruflichen Tätigkeiten in Algerien einmal eine scherzhafte Frage von Algeriern gestellt bekam. Sie wollten von mir wissen, welche die am zweitmeisten gesprochene Sprache in Marseille sei. Die Antwort auf diesen Witz war natürlich: Französisch!

Ansonsten verstand ich mich im Grunde genommen gut mit den Menschen in Algerien, auch wenn es auf beruflicher Ebene oftmals sehr anstrengend war. Und immerhin sprechen alle Algerier, die nach Frankreich auswanderten und nach wie vor auswandern allesamt französisch.

Von den Menschen aus Nordafrika, dem Nahen und Mittleren Osten die zuletzt in grossen Mengen nach Deutschland kamen, sprechen hingegen die allerwenigsten auch nur rudimentär deutsch.

Betrachtet man nun die Zusammensetzung der westeuropäischen Gesellschaften, insbesondere der jüngeren Altersklassen in den Metropolen und Großstädten, so kommt man nicht umhin, das Phänomen der fortgeschrittenen Transition oder des „Großen Austausches“ als Faktum wahrzunehmen.

In seiner originalen, französischen Bezeichnung heisst Der Große Austausch: Le Grand Remplacement, auf englisch demnach The Great Replacement.

Interessanterweise veröffentlichten die Vereinten Nationen im Jahr 2001 ein Strategiepapier mit dem Titel: Replacement Migration, was übersetzt werden kann mit Austauschmigration.

 

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(Quelle: www.un.org; United Nations 2001)

 

Als Begründung dient – wenig überraschend – das angebliche und vom politisch-medialen Komplex wiederkehrend propagierte sogenannte demographische Problem in den westlichen Industriestaaten:

UN_replacement_migration 1

(Quelle: www.un.org; United Nations 2001)

 

Geht man davon aus, dass der Migrationsstrom aus Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten Richtung Kerneuropa, allen voran nach Deutschland, organisiert ist – und das tue ich, dann muss man sich fragen worin diese Eile begründet liegen mag, den Transformationsprozess zu beschleunigen. Denn er fand ja beinahe unbemerkt statt in den letzten vier Jahrzehnten und durch diese Forcierung rückt er erst ins Rampenlicht der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit, selbst wenn dieses Phänomen nach wie vor von den etablierten Medien fast überhaupt nicht thematisiert wird.

In diesen Kontext der Migrationsbeschleunigung ist schliesslich auch die Kappung der Mittel für Flüchtlinge im Nahen Osten seitens der Vereinten Nationen einzuordnen.

 

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(www.tagesschau.de; 03.07.2015)

 

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(www.tagesschau.de; 03-07.2015)

(Anmerkung: WFP = World Food Program der Vereinten Nationen)

Insofern liegen sicherlich vielschichtige Motive diesem gelenkten Flüchtlingsstrom zugrunde. Eines dieser Motive könnte durchaus in der gezielten Schwächung Europas und insbesondre Deutschlands verankert sein.

Der US-amerikansche Journalist Eric Zuesse schreibt in diesem Zusammenhang, dass die USA aussenpolitisch eine Strategie des „Last man standing“ umsetzen, d.h. um von der eigenen, sich zuspitzenden prekären wirtschaftlichen Lage abzulenken, verbreiten sie Chaos und Unsicherheit in der Welt, selbst und mittlerweile gerade unter den vermeintlich verbündeten Staaten der EU.

Durch dieses verbreitete Chaos hätten die USA die Chance sich positiv von diesen Ländern abzuheben.

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(Quelle: strategic-culture.org; Eric Zuesse – „U.S. is Destroying Europe“; 07.08.2015)

 

Paul Craig Roberts, stellvertretender US-Finanzminister unter Ronald Reagan und ehemaliger Mitherausgeber des Wall Street Journal schrieb im januar 2016 auf seinem Blog, dass dem „Westen“ mittlerweile nichts anderes mehr übrig bleibe, als die eigenen Völker auszubeuten, nachdem die Ausbeutung der Länder der Dritten Welt ausgereizt und nicht mehr ausreichend sei den Renditehunger der Investoren zu befriedigen.

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(Quelle: paulcraigroberts.org; 30.01.2016)

 

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(Quelle: paulcraigroberts.org; 30.01.2016)

 

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(Quelle: paulcraigroberts.org; 30.01.2016)

 

Sei’s drum. Persönlich bin ich zum Schluss gelangt, dass wir es mit dem Großen Austausch mit einem nicht mehr zu leugnenden Sachverhalt zu tun haben, zumindest nicht nach intellektuell redlichen Maßstäben.

 

Nun, viele Menschen in den westeuropäischen Ländern stehen dieser Transformation positiv gegenüber, weil sie diese zunehmende Internationalisierung bei gleichzeitigem Abnehmen des Nationalen, des heimisch Angestammten spannend und aufregend finden. Zudem suggeriert der offizielle Narrativ, dass man sich als bedingungsloser Befürworter dieser Massenmigration auf der einzig guten, der humanistischen Seite in diesem Diskurs befindet. Mit vehementer Entschlossenheit wird hingegen alles daran gesetzt, kritische Stimmen, beinahe ausnahmslos pauschal als menschenfeindlich und rechtsradikal zu stigmatisieren.

Auf jeden Fall kann es angesichts dieser fortschreitenden Entwicklung nicht mehr verwundern, dass in den letzten Jahrzehnten immer jene politischen und gesellschaftlichen Kräfte medial gehätschelt und nach oben geschrieben wurden, die sich für eine Ausweitung der außereuropäischen Zuwanderung aussprachen.

Anetta Kahane, deren Antonio-Amadeu-Stiftung mittlerweile vom deutschen Justizministerium dazu auserkoren wurde, dem Medienkonzern Bertelsmann beratend zur Seite zu stehen, deutschsprachige Facebook-Seiten von sogenannter „Hassrede“ zu säubern, gab folgendes Statement von sich:

 Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb

(Quelle: tagesspiegel.de zitiert Anetta Kahane; 15.07.2015)

 

Joschka Fischer:

Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden.

(Quelle: welt.de; 07.02.2005; Zitat aus: Joschka Fischer „Risiko Deutschland“)

 

Nicolas Sarkozy:

Aber das Ziel ist es, die Herausforderung der Rassenvermischung festzustellen (anzunehmen).

… hierbei handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Verpflichtung, ein Gebot (ein Muss).

Wir können nicht anders handeln

auf die Gefahr hin, dass wir uns mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen werden!

(Übersetzung eines Auszuges seiner Rede vom 17.12.2008 in Palaiseau)

[Ein Videomitschnitt dieser Rede ist im zweiten Teil des folgenden Blogbeitrages hinterlegt: hier]

>> Im zweiten Teil meines Blogbeitrags Hintergründe zur Masseneinwanderung nach Kerneuropa (1) hatte ich bereits Zitate von Nicolas Sarkozy, Peter Sutherland, Barbara Lerner Spectre, Thomas Barnett und Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi aufgeführt, die meines Erachtens allesamt in Zusammenhang mit dem Phänomen des Großen Austausches zu sehen sind. Der erwähnte Blogebeitrag ist allerdings sehr lang geraten  und so muss man ein gutes Stück runterscrollen, um zum zweiten Teil zu gelangen. <<

Betrachten wir nun zurückliegende Aussagen von drei deutschen Spitzenpolitikern, zwei ehemaligen und einer aktiven: Willy Brandt, Helmut Schmidt und Angela Merkel.

Auszug aus der Regierungserklärung Willy Brandts vom 18. Januar 1973:

Es ist aber . . . notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten. Wir dürfen das Problem nicht dem Gesetz des augenblicklichen Vorteils allein überlassen. Also wird es auch gelten, diese Dinge im Zusammenhang darzustellen und Lösungsvorschläge daraus abzuleiten.

(Quelle: faz.net; 19.01.2014)

 

Der Altkanzler Helmut Schmidt gab im Jahr 2005 dem Focus ein Interview, worin er sich entschieden gegen eine weitere aussereuropäische Zuwanderung aussprach.

2005-06-11 focus.de - Helmut_Schmidt

(Quelle: focus.de; 11.06.2005)

 

2005-06-11 focus.de - Helmut_Schmidt 2

(Quelle: focus.de; 11.06.2005)

 

Selbst A. Merkel erklärte noch im Jahr 2010 „Multi-Kulti“ für gescheitert.

2010-10-16 spiegel.de merkel_multikulti_gescheitert

(Quelle: SPON; 16.10.2010)

 

Woher rührt also dieser Sinneswandel?

 

Nachtrag:

Nachdem ich bereits in einem vorherigen Beitrag ein Video der französischen Band Les Brigandes verlinkt habe, mache ich es auch hier an dieser Stelle, da das nun verlinkte Lied explizit Den Großen Austausch („Le Grand Remplacement“) besingt.

Das zu Beginn zu sehende Standbild, in Zusammenhang mit der schriftlichen Abbildung eines Zitates eines französischen Rabbis, mag zunächst verstörend wirken – und ich persönlich hätte es diesem Video auch nicht voran gestellt – allerdings sind diese Worte, ist diese Botschaft tatsächlich so von Rabbi David Touitou ausgesprochen worden.(YouTube: hier)

 

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About valjean72

Ein Ostbayer in der Westschweiz Als gebürtiger und bekennender Oberpfälzer, der einst in Sachsen studierte, lebe ich nun mehr seit einigen Jahren im französischsprachigen Teil der Schweiz, in der Romandie. Ich hatte mich seinerzeit bewusst für diese Schweizer Region entschieden, da ich meine Französischkenntnisse auch beruflich anwenden und letztlich ausbauen wollte. Der Anlass zu diesem Blog lässt sich unschwer an meinen Beiträgen und auch am Gründungsdatum ablesen. Maßlos enttäuscht über die Berichterstattung in unseren etablierten Medien, Russland und die Ukraine betreffend - eine Berichterstattung, welche sich mir zunehmend als konzertiert propagandistisch darstellte - entschloss ich mich einen Blog anzulegen (dass meine Frau russisch spricht und vor nicht all zu langer Zeit ein Jahr auf der Krim verbrachte, hat sicherlich dazu beigetragen mich speziell für dieses Thema zu sensibilisieren). Der Hauptaspekt liegt für mich darin, alle Informationen und weiterführenden Links, die ich bisher für das Verfassen von Leserkommentaren (zumeist bei ZEIT-Online) im Internet fand, an einem Ort zu bündeln, um schnellen Zugriff darauf zu haben. Daneben ist es mir auch wichtig, dass mir nahestehende Menschen einen Einblick über Dinge bekommen, die mich bewegen und wie im Falle der Ukrainekrise auch von enormer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung auf unserem Kontinent sind.

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