Diversity oder Krieg

Der Niederländer Frans Timmermans ist seit dem 1. November 2014 Erster Vizepräsident und „EU-Kommissar für Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“ in der Kommission Juncker.

Von  2012 bis 2014 war er Außenminister der Niederlande.

Am 01. Oktober 2015 hielt er eine Rede zu Migration, Kultur und Diversität anlässlich des „EU Fundamental Rights Colloquium“.

Anmerkung: das englische Wort „diversity“ (deutsch für Diversität, Verschiedenheit, Mannigfaltigkeit) hat mittlerweile Einzug in den deutschen Sprachgebrauch erhalten. Es soll offensichtlich, den mittlerweile in weiten Teilen der Bevölkerung negativ besetzten Begriff „Muliti-Kulti“ (multikulturell) ersetzten.

Die dahinterstehende ideologisch motivierte Agenda bleibt indes unverändert, wie auch die Rede Frans Timmermanns verdeutlicht.

 

(00:00 – 00:47) Diversity is now in some parts of Europe seen as a threat. Diversity comes with challenges. But diversity is humanity’s destiny. There is not going to be, even in the remotest places of this planet, a nation that will not see diversity in its future. That’s where humanity is heading. And those politicians trying to sell to their electorates a society that is exclusively composed of people from one culture, are trying to portray a future based on a past that never existed, therefore that future will never be.

„Diversity“ wird heute in vielen Teilen Europas als Bedrohung aufgefasst. Diversity bringt Herausforderungen mit sich. Aber Diversity ist das Schicksal der Menschheit! Nicht einmal in den am meisten abgelegen Orten dieses Planeten wird es zukünftig eine Nation ohne Diversity geben. Das ist es, worauf die Menschheit sich zubewegt. Und jene Politiker, die versuchen ihren Wählern eine Gesellschaft zu verkaufen, die sich nur aus Menschen einer Kultur zusammensetzt, versuchen eine Zukunft zu zeichnen, basierend auf einer Vergangenheit, die es nie gab. Daher wird es auch diese Zukunft nie geben.

Auffällig ist wie in gewohnter Manier und Chuzpe die Alternativlosigkeit bestimmter Sachverhalte und forciert angestrebter Entwicklungen propagiert werden. „Divesity“ sei nun mal das Schicksal der Menschheit und nicht einmal in den entlegensten Orten der Welt könnten sich Völker und Nationen dieser offenbar unumstösslichen Entwicklung verschliessen.

Aus – Ende –  keine Widerrede erwünscht!

(00:47 – 01:30) Europe will be diverse, like all other parts of the world will be diverse. The only question is, how do we deal with that diversity? And my answer to that is, by ensuring that our values determine how we deal with diversity and not giving up our values to refuse diversity. That will bring us down as a society.

If we don’t get this right, I truly believe Europe will not remain the Europe we built. Europe will not remain a place of peace and freedom, for very long.

 Europa wird “divers“ (multikulturell) sein, wie alle anderen Teile der Welt auch “divers”(multikulturell) sein werden. Die einzige Frage ist, wie gehen wir um mit dieser Diversity? Und meine Antwort darauf ist, indem wir versichern, dass unsere Werte bestimmen wie wir mit Diversity umgehen und nicht unsere Werte aufgeben, um Diversity abzulehnen. Dies würde uns als Gesellschaft herunterbringen.

Falls wir das nicht richtig gelöst bekommen, dann – so glaube ich wahrhaft – wird Europa nicht das Europa bleiben, wie wir es aufgebaut haben. Europa wird dann nicht mehr für sehr lange Zeit der Ort von Frieden und Freiheit bleiben.

Und da die ganze Welt diverse sein wird, wird dies natürlich auch Europa sein. Und falls „wir“, d.h. die Gesellschaften (Völker) Europas dies nicht in dem gewünschten Sinne umsetzten werden können, wird sich die Friedenszeit in Europa zu Ende neigen.

Dieser schwarze Ausblick Timmermanns lässt mich sogleich an ähnlich gelagerte Reden von Nicolas Sarkozy und Barbara Lerner Spectre denken. (Die beiden Reden wurden bereits hier thematisiert und dort sind auch die dazugehörigen Videos hinterlegt)

Aber das Ziel ist es, die Herausforderung der Rassenvermischung festzustellen (anzunehmen).

Die Herausforderung der Rassenvermischung, die uns das 21. Jahrhundert stellt.

Hierbei handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Verpflichtung, ein Gebot (ein Muss).

Wir können nicht anders handeln, auf die Gefahr hin, dass wir uns mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen werden!

(Nicolas Sarkozy am 17.12.2008 in Palaiseau)

 

Europa hat noch nicht gelernt multikulturell zu sein. Wir werden teilhaben an dieser schmerzhaften Umwandlung, die stattfinden muss! … aber ohne diese führende Rolle und ohne diese Umwandlung wird Europa nicht überleben!

(Barbara Lerner Spectre; 2010)

 

Verwandter Artikel:

Verordnete Toleranz – oder auf dem Weg in einen „bunten“ Überwachungsstaat

Der „Eurovision Song Contest 2016“ im Zeichen politischer Einflussnahme

Gestern wurde er wieder zelebriert, der alljährliche Stumpfsinn in Form eines europäischen Liederwettbewerbes.

Dieses Jahr trug die Ukraine den Titel davon:

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(Quelle: spiegel.de; 15.05.2016)

 

Zweifelos eine politisch motivierte Entscheidung, wie auch folgende Passage aus dem Spiegel-Artikel meines Erachtens ungewollt offenlegt.

spiegel.de jamala 2

(Quelle: spiegel.de; 15.05.2016)

 

Weder wurde die Krim im jahr 2014 annektiert, noch kam es zu Vertreibungen. Der Schreiberling macht sich auch gar nicht die Mühe irgendwelche Belege – und seien sie noch so hanebüchen – für diese harschen Aussagen anzuführen. Es reicht Behauptungen einfach in den Raum zu stellen, diese immer wieder bei passender oder auch unpassender Gelegenheit zu wiederholen.

Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein und durch zähes Wiederholen der angeblichen russischen Missetaten wird schon etwas beim Publikum hängenbleiben. So das Kalkül der Meinungsmacher in den hiesigen Massenmedien.

Dass Stalin Georgier und kein Russe war und die Vertreibung der Krimtataren im Kriegsjahr 1944 keinen russisch-völkischen oder nationalistischen Hintergund hatte, wissen wohl die wenigsten Nachrichtenkosumenten von ARD, ZDF, RTL, SPIEGEL, BILD und Konsorten.

Ebenso die historische Tatsache, dass die Krim schon bei der Gründung der Sowjetunion  im Jahr 1917 zur Russischen und nicht zur Ukrainischen Sowjetrepublik gehörte.

Es war schliesslich der in der Ukraine aufgewachsene „Halbukrainer“ Nikita Chruschtschow, der die Krim 1954 per Federstrich von der Russischen in die Ukrainische Sowjetrepublik translozierte. Anlass war das 300-jährige Jubiläum des Vertrags von Perejaslaw von 1654, in dessen Rahmen sich der von Polen bedrängte ukrainische Kosakenstaat dem Schutz des russischen Zaren unterstellt hatte.

(Mehr zur Bedeutung der Krim für Russland und zu den Begehrlichkeiten der USA hatte ich hier beschrieben: Link)

Interessant ist nun, dass das Lied des russischen Teilnehmers bei den per Telefon abgegebenen Stimmen – sprich in der Publikumsgunst –  an erster Stelle lag aber bei der Abstimmung der Jurys der jeweiligen Länder einen abgeschlagenen, hinteren Platz belegte. So kommt selbst der SPIEGEL nicht umhin folgendes Statement abzugeben:

Nur Russlands Sergey Lazarev hatte noch besser bei den Fernsehzuschauern abgeschnitten – aber sein mit viel Animationsaufwand aufgepeppter Simpel-Popsong „You Are the Only One“ war nach den Jurystimmen schon zu weit abgeschlagen, um den Eurovision Song Contest 2016 zu gewinnen.

(Quelle: spiegel.de; 15.05.2016)

 

Betrachten wir nun die Punktevergaben von 19 Ländern für den russischen Beitrag. Nachfolgend eine Gegenüberstellung der Resultate (Punkte) aus dem Telefon-Voting der Zuschauer und der Jury-Entscheidung:

Stimmen für Russland 19 von 26 Länder

Punktevergabe von 19 von insgesamt 26 Ländern an Russland: Telefonwahl versus Jurystimmen (Datenquelle: eurovisionworld.com)

 

Die Zuschauerstimmen dieser 19  Länder ergaben insgesamt 174 Punkte für den russischen Beitrag und damit unangefochten den ersten Platz.

Das Ergebnis der Jury-Entscheidungen derselben 19 Länder zusammen genommen ergab sage und schreibe  3 (in Worten: d r e i ) Punkte und damit einen Platz ganz am Ende des Classements für Russland. Im Endergebnis, welches aus der Summe der Zuschauerabstimmungen per Telefon und den Jury-Entscheidungen gebildet wurde, reichte es für Russland immerhin zum 3. Platz.

Die Zuschauer in Estland, Deutschland und in der Ukraine verliehen dem Beitrag Russlands beispielsweise jeweils 12 Punkte. Die Jurys dieser Länder gaben Russland nicht einen Punkt.

 

 

Auch in Ländern ohne einer russischsprachigen Minderheit vergaben die Zuschauer hohe Punktezahlen, die Jurys hingegen 0 Punkte an den russischen Beitrag.

 

 

Diese Zusammenstellung spricht für sich und verdeutlicht das Ausmass, mit welchem hier politisch motiviert eingeriffen wird.

Interessant und aufschlussreich ist auch die Diskrepanz diesbezüglich in Deutschland.

Stimmenvergabe aus Deutschland

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Stimmen aus Deutschland: Telefonwahl versus Juryententscheidung (Datenquelle: eurovisionworld.com)

 

Der israelische Beitrag von Hovy Star räumte bei der deutschen Jury die volle Punktezahl ab, wurde aber beim deutschen Telefon-Voting mit keinem einzigen Punkt berücksichtigt. Genau anders herum verhielt es sich mit dem russischen Lied. Diese drastische Abweichung ist mehr als auffällig.

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Hovi Star (Quelle: www.israel21c.org)

 

Gemäss seines Wikipedia-Eintrages lebt der Israeli Hovi Star offen homosexuell und hatte vor einem Monat ein homophobes Erlebnis am Moskauer Flughafen. Russische Polizeioffiziere hätten seinen Reisepass kontrolliert und sich über ihn aufgrund seines Make-Ups lustig gemacht:

Hovi Star_wikipedia

(Quelle: wikipedia)

 

Als ich auf der offiziellen Seite des ESC die Stimmabgaben nach dem Begriff „Russland“ filtern wollte, erschien folgendes Störungsbild in meinem Browser:

 

Der Kopf mit der herausgestreckten Zunge gehört zum ukrainischen Travestiekünstler Andrej Mychajlowytsch Danylko, der unter dem Pseudonym Verka Serduchka 2007 am ESC teil nahm.

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Verka Serduchka, ESC 2007 (Quelle: wikipedia)

 

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(Quelle: wikipedia)

 

Nachfolgend eine Aufnahme, die ein Treffen Verka Serduchkas mit der transsexuellen, israelischen Künstlerin Dana International zeigt.

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Verka Serduchka mit Dana International, 2008 in Belgrad (Quelle: wikipedia)

 

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(Quelle: wikipedia)

 

Asl vor zwei Jahren Conchita Wurst den ESC gewann, gab es viele Stimmen in unseren etablierten Medien, die hierin einen Sieg des westlichen und vorgeblich toleranten Gesellschaftsmodells gegenüber dem vermeintlich rückständigen Russland sahen.

Freilich um gleich wieder daraus weitere Munition zu schöpfen gegen das Böse im Osten anzuschreiben und daraus rüstungspolitisches und militaristisches Kapital zu schlagen.

 

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(Quelle: spiegel.de; 20.05.2014)

 

Als bemerkenswerten Nebenaspekt gilt es noch festzuhalten, dass Australien die meisten Punkte aus der Vergabe der Juryentscheidungen auf sich vereinte. Wenn schon Australien bei diesem europäischen Liedercontest dabei sein kann, warum nicht auch Neuseeland, Kanada oder gar die USA?

Der US-Popkünstler Justin Timberlake hatte dieses Mal immerhin schon einen Gastauftritt …

Ein zugespitztes Fazit:

Die Stimmenvergaben beim ESC zeigen zunehmend unverblümt die ungenierte politische Einflussnahme und das Durchdrücken von politischen Agenden. Gemäss der aussenpolitischen Agenda werden Länder benachteiligt und journalistisch diffamiert, die sich dem globalen Hegemonialanspruch des Westens entgegenstellen, allen voran natürlich Russland.

Gesellschaftspolitisch wird beim europäischen Sangeswettbewerb das klassische Geschlechterbild zurückgedrängt, wie es dem verquasten Zeitgeist bestimmter Eliten in USA und EU entspricht.

Die vorgetragenen Lieder werden beinahe ausnahmslos auf Englisch vorgetragen, allesamt mit geringem künstlerischem Anspruch. Dies ist meines Erachtens bereits eine Blaupause dafür, wie sich besagte Eliten offenbar ein Zusammengehen Europas vorstellen:

Westlich-angelsächsisch globalisiert und zusammengeschweisst auf den kleinsten gemeinsamen kulturellen Nenner. Ein europäisches Wahlvolk als hedonistisches und geschlechtlich vielseitiges Schlager-Pop-Publikum.

 

Von Think Tanks, NGO’s, Flüchtlingen und George Soros

Ende Februar wurde ich auf ein abgedrucktes Interview aufmerksam, welches der Deutschlandfunk mit Ulrike Guérot führte.

Anlass dieses Gesprächs war die von Frau Guérot kommunizierte These, dass die Integration der Flüchtlinge schwierig sei und zudem die Bevölkerung der Aufnahmeländer „stressen“ würde. Daher spricht sie sich dafür aus, dass die Flüchtlinge eigene Städte in Europa (Deutschland) bauen sollten, ähnlich wie es die europäischen Auswanderer in Nordamerika gemacht hätten.

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(Quelle: deutschlandfunk.de; 25.02.2016)

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(Quelle: deutschlandfunk.de; 25.02.2016)

Frau Guérot zieht also den Vergleich mit den europäischen, insbesondere den deutschen Einwanderen („Neu Hannover“), die es im 19. Jahrhundert in die USA zog. Hierzu gilt zunächst festzuhalten dass die Fläche der USA ungefähr ungefähr 27-mal so groß ist wie die Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Des weiteren war das Einwanderungsland USA  im 19. Jahrhundert noch relativ leer und bot somit reichlich Siedlungsflächen für die Neuankömmlinge. Wobei natürlich nicht zu vergessen ist, dass die Ureinwohner dieses Kontinentes beinahe ausgerottet wurden und in Folge dessen erst der Platz für die Europäer geschaffen wurde.

Um in der Allegorie von Ulrike Guérot zu bleiben: in der Annahme, dass die Neumigranten in Deutschland zu betrachten sind, wie einstige deutsche Auswanderer in die USA, dann sind im Umkehrschluss die heutigen Deutschen als die Indianer Deutschlands zu begreifen.

Immerhin räumt sie ein, dass nicht alle Einwanderer ausreichend qualifiziert sind um auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuss fassen zu können, und dass „wir einfach nicht jeden innerhalb von drei jahren zum fließend alphabetisierten Deutschen machen“ können.

Betrachtet man die auf Wikipedia dargelegten beruflichen Stationen von Frau Guérot, so fällt schnell auf, dass sie verschiedenene einflussreiche deutsche und europäische Think Tanks durchlaufen hat. Diese  Organisationen haben allesamt eines gemeinsam: ihre transatlantische Ausrichtung, sprich sowohl die BRD als auch die EU politisch und wirtschaftlich fest an die USA zu binden. Dies, nach meiner Einschätzung, vorrangig im Interesse der USA.

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(Quelle: wikipedia)

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(Quelle: wikipedia)

Dieser Think Tank wurde 2007 u.a. von Joschka Fischer als einem von drei Vorsitzenden geründet. Das Startkapital kam von George Soros „Open Society Foundations“.

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(Quelle: ecfr.eu)

Mitglieder der deutschen Sektion des ECFR:

Joschka Fischer – former Foreign Minister and vice-Chancellor

Ulrike Guérot – Director, European Democracy Lab

Cem Özdemir – MP & Leader, Bündnis90/Die Grünen (Green Party)

Gerald Knaus – Chairman, European Stability Initiative and Open Society Fellow

Wolfgang Ischinger – Chairman, Munich Security Conference

Norbert Roettgen – MP, CDU & Chairman of the Bundestag Foreign Affairs Committee

Michael Stürmer – Chief Correspondent, Die Welt

Stefan Kornelius – Head of International Section, Süddeutsche Zeitung

Matthias Nass – Chief International Correspondent, Die Zeit

Niels Annen – MP, SPD

Peter Bofinger – Member of the German Council of Economic Experts

Roland Berger – Founder and Chairman, Roland Berger Strategy Consultants GmbH

Hans Eichel – former Finance Minister

Annette Heuser – Executive Director, Bertelsmann Foundation Washington DC

Eckart von Klaeden – Head of Global External Affairs & Public Policy, Daimler AG

Alexander Graf Lambsdorff – MEP & Vice-Chair, Group of the Alliance of Liberals and Democrats in Europe

etc.

(Quelle: ecfr.eu)

Wie in allen transatlantischen Think Tanks sind auch hier einflußreiche Personen aus Politik, Medien und der Wirtschaft vertreten. Cem Özdemir, der bereits Young Leader bei der Mutter aller deutsch-amerikanischen Think Tanks, der Atlantikbrücke war, ist sowohl Mitglied im German Marshall Fund of the United States als  auch im European Council on Foreign Affairs.

Aus einem Flyer des ECFR geht hervor, dass auch der US-Geopolitik-Papst und mehrfacher Präsidentenberater, Zbigniew Brzezinski, schon als Redner dort auftrat, was die Nähe zur skrupelosen US-Aussenpolitik verdeutlicht.

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(Quelle: ecfr.eu)

Auf diesem Flyer sind noch weitere deutsche Mitglieder aufgeführt:

  • Karl Theodor zu Guttenberg
  • Daniel Cohn-Bendit
  • Wolfgang Münchau (Der SPIEGEL)

Für Polen ist beispielsweise Alexander Kwasniewski vertreten. Der ehemalige Präsident Polens wurde nach dem Putsch in der Ukraine mit einem Sitz im „Board of Directors“ des größten staatlichen Energieunternehmens Burisma  belohnt (s. hier)

Obiger Liste ist zu entnehmen, dass ein auch gewisser Gerald Knaus Mitglied des ECFR ist. Der wiederum von Knaus geleitete Think Tank European Stability Initiative steckt offensichtlich hinter dem, als „Merkel-Plan“ bekannt gewordenen, Abkommen zwischen Deutschland und der Türkei zur Deckelung und Lenkung des Stroms syrischer Flüchtlinge aus der Türkei nach Deutschland.

Die WELT titelte in diesem Zusammenhang:

2016-03-16 welt.de Gerald Knaus

(Quelle: welt.de; 16.03.2016)

Und hier ein Ausug von der deutschen Ausgabe der Huffington Post:

2016-03-17 huffingtonpost.de

(Quelle: huffingtonpost.de; 17.03.2016)

Die alternative und unabhängige Internetzeitung NachDenkSeiten berichtete in diesem Zusammenhang am 9. März 2016 folgendes:

Offiziell ist dieser Plan ja ein „überraschender“ Vorstoß des türkischen Premiers Davutoğlu. „Türkisch“ ist an diesem Plan jedoch überhaupt nichts, fußt er doch 1:1 auf einem Strategiepapier mit dem schönen Namen „Merkel Plan“. Der „Merkel Plan“ wurde übrigens nicht, wie der Name suggeriert, von der deutschen Regierung, sondern von der ESI, einem internationalen Think Tank, entworfen, das von zahlreichen europäischen und amerikanischen Regierungen, NGOs und Think Tanks, wie beispielsweise der Stiftung Mercator, George Soros´ Open Society Institute, dem Rockefeller Brothers Fund und dem German Marshall Funds finanziert wird. Honi soit qui mal y pense, ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

(Quelle: nachdenkseiten.de; 09.03.2016)

Auszug aus dem „Merkel-Plan“

2016-03-09 nachdenkseiten.de

(Quelle: nachdenkseiten.de; 09.03.2016)

Auszug aus dem englischsprachigen Original:

ESI The Merkel Plan 02

(Quelle: esiweb.org, 04.10.2015)

Betrachten wir noch eimal den European Council on Foreign Relations (ECFR). Zu dessen Finanzierungsquellen ist wikipedia folgendes zu entnehmen:

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(Quelle: wikipedia.de)

Interessanterweise werden George Soros und die Open Society Foundations getrennt aufgeführt, allerdings verbirgt sich hinter diesen „Stiftungen“ niemand anderes als der US-amerikanische Milliardär und dessen globales Netzwerk.

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(Quelle: wikipedia.de)

Durch das umfassende Netzwerk George Soros wurde bereits  lange vor den Maidanrevolten in der Ukraine der Politiker Arsenij Jazenjuk aufgebaut, welcher schließlich nach dem vollzogenen Putsch auch Ministerpräsident wurde.

Der Internetauftritt der Stiftung Jazenjuks lautet somit nicht ohne Grund „openukraine.org“

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OpenUkraine Arseniy Yatsenyuk Foundation (Screenshot 31.12.2014, openukraine.org)

OFFIZIELLE PARTNER VON OPEN-UKRAINE:

Chatham House, … , ist ein privater weltweit führender britischer Think Tank mit Sitz in London, 

Einzelne Schlüsselprojekte werden von der Rockefeller-Stiftung, der Bill & Melinda Gates Foundation, der Konrad Adenauer Stiftung, der NATO oder der EU finanziert und gesponsert.

Neben den Corporate Members, bestehend aus 75 Großkonzernen, Investmentbanken, Energiekonzernen und 263 weiteren Firmen, zählt das Chatham House derzeit 2770 international tätige Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft, Politik und Medien

(Quelle: wikipedia)

  • Horizon Capital: Natalie Jaresko, US-Amerikanerin und Gründerin der Investmentbank Horizon Capital wurde im Dezember 2014 zur Finanzministerin der Ukraine ernannt.

Die Sächsische Zeitung aus Dresden berichtete im vergangenen September über Soros gesteigertes Engagement in der Ukraine:

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(Quelle: sz-online.de, 01.12.2015)

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(Quelle: sz-online.de, 01.12.2015)

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(Quelle: sz-online.de, 01.12.2015)

George Soros fördert unzählige sogenannter NGO’s (Non-Governmental-Organizations), die sich hehre Ziele auf die Fahnen geschrieben haben. Beispielsweise Reporter ohne Grenzen (RoG) oder auch Human Rights Watch.

2007-05-27 hintergrund.de 01

(Quelle: hintergrund.de, 27.05.2007)

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(Quelle: zeit.de, 07.09.2010)

Es bleibt jedem selbst überlassen zu beurteilen, ob es Zusammenhänge gibt zwischen denen von den NGO´s kritisierten Ländern und den sonstigen Aktivitäten von George Soros.

Bermerkenswert ist ein weiterer Aspekt der umfangreichen und kostspieligen Aktivitäten des Herrn Soros: sie sind mehr oder weniger deckungsgleich mit den übergeordneten Interessen der US-Aussenpolitik.

Im Jahr 2015 äusserte sich Soros wiederholt zur sogenannten Flüchtlingskrise. Nach seiner Auffassung sollte Europa jedes Jahr mindestens eine Million neue Flüchtlinge aufnehmen und in den ersten beiden Jahren auch für deren kostenlose Unterbringung, Gesunheitsversorgung und Ausbildung aufkommen.

2015-11-03 express.co.uk - Kopie 3

(Quelle: express.co.uk, 03.11.2015)

Der in sämtlichen westlichen Medien stark kritisierte ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán unterstellte Soros öffentlich, die Migrationswelle nach Europa angeschürt zu haben, mit dem Ziel, zunächst die europäischen Nationalstaaten zu attakieren (zu unterminieren) und damit in Konsequenz ganz Europa zu schwächen.

2015-10-30 Bloomberg Orban

(Quelle: bloomberg.com, 30.10.2015)

2015-10-30 Bloomberg Orban 02

(Quelle: bloomberg.com, 30.10.2015)

Auch der Staatspräsident der tschechischen Republik, Miloš Zeman, äusserte sich in seiner Weihnachtsansprache an das tschechische Volk dahingehend – ohne allerdings konkrete Namen zu nennen –  dass diese Einwanderungswelle orchestriert worden sei.

Die Rede beginnt bei Minute 0:25, Dauer insgesamt 5:03.

(01:35) … ich bin schwer davon überzeugt, dass das, was uns gegenübersteht, eine organisierte Invasion und keine spontane Bewegung der Flüchtlinge ist.

George Soros wiederum erklärte anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos im Januar 2016, dass die EU aufgrund des – seiner Auffassung nach – schlechten Managements der Flüchtlings- und der Eurokrise auseinanderfallen werde.

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(Quelle: bloomberg.com, 26.01.2016)

Jedenfalls sollte es niemanden verwundern, dass Russland gegen die Aktivitäten des George-Soros-Netzwerkes vorgeht.

2015-12-02 rt deutsch

(Quelle: deutsch.rt.com, 02.12.2015)

Zum Abschluss eine Rede Viktor Orbáns mit deutschen Untertiteln vom 15.03.2016 zur Flüchtlingsthematik. (Dauer: knapp 13 min)

(10:42) Heute steht im Schicksalsbuch geschrieben, dass versteckte, anonyme Weltmächte alles eliminieren wollen, das einzigartig, unabhängig, jahrhundertealt und national ist.

Sie werden Kulturen, Religionen und Bevölkerungen vermischen, bis unser vielseitiges und stolzes Europa schließlich blutleer und unterwürfig wird.

Und wenn wir uns mit diesem Ausgang abfinden wird unser Schicksal besiegelt sein.

Hintergründe zur Masseneinwanderung (4) Der große Austausch

Nachfolgend ein paar Auszüge aus einem Kommentar, der unlängst auf dem Online-Portal des Politmagazins Cicero veröffentlicht wurde.

Dieser Beitrag ist insofern höchst erstaunlich, als hier ein etabliertes deutsches Magazin Verantwortlichkeiten, in der Person der Bundeskanzlerin, hinsichtlich der konstatierten gesellschaftlichen Schieflage benennt, welche ihre Ursachen wiederum in der Masseneinwanderung und dem politisch medialen Umgang damit hat.

Zudem werden essentielle Sachverhalte zumindest angerissen und daraus resultierende Fragen gestellt, die sich durch diese Schieflage ergeben und die daher unbedingt gesamtgesellschaftlich diskutiert werden müssten.

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(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

2016-02-23 cicero.de welches_volk 2

(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

Sodann werden prägnante Zitate eines Fachaufsatzes des Freiburger Staatsrechtlers Dietrich Murswiek aufgeführt: „Das Volk ist das Subjekt der Demokratie“.

 

2016-02-23 cicero.de welches_volk 3

(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

Alexander Kissler schält sodann am Ende seines Artikels die, dieser Thematik innewohnenden, essentiellen, meines Erachtens alles entscheidenden und deshalb unbedingt gesellschaftlich zu diskutierenden Fragen heraus, um am Ende allerdings resignierend festzustellen, dass diese Diskussion nicht erfolgen wird.

2016-02-23 cicero.de welches_volk 4

(Quelle: cicero.de; 23.02.2016)

 

Der Fernsehsender Phoenix strahlte am 24.02.2016 ein Interview mit dem als Terrorexperten vorgestellten  Jörg Trauboth aus. Thema dieses Gespräches war die steigende Terrorgefahr in Europa:

Wir leben in einer “Transition“. Diese gesamte Gesellschaft verändert sich und gerade wir Deutschen, die alles perfekt haben wollen, müssen uns wahrscheinlich daran gewöhnen, auch mehr mit Unsicherheiten zu leben.

Wir müssen wahrscheinlich auch lernen, zu erleben, dass es irgendwo einen Terroranschlag bei uns geben wird, aber dass der unser Land eben nicht zentral erschüttert, sondern eben nur lokal erschüttert.

(Quelle: Phoenix: „Terrorgefahr in Europa: Jörg Trauboth im Gespräch“; 24.02.2016)

Traubroth sprach das Wort „Transition“ englisch aus. Ein deutsches Wort gleicher Bedeutung ist Übergang oder Überleitung. Worin aber besteht solch eine „Transition“ und wohin soll sie überleiten?

Damit kann ob dem zugrundeliegenden Hauptthema der „Flüchtlingskrise“ nichts anderes gemeint sein, als der – durch die gegenwärtige, noch keineswegs beendete Masseneinwanderung – gesteigerte und forcierte Umbau der bundesdeutschen Bevölkerung, hin zu einer noch mehr multi-kulturellen Gesellschaft.

Müssen wir uns tatsächlich daran gewöhnen, haben wir keine andere Wahl als uns quasi – gemäss Merkelschem Neusprech – alternativlos unserem Schicksal zu ergeben?

Welche Chuzpe muss man Trauroth unterstellen, angesichts der Beiläufigkeit, mit der er von Transition spricht, ohne näher darauf einzugehen? Ganz zu schweigen von der nachlässig flappsigen Art, mit welcher er von der zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen in Deutschland spricht.

Der französische Schriftsteller Renaud Camus setzt sich seit Mitte der neunziger Jahre mit diesem Thema auseinander und hat dieses Phänomen einer, seiner Auffassung nach sich abzeichnenden kompletten Transition, griffig mit „Der Große Austausch“ bezeichnet.

Nachfolgend zwei Auszüge aus seinem Aufsatz aus dem Jahr 2013 „Der Große Austausch oder: Die Auflösung der Völker“:

S. 60/61: Die Herren des internationalen Handels, die Geldgeber des globalen Dorfes, die Unternehmer der globalisierten Industrie, die Manager der übernationalen Konzerne, die Schar der Manipulateure und Spekulanten, die vom Ausverkauf oder auf Kosten der Vergangenheit leben: auf dem ganzen Planeten haben sie sich die Sichtweise zu eigen gemacht, dass einer Welt ohne Nationen, ohne Grenzen, ohne Unterschiede der Vorzug zu geben ist.

Der Große Austausch unseres Volkes ist nur eine, wenn auch besonders spektakuläre und – in unseren Augen, nicht in ihren – katastrophale Folge der Ideologie der universalen Austauschbarkeit aller Dinge, die in ihrem Denken fundamental zugrunde liegt.

Der austauschbare Mensch, eine entwurzelte Spielfigur, der man alle Ecken und Kanten ihrer nationalen, ethnischen und kulturellen Zugehörigkeit abgeschliffen hat, von Geburt an entortet, daher nach Belieben versetzbar, ein solcher Typ Mensch ist in den Augen der überbezahlten Geschäftsführer ein unverzichtbares Basismodul in der Maschinerie der planetaren Geld- und Güterströme.

(Quelle: Renaud Camus – „Revolte gegen den großen Austausch“, Verlag Antaios 2016)

 

S. 95/96: Noch allgemeiner gesprochen wird dem Staatsbürger, wird jedem Mann und jeder Frau, in jedem psychologischen und moralischen Themenbereich, das Vertrauen in die eigene sinnliche Wahrnehmung genommen. Wir nehmen die Wirklichkeit nur noch hinter Scheuklappen eines >>Diskurses<< wahr, der nahezu ausschließlich soziologisch-ökonomischer Natur ist. Wir werden unseres eigenen Blickes beraubt, unseres eigenen Wirklichkeitsbezugs, unseres eigenen Leidens, das man uns zu schlucken gelehrt hat, damit wir bloß nicht auf die Idee kommen, ihm Bedeutung beizumessen. In einem bemerkenswerten Auftritt im Fernsehen*, der das verdrängte Problem ins kollektive Bewusstsein zurückrief, sprach der Schriftsteller Richard Millet offen über den Schmerz, den es ihm bereitet, sich um sechs Uhr abends in der U-Bahn-Station Châtelet als einziger seiner Art wiederzufinden. Diese Aussage wurde von den anderen geladenen Gästen der Show, Repräsentanten der autorisierten Meinung, protegierten und bezahlten Trabanten des politisch-medialen Komplexes, nicht nur mit Empörung (an der es natürlich nicht fehlte) aufgenommen: Noch viel stärker zeigte sich eine schiere, verständnislose Verblüffung. Man verstand überhaupt nicht, worauf Millet anspielte: Der einzige Weiße um sechs abends in Châtelet? Erstens, stimmt das überhaupt? Zweitens, wenn es wirklich so gewesen ist, wo liegt das Problem? Der Schmerz, von dem Millet sprach, schien ihnen unbegreiflich zu sein.

Das eingeborene Volk, dieses Objekt des Großen Austausches, sieht seinesgleichen immer seltener, in der U-Bahn, in Straßen, die einst wohlvertraut waren und nun fremd geworden sind, in Landstrichen, die sich rapide verändern …

Sein eigener Schmerz ist nicht nur unverständlich geworden, er darf sich selbst nicht mehr als solcher erkennen. Sein bloßes Dasein gilt als skandalös, und so wird er jeglicher Ausdrucksmöglichkeiten beraubt.

(Quelle: Renaud Camus – „Revolte gegen den großen Austausch“, Verlag Antaios 2016)

*[Der betreffende Ausschnitt der TV-Sendung mit Richard Millet, zweifachem Prix-Goncourt-Preisträger, sowie Träger des Essay-Preises der Académie française, ist auf YouTube aufrufbar: hier.]

In diesem Textauszug wird die Entfremdung weiter Teile der Bevölkerung, hinsichtlich ihrer Wahrnehmung im Verhältnis zum offiziell gemalten Bild, anschaulich dargestellt.

Und hier kann es auch niemanden mehr verwundern, dass mit der AFD eine neue politische Kraft und insbesondere mit PEGIDA eine bereits lange andauernde Protestbewegung der Strasse entstanden ist. Ganz gleich wie man persönlich zu diesen Phänomenen stehen mag, ursächlich für deren zunehmende Popularität ist die beinahe vollkommene Ausblendung der Sorgen und Motive weiter Teile der Gesellschaft durch den politisch-medialen Komplex.

Ulrike Meinhof gab im Jahr 1968 folgende, zeitlose und – jenseits politischer Farbenspielereien – allgemein gültige Stellungnahme ab:

 

Ich halte die Straße keineswegs für ein ganz besonders geeignetes Mittel, seine Meinung bekannt zu machen. Wenn einem aber nichts anderes übrigbleibt, wenn man also nicht im Fernsehen sitzt und wenigstens ein- oder zweimal in der Woche ein oder zwei Stunden lang genau sagen kann, was man zu sagen hat, wenn man nicht über Millionenauflagen […] verfügt, […] dann bin ich da allerdings der Ansicht, dass es da außerordentlich demokratisch ist, wenn es Leute gibt, die […] die einzige Öffentlichkeit, die dann für sie bleibt, nämlich die der Straße, benutzen[…].

(Quelle: SPON; 29.01.2013)

 

 

Remaud Camus thematisiert kurz in seinem Aufsatz ein Zitat, welches Houari Boumedienne zugeschrieben wird.

Boumedienne war algerischer Staats- und Regierungschef in den sechziger und siebziger Jahren und soll 1974 vor der UN-Versammlung folgendes geagt haben:

Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren

(Quelle: DER SPIEGEL – „Knebelung des Abendlandes“; 19.04.2004)

Ob Boumedienne tatsächlich diese Worte ausgesprochen hat, kann ich nicht abschliessend beurteilen, da mir Mittel und Zeit fehlen, diesem Sachverhalt erschöpfend nachzugehen. Dieses Zitat wurde allerdings schon wiederholt in abgewandelter Form von radikalen Muslimen, interessanterweise immer fundamentalistisch sunnitischer Ausprägung, geäussert.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich berichten, dass ich anlässlich meiner beruflichen Tätigkeiten in Algerien einmal eine scherzhafte Frage von Algeriern gestellt bekam. Sie wollten von mir wissen, welche die am zweitmeisten gesprochene Sprache in Marseille sei. Die Antwort auf diesen Witz war natürlich: Französisch!

Ansonsten verstand ich mich im Grunde genommen gut mit den Menschen in Algerien, auch wenn es auf beruflicher Ebene oftmals sehr anstrengend war. Und immerhin sprechen alle Algerier, die nach Frankreich auswanderten und nach wie vor auswandern allesamt französisch.

Von den Menschen aus Nordafrika, dem Nahen und Mittleren Osten die zuletzt in grossen Mengen nach Deutschland kamen, sprechen hingegen die allerwenigsten auch nur rudimentär deutsch.

Betrachtet man nun die Zusammensetzung der westeuropäischen Gesellschaften, insbesondere der jüngeren Altersklassen in den Metropolen und Großstädten, so kommt man nicht umhin, das Phänomen der fortgeschrittenen Transition oder des „Großen Austausches“ als Faktum wahrzunehmen.

In seiner originalen, französischen Bezeichnung heisst Der Große Austausch: Le Grand Remplacement, auf englisch demnach The Great Replacement.

Interessanterweise veröffentlichten die Vereinten Nationen im Jahr 2001 ein Strategiepapier mit dem Titel: Replacement Migration, was übersetzt werden kann mit Austauschmigration.

 

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(Quelle: www.un.org; United Nations 2001)

 

Als Begründung dient – wenig überraschend – das angebliche und vom politisch-medialen Komplex wiederkehrend propagierte sogenannte demographische Problem in den westlichen Industriestaaten:

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(Quelle: www.un.org; United Nations 2001)

 

Geht man davon aus, dass der Migrationsstrom aus Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten Richtung Kerneuropa, allen voran nach Deutschland, organisiert ist – und das tue ich, dann muss man sich fragen worin diese Eile begründet liegen mag, den Transformationsprozess zu beschleunigen. Denn er fand ja beinahe unbemerkt statt in den letzten vier Jahrzehnten und durch diese Forcierung rückt er erst ins Rampenlicht der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit, selbst wenn dieses Phänomen nach wie vor von den etablierten Medien fast überhaupt nicht thematisiert wird.

In diesen Kontext der Migrationsbeschleunigung ist schliesslich auch die Kappung der Mittel für Flüchtlinge im Nahen Osten seitens der Vereinten Nationen einzuordnen.

 

2015-07-03 tagesschau.de

(www.tagesschau.de; 03.07.2015)

 

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(www.tagesschau.de; 03-07.2015)

(Anmerkung: WFP = World Food Program der Vereinten Nationen)

Insofern liegen sicherlich vielschichtige Motive diesem gelenkten Flüchtlingsstrom zugrunde. Eines dieser Motive könnte durchaus in der gezielten Schwächung Europas und insbesondre Deutschlands verankert sein.

Der US-amerikansche Journalist Eric Zuesse schreibt in diesem Zusammenhang, dass die USA aussenpolitisch eine Strategie des „Last man standing“ umsetzen, d.h. um von der eigenen, sich zuspitzenden prekären wirtschaftlichen Lage abzulenken, verbreiten sie Chaos und Unsicherheit in der Welt, selbst und mittlerweile gerade unter den vermeintlich verbündeten Staaten der EU.

Durch dieses verbreitete Chaos hätten die USA die Chance sich positiv von diesen Ländern abzuheben.

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(Quelle: strategic-culture.org; Eric Zuesse – „U.S. is Destroying Europe“; 07.08.2015)

 

Paul Craig Roberts, stellvertretender US-Finanzminister unter Ronald Reagan und ehemaliger Mitherausgeber des Wall Street Journal schrieb im januar 2016 auf seinem Blog, dass dem „Westen“ mittlerweile nichts anderes mehr übrig bleibe, als die eigenen Völker auszubeuten, nachdem die Ausbeutung der Länder der Dritten Welt ausgereizt und nicht mehr ausreichend sei den Renditehunger der Investoren zu befriedigen.

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(Quelle: paulcraigroberts.org; 30.01.2016)

 

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(Quelle: paulcraigroberts.org; 30.01.2016)

 

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(Quelle: paulcraigroberts.org; 30.01.2016)

 

Sei’s drum. Persönlich bin ich zum Schluss gelangt, dass wir es mit dem Großen Austausch mit einem nicht mehr zu leugnenden Sachverhalt zu tun haben, zumindest nicht nach intellektuell redlichen Maßstäben.

 

Nun, viele Menschen in den westeuropäischen Ländern stehen dieser Transformation positiv gegenüber, weil sie diese zunehmende Internationalisierung bei gleichzeitigem Abnehmen des Nationalen, des heimisch Angestammten spannend und aufregend finden. Zudem suggeriert der offizielle Narrativ, dass man sich als bedingungsloser Befürworter dieser Massenmigration auf der einzig guten, der humanistischen Seite in diesem Diskurs befindet. Mit vehementer Entschlossenheit wird hingegen alles daran gesetzt, kritische Stimmen, beinahe ausnahmslos pauschal als menschenfeindlich und rechtsradikal zu stigmatisieren.

Auf jeden Fall kann es angesichts dieser fortschreitenden Entwicklung nicht mehr verwundern, dass in den letzten Jahrzehnten immer jene politischen und gesellschaftlichen Kräfte medial gehätschelt und nach oben geschrieben wurden, die sich für eine Ausweitung der außereuropäischen Zuwanderung aussprachen.

Anetta Kahane, deren Antonio-Amadeu-Stiftung mittlerweile vom deutschen Justizministerium dazu auserkoren wurde, dem Medienkonzern Bertelsmann beratend zur Seite zu stehen, deutschsprachige Facebook-Seiten von sogenannter „Hassrede“ zu säubern, gab folgendes Statement von sich:

 Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb

(Quelle: tagesspiegel.de zitiert Anetta Kahane; 15.07.2015)

 

Joschka Fischer:

Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden.

(Quelle: welt.de; 07.02.2005; Zitat aus: Joschka Fischer „Risiko Deutschland“)

 

Nicolas Sarkozy:

Aber das Ziel ist es, die Herausforderung der Rassenvermischung festzustellen (anzunehmen).

… hierbei handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Verpflichtung, ein Gebot (ein Muss).

Wir können nicht anders handeln

auf die Gefahr hin, dass wir uns mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen werden!

(Übersetzung eines Auszuges seiner Rede vom 17.12.2008 in Palaiseau)

[Ein Videomitschnitt dieser Rede ist im zweiten Teil des folgenden Blogbeitrages hinterlegt: hier]

>> Im zweiten Teil meines Blogbeitrags Hintergründe zur Masseneinwanderung nach Kerneuropa (1) hatte ich bereits Zitate von Nicolas Sarkozy, Peter Sutherland, Barbara Lerner Spectre, Thomas Barnett und Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi aufgeführt, die meines Erachtens allesamt in Zusammenhang mit dem Phänomen des Großen Austausches zu sehen sind. Der erwähnte Blogebeitrag ist allerdings sehr lang geraten  und so muss man ein gutes Stück runterscrollen, um zum zweiten Teil zu gelangen. <<

Betrachten wir nun zurückliegende Aussagen von drei deutschen Spitzenpolitikern, zwei ehemaligen und einer aktiven: Willy Brandt, Helmut Schmidt und Angela Merkel.

Auszug aus der Regierungserklärung Willy Brandts vom 18. Januar 1973:

Es ist aber . . . notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten. Wir dürfen das Problem nicht dem Gesetz des augenblicklichen Vorteils allein überlassen. Also wird es auch gelten, diese Dinge im Zusammenhang darzustellen und Lösungsvorschläge daraus abzuleiten.

(Quelle: faz.net; 19.01.2014)

 

Der Altkanzler Helmut Schmidt gab im Jahr 2005 dem Focus ein Interview, worin er sich entschieden gegen eine weitere aussereuropäische Zuwanderung aussprach.

2005-06-11 focus.de - Helmut_Schmidt

(Quelle: focus.de; 11.06.2005)

 

2005-06-11 focus.de - Helmut_Schmidt 2

(Quelle: focus.de; 11.06.2005)

 

Selbst A. Merkel erklärte noch im Jahr 2010 „Multi-Kulti“ für gescheitert.

2010-10-16 spiegel.de merkel_multikulti_gescheitert

(Quelle: SPON; 16.10.2010)

 

Woher rührt also dieser Sinneswandel?

 

Nachtrag:

Nachdem ich bereits in einem vorherigen Beitrag ein Video der französischen Band Les Brigandes verlinkt habe, mache ich es auch hier an dieser Stelle, da das nun verlinkte Lied explizit Den Großen Austausch („Le Grand Remplacement“) besingt.

Das zu Beginn zu sehende Standbild, in Zusammenhang mit der schriftlichen Abbildung eines Zitates eines französischen Rabbis, mag zunächst verstörend wirken – und ich persönlich hätte es diesem Video auch nicht voran gestellt – allerdings sind diese Worte, ist diese Botschaft tatsächlich so von Rabbi David Touitou ausgesprochen worden.(YouTube: hier)

 

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Hintergründe zur Masseneinwanderung (3) – Eine psychotische politische Linke

Unter Psychose wird gemeinhin eine krankhafte geistig-seelische Störung verstanden. Wenn ich dies nun mit der politischen Linken in Verbindung setze, dann ausschliesslich mit der zeitgenössischen Linken und vor allen Dingen in den sogenannten westlichen Ländern.

Zur Verdeutlichung der Diskrepanz zwischen klassischen sozialistischen Bewegungen mit gegenwärtigen linken Parteien, Gruppen und Gruppierungen in Deutschland, führe ich einen Auszug eines Briefs an, welchen Ernst Thälmann, als er bereits Häftling im Konzentrationslager war, an einen Mithäftling schrieb:

Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […]

Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.

(Quelle: wikiquote; Ernst Thälmann: Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S. 73)

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Ernst Thälmann; * 1886 in Hamburg; † 1944 im KZ Buchenwald (Bildquelle: Wikipedia)

Thälmann war von 1925 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und er war also alles andere als antideutsch eingestellt, vielmehr verband er zu Deutschland und den Deutschen ein positiv-liebevolles Verhältnis und dies, obwohl er bereits im KZ einsass und dort dann auch sein Leben liess.

Isabelle Vandré Landtagsabgeordnete für die Partei „Die LINKE“ im Land Brandenburg posierte 2015 in Frankfurt/Oder neben einem Transparent mit der Aufschrift: „WE LOVE VOLKSTOD“.

volkstod-Kopie1-860x360-1446631711-1

(Quelle: jungefreiheit.de; 04.11.2015;“WE LOVE VOLKSTOD“)

Auf der Fahrertür des Kleinbuses ist der Schriftzug der Partei „Die LINKE“ zu sehen.

Das auf Transparent abgebildete Logo ist wiederum angelehnt an das Emblem der „Antifa„:

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„WE LOVE VOLKSTOD BLEIBERECHT FÜR ALLE! KEIN FRIEDEN MIT FASCHISMUS, RASSISMUS & DEN DEUTSCHEN ZUSTÄNDEN“

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(Bildquelle: wikipedia; Antifa-Logo)

Hier ist ein Foto einer Kundgebung einer Antifa-Gruppe in München.

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(Bildquelle: downunderexperience.tumblr.com „WE LOVE VOLKSTOD“)

Screenshot von der Facebookseite „Josef Jugend – JJ“ mit zustimmendem Kommentar der Facebookgruppe „Die Antifa e. V.

Das Logo der Antifaschistischen Aktion gibt es auch mit den Fahnen Israels und der USA:

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(Quelle: rotefahne.eu; „Die Antideutschen als neoliberale Erfüllungsgehilfen“;12.11.2012 )

Eine durchaus bemerkenswerte Fahnenkombination, wenn man bedenkt, dass diese Gruppen sich ja angeblich den Anti-Imperialismus auf die Fahnen geschrieben haben.

Hier ein Screenshot von der Facebook-Seite „deutsch mich nicht voll.

Deutsche_keine_Menschen

(Bildquelle: deutscherfreigeist.wordpress.com; KOMMUNISM – Die Deutschen sind keine Menschen)

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(Bildquelle: wikipedia : Antideutsche in Frankfurt 2006 unter dem Motto „Nieder mit Deutschland“)

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(Bildquelle: deutscherfreigeist.wordpress.com; „Bomber Harris Superstar Dir dankt die Rote Antifa. (White Lake)“

Bomber Harris ist der Spitzname von Sir Arthur Harris, Oberbefehlshaber der britischen Bomberflotte (RAF Bomber Command) im zweiten Weltkrieg.

Dresden_alles gute kommt von oben

(Bildquelle: deutscherfreigeist.wordpress.com; Szenerie vor der Semperoper: „Alles Gute kommt von oben. Dem deutschen Opfermythos offensiv entgegentreten“

Die ehemalige Politikerin der „Piratenpartei“ Mercedes Reichstein hat offensichtlich auch Sympathien für Arthur Harris:

2015-01-21 focus_Mercedes Reichstein_harris

(Quelle: focus.de; 21.01.2015; „BOMBER HARRIS DO IT AGIAN! #NOPEGIDA“)

… wie auch diese Antifa/Femen Aktivistinnen, die sich vor der Dresdner Semperoper in Pose werfen:

Antifa DD 13 FEB

(Quelle: dailymail.co.uk; 22.02.2014; „ANTIFA ACTION DD 13 FEB – THANKS BOMBER HARRIS“)

Im Zusammenhang mit einer Demonstration gegen die von der Troika (EU, IWF und Weltbank) dem griechischen Staat auferlegte Austeritätspolitik hat die linke Gruppierung „Theorie Organisation Praxis Berlin (TOP)“ folgendes Transparent aufgespannt:

2015-07-08 bz-berlin.de Griechenland-Soli-Demo 03.07.16

(Quelle: bz-berlin.de; OXI-Demo in Berlin; 03.07.2015)

Dieser Slogan war auch auf einer ANTi-AFD-Demo im November 2015 in Hannover zu lesen.

2015-11-30 jf deutschland

(Quelle: jungefreiheit.de; 30.11.2015)

Begeben wir uns auf eine mehr offizielle Ebene. Die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane äusserte sich im Sommer letzten Jahres in Bezug auf die neuen Bundesländer folgendermassen:

„Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind…

Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb

(Quelle: tagesspiegel.de zitiert Anetta Kahane; 15.07.2015)

Birlikte - Podiumsdiskussion

(Quelle: wikipedia, Anneta Kahane 2014)

An dieser Stelle will ich einhaken und ein kleines Gedankenspiel vorschlagen. Man stelle sich vor die Vorsitzende einer brasilianischen Stiftung gegen Rassismus würde der Politik in ihrem Land „die grösste Bankrotterklärung“ ausstellen, weil weite Teile im Nordwesten des Staatsgebietes nach wie vor mehrheitlich eine homogen indigene Bevölkerungszusammensetzung aufweisen im Gegensatz zu den dicht besiedelten Küstengebieten.

Durch dieses Gedankenspiel tritt die ungeheure Anmassung und Menschenfeindlichkeit hervor, mit welcher Personen wie Anetta Kahane öffentlich verkünden bestimmte Landstriche in Deutschland wären „zu weiss“ und dies müsse gefälligst geändert werden.

Nun könnte man einwenden Frau Kahane und ihre Stiftung sind nicht weiter von Belang, so dass es vollkommen egal ist, auf was für ein Gedankengut derlei Aussagen rückschliessen lassen. Allerdings ist Frau Kahane offensichtlich mit regierungsnahen Kreisen vernetzt, wie der nachfolgende Sachverhalt doch stark vermuten lässt.

Auf Anregung des deutschen Justizministers Heiko Maas (SPD) wird Facebook von nun an aktiv gegen sogenannte Hassreden (hate speeches) vorgehen. Zu diesem Zweck wird allerdings kein Love-Speech-Ministerium, gemäss dem Orwell’schen Vorbild aus 1984 (Wahrheitsministerium) gebildet, vielmehr wurde von Facebook hierfür ein Tochterunternehmen von Bertelsmann beauftragt.

Dafür wird künftig eine große Mannschaft eingesetzt: Nach SPIEGEL-Informationen stellt die Bertelsmann-Tochter Arvato neue „Customer Care Agents“ ein, die von Berlin aus problematische Inhalte prüfen und löschen sollen.

(Quelle: SPON; 16.01.2016)

Zum Bertelsmann-Konzern gehören unter anderem Europas zweitgrößtes Druck- und Verlagshaus Gruner & Jahr (Stern, Brigitte, Gala, …) und die RTL Group, mit 53 Fernseh- und 28 Radiosendern Europas größter Betreiber von werbefinanziertem Privatfernsehen und Privatradio (VOX, n-tv, Antenne Bayern, Antenne Thüringen etc.)

Beratende Partner für Facebook und Bertelsmann sind in diesem Zusammenhang 3 Institutionen.

  • Das „International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR)“
  • Das „Institute for Strategic Dialogue (ISD)“
  • Die „Amadeu-Antonio-Stiftung“

Sie wollen Experten zusammenbringen und Beispiele erarbeiten, wie Hetze im Netz zu begegnen ist

(Quelle: welt.de; 16.01.2016)

Da taucht also Frau Kahanes Stiftung wieder auf. Expertin für Hassrede (hate speech) innerhalb der Amadeu-Antonio-Stiftung ist Julia Ulrike Schramm.

julia schram stiftung

(Quelle: amadeu-antonio-stiftung.de; Julia Schramm)

juliaschramm.de portrait

(Bildquelle: juliaschramm.de)

Ein aktueller Screenshot vom Twitterprofil: julia@_juliaschramm:

julia schramm 2016-01-24 Männerwahlrecht

(Bildquelle: info-direkt.eu; Screenshot Twitter Julia Schramm „Männerwahlrecht“)

Nun, obige Twittermeldung kann man durchaus humorvoll auffassen, aber mit dem selben Twitterprofil wurde auch folgende Meldung gezwitschert:

julia schramm Deutschland abschaffen

(Bildquelle: info-direkt.eu; Screenshot Twitter Julia Schramm „Deutschland abschaffen“)

Und wahrscheinlich noch ein wenig weiter zurückliegend hat Julia Ulrike Schramm folgendes Statement über einen anderen Twitter-Account abgegeben:

julai schramm 2014-02-17 bomber harris

(Bildquelle: info-direkt.eu; Screenshot Twitter Julia Schramm „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer Frei!“)

Mit diesen, vom deutschen Innenminister angeregten, Zensurmassnahmen – und um nichts anderes handelt es sich hier – wird auf drastische Weise noch einmal deutlich, dass sich die Gesellschaft in Deutschland, wie auch in anderen  westlichen Ländern, schurstracks hin zu totalitären Strukturen bewegt. Selbstverständlich unter dem Deckmantel der Weltoffenheit und der Toleranz.

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“ Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus“.

(Quelle: wikipedia_Ignazio_Silone)

Angesichts dieser schwerwiegenden Entwicklung ist es womöglich nur mehr eine Randnotiz, dass der bundesrepublikanische Staat offenbar Gegendemonstrationen zu missliebigen Kundgebungen ankarren lässt.

Die in Gera erscheinende Ostthüringer Zeitung titelte in diesem Zusammenhang im Oktober 2015:

2015-10-16 otz.de

(Quelle: otz.de; 16.10.2015)

In dieser Betrachtung dürfen selbstverständlich die GRÜNEN nicht fehlen.

Sieglinde Frieß, Sprecherin der Grünen Gewerkschafter*Innen von 1984 bis 1991, war 1989 und 1990 auch Mitglied des deutschen Bundestages.

In einer Rede vor dem Bundestag gab sie als gewählte Volksvertreterin folgenden Satz von sich:

Das Beste wäre für Europa, wenn Frankreich bis an die Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.

(Quelle: DER SPIEGEL; 19.02.1990)

Joschka Fischer, ehemaliger Spitzenpolitiker der GRÜNEN veröffentlichte 1995 ein Buch mit dem Titel „Risiko Deutschland“:

Risiko Deutschland

(Bildquelle: amazon.de)

Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden.

(Quelle: welt.de; 07.02.2005; Zitat aus: Joschka Fischer „Risiko Deutschland“)

Es war Joschka Fischer, der die GRÜNEN auf die deutsche Beteilung am Krieg der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien einschwor. Ein Krieg der auf Lug und Trug basierte und dessen Völkerrechtswidrigkeit der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder vor zwei Jahren anlässlich einer Podiumsdiskussion öffentlich einräumte.

Und es war schliesslich jene rotgrüne Regierung, welche die Deregulierung des Bankensektors umsetzte und den Ausbau der privaten Rentenversicherungen vorantrieb, bei gleichzeitiger Schleifung der gesetzlichen Rentenversicherungen.

Nun, Fischers Positionen haben sich zumindest für ihn persönlich ausbezahlt. Er konnte seinen amerikanischen Traum vom Taxifahrer zum Multimillionär über den Umweg des deutschen Aussenministers realisieren.

Zupass kamen ihm seine transatlantischen Netzwerke, die er während seiner Zeit als Aussenminister knüpfen konnte.

joschka fischer 1

(Quelle: wikipedia)

joschka fischer 2

(Quelle: wikipedia)

Einmal im Jahr halten die GRÜNEN eine Bundesdelegiertenkonferenz ab, bei der für die Partei essentielle Themen diskutiert und Beschlüsse gefasst werden.

Und was war den GRÜNEN also wichtig? Evtl. die mit nuklearer Teilhabe zynisch verniedlichende Umschreibung der atomaren Aufrüstung in Deutschland oder generell die zunehmende Konfrontation der NATO mit Russland?

Nun, bei der vergangenen Konferenz im November 2015 wurde beschlossen den sogenannten Gender-Stern oder Gender-Star konsequent zu verwenden.

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(Quelle: SPON, 18.11.2015)

Wir halten den Gender-Star für geeignet, weil er das gesamte Spektrum von Geschlechtern und Identitäten berücksichtigt.

(Quelle: SPON; 18.11.2015 – Zitat von Gesine Agena, Mitglied im Bundesvorstand und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen)

In wikipedia ist folgendes bezüglich Gender-Gap (Lücke); Gender-Stern zu lesen:

Der Gender Gap soll ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, auch jener abseits des gesellschaftlich hegemonialen Zweigeschlechtersystems sein.

(Quelle: wikipedia)

Also Lehrer_Innen oder Lehrer*Innen anstelle von LehrerInnen.

Fazit:

Das was heute als Links verkauft wird, hat mitunter wenig bis nichts mehr mit klassischen sozialistischen Arbeiterbewegungen zu tun.

Diese Bewegungen strebten eine internationale Solidarität der arbeitenden Klassen an, waren dezidiert anti-imperialistisch und daher auch pazifistisch orientiert.

Der Kapitalismus trägt in sich den Krieg, wie die Wolke das Gewitter.
(Quelle: fr.wikiquote.org; Jean Jaurès, frz. Kommunist 1895)

Die GRÜNEN-Politikerin Karin Göring-Eckhardt, ehemaliges Mitglied der Atlantikbrücke bestritt in einem Interview mit ZEIT-Online, dass die GRÜNEN jemals eine pazifistische Partei gewesen wären:

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(Quelle: zeit.de, 24.10.2014)

Jede Partei, die im heutigen Deutschland an die Futtertröge einer Regierungsbeteiligung kommen will, muss sich den bundesrepublikanischen Sachzwängen unterwerfen.

In der Außenpolitik werden diese Sachzwänge euphemistisch mit „Verantwortung übernehmen“ umschrieben. Im Klartext heißt das, dass Militäroperationen der US-geführten NATO mitzutragen sind.

Gegenwärtig wird die Partei „Die LINKE“ unter diesen Gesichtspunkten auf Vordermann gebracht, nachdem die GRÜNEN diesen Weg der totalen Korrumpierung bereits zu Ende gegangen sind.

Das einzige Feld auf welchem sich solch angepasste, handzahme Parteien offensichtlich noch innerhalb des Systems profilieren können, ist der Einsatz für sexuelle Minderheiten. Dies wird vom System honoriert, weil es den Leuten signalisieren soll – Lohndumping, aufgezwungene Freihandelsabkommen und einer zunehmend kriegerischen Außenpolitik zum Trotz – in was für liberalen und modernen Gesellschaften sie doch leben und wie rückständig hingegen Gesellschaften sind, die sich dieses „Gendern“ noch nicht in diesem Masse auf die Fahnen geschrieben haben.

Es kann in diesem Zusammenhang nicht mehr überraschen, dass Parteien und Politiker, die sich im In-und Ausland für klassische Familien einsetzen, von unserem Medienkomplex lächerlich gemacht und diffamiert werden.

Die ganz zu Beginn hier angeführten Zitate und Bilder sind Ausdruck eines offensichtlich weit verbreiteten Selbsthasses vieler Deutscher in vermeintlich linken Gruppierungen. Sie zeugen von Unreife, mangelnder Empathie und letztlich auch von menschenverachtendem Zynismus bis hin zu einem Gemütszustand, dem man durchaus mit geisteskrank treffend umschreiben könnte.

Dieses bereits seit Jahrzehnten bestellte Feld hat quasi den Boden bereitet, auf welchem diese Politik der massenhaften Einwanderung erst möglich geworden ist und die das Potential in sich trägt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland aus den Angeln zu heben.

Um es noch einmal klarzustellen. Mit dieser Masseneinwanderung werden Menschengruppen gegeneinander ausgespielt und auch den einzelnen Flüchtlingen wird keineswegs geholfen, wenn man sie in diesen Massen nach Deutschland lotst.

(2015: 1,1 Mio registrierte und ca. 300.000 nichtregistrierte Einwanderer)

Sachlich betrachtet, wäre den Flüchtlingen – und den Ländern aus denen sie fliehen – am besten geholfen, wenn der „Westen“ mit seinen Interventionen aufhören und die UN ausreichend Hilfsgelder, zudem Hilfs- und Aufbaumaßnahmen in den betroffenen Ländern und in den Nachbarländern bereitstellen würde.

Interessanterweise wurden eben diese Gelder seitens der UN Mitte 2015 drastisch reduziert.

Zum Abschluss noch ein verlinktes Video. Keineswegs sehe ich mich selbst als einen Anti-Amerikaner und so verstehe den Titel des Liedes vielmehr als „US-Army go home to the US“.

Ernst Busch (1900 – 1980), deutscher Schauspieler und Liedermacher. Mitglied in SPD, USPD, KPD.

Und da in diesem Beitrag viel von der „Antifa“ die Rede war, reiche ich noch folgendes Video der französischen Mädchenband Les Brigandes nach:

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Auf nachfolgenden Artikel wurde ich aufmerksam gemacht. Er zielt meiner Einschätzung nach auf ein weiteres Puzzleteilchen, in Hinblick die Hintergründe der Masseneinwanderung, und die Art und Weise, wie dieser von offizieller Stelle der Weg geebnet wurde, einzuordnen.

2015-09-12 katholisches.info

(Quelle: www.katholisches.info; 12.09.2015)

 

Nun haben sich auch die Freimaurer zu Wort gemeldet. 28 Obedienzen haben eine offizielle Erklärung unterzeichnet und werfen durch diese seltene Offenheit ein erhellendes Licht auf das Europa gerade lähmende Phänomen einer schranken- und regellosen Einwanderung. Ein Phänomen, das eine wachsende Kluft zwischen Eliten und Volk sichtbar macht.

Darüber hinaus machen sie auch eine faktische Konvergenz mit den offiziellen Strategien der Europäischen Union und der meisten EU-Mitgliedsstaaten sichtbar. Eine Deckungsgleichheit der Intentionen, wie sie offiziell in diesem Ausmaß zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so offen zum Ausdruck gebracht wurde

Ein singulärer Zufall? Daran darf gezweifelt werden. “Die Übereinstimmung hat ein Ziel: Die Untergrabung tragender Elemente unseres Gemeinwesens wie Vaterland, Identität, Volk”, so Corrispondenza Romana

Die Logen benennen nicht nur hehre Absichten, sondern sprechen auch eine Warnung aus. Sollten die Regierungen ihre Grenzen nicht offenhalten und damit der freimaurerischen Forderung nicht folgen, werde es zu „Spaltungen und Konflikten“ und zu einem „Wiederaufleben der Nationalismen“ in Europa kommen.

(Quelle: www.katholisches.info, Giuseppe Nardi, 12.09.2015)

So die Einschätzung des vermutlich italienischen Katholiken Giuseppe Nardi.

Auf der Seite www.katholisches.info ist auch das Originaldokument hinterlegt.

2015-09-07 communiqué de presse

(Quelle: www.katholisches.info; 12.09.2015)

 

Auf dem Communiqué ist das Wappen/Siegel der Grande Loge Féminine de France abgeschnitten abgebildet.

 

Grande loge féminine de France

Auffällig sind der, von einer sich den Schwanz beissenden Schlange, gebildete Kreis und das in einem Dreieck abgebildete Auge. Zudem sind, wie auch auf dem im Eingangsartikel enthaltenen Foto, Zirkel und Rechter Winkel dargestellt, als gemeinhin bekannte Symbole der Freimaurerei.

Auf der Interseite der Grande Loge Féminine de France ist diese Pressemitteilung ebenfalls hinterlegt: hier

Eine deutsche Übersetzung befindet sich wiederum unter anderem auf der Seite www.freimaurerinnen.de :

 

Der Text ist mitnichten so gewaltig wie das der Artikel in der katholischen Internet-Zeitung zunächst vermuten lässt. Allerdings ist zu bedenken, dass sich diese allgemein veröffentlichte Pressemitteilung einer diplomatischen Sprache bedient.

Die Geschichte des europäischen Kontinents zeigt, dass er aus zahlreichen Völkerwanderungen hervorgegangen ist, und daher müssen die gegenwärtigen Dramen einen Appell an das Gewissen provozieren und eine neue Willkommenspolitik generieren. Geschieht das nicht, dann wird der europäische Kontinent zum Schauplatz von Abspaltungen und Konflikten, die die Völker erneut ins Unglück stürzen. Mit einer neuen Aufheizung der Nationalismen ist ebenfalls zu rechnen.

Die gegenwärtige Tragödie sollte die Geburtsstunde der Wiederbelebung und Erneuerung des europäischen Traumes sein. Die unterzeichnenden Freimaurer-Obedienzen erwarten nun Taten, in denen die Gründungswerte der Solidarität und der Brüderlichkeit ihren Ausdruck finden.

(Quelle: www.freimaurerinnen.de)

Die „Freimaurer-Obedienzen erwarten nun Taten“  von den politischen Entscheidungsträgern in den Ländern der EU. Das spricht entweder für ein gerüttelt Mass an Selbstüberschätzung oder für ein Bewusstsein des eigenen Machtpotentials.

Greifen wir noch einmal ein Zitat von Giuseppe Nardi auf.

Die Grundlagen Europas reichen für die Logen nur bis zur Französischen Revolution zurück mit ihrer Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789, die in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO von 1948 mündete.

(Quelle: www.katholisches.info, Giuseppe Nardi, 12.09.2015)

 

Betrachten wir nun die zeitgenössische Darstellung der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – im Zuge der französischen Revolution – vom 26. August 1789:

 

Symbol „Zwei Steinplatten“:

In Anlehnung an die 10 Gebote wurden die Menschen- und Bürgerrechte ebenfalls auf zwei Steinplatten abgebildet.

Dies mag eine Zeitenwende im Sinne einer Ablösung der biblischen Gebote durch die Menschen- und Bürgerrechte bedeuten.

Auf jeden Fall sollte es nachvollziehbar sein, dass diese Darstellung für viele Christen einem Affront gleichkam.

 

Symbol „Das allsehende Auge“:

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Oft wird dies als ein christliches Zeichen erklärt. Die drei Ecken stünden demgemäss für die Heilige Dreifaltigkeit und das Auge Gottes sieht quasi hindurch.

Meines Erachtens handelt es sich hier allerdings nicht um ein christliches Symbol. Das Dreieck ist vielmehr eine zweidimensional dargestellte Pyramide in der Vorderansicht.

Vielen ist sicherlich die Rückseite der Ein-Dollarnote bekannt:

US_one_dollar_bill,_reverse,_series_2009

(Quelle: wikipedia; Rückseite der 1-Dollarnote)

 

Auf der linken Seite sieht man eine auffälig schlanke Pyramide, die den gängigen Proportionen widerspricht. Die Spitze, das Pyramidion, scheint getrennt und lichtumflutet zu sein. Hindurch blickt ein Auge.

Great_Seal_of_United_States

(Quelle: wikimedia)

 

Aussen herum ist kreisförmig folgender Text angeordnet

  • ANNUIT COEPTIS:                  „ER/SIE/ES heißt das Begonnene gut“
  • NOVUS ORDO SECLORUM:  „Neue Ordnung der Zeitalter“

Nun bin ich kein Lateiner, aber meines Wissens könnte (und müsste ?) man SECLORUM folgendermassen schreiben: SAECULORUM

Allerdings würde dann folgendes, graphisches Spiel ein anderes Ergebnis aufweisen.

Über die Pyramide wird ein ideelles Dreieck gelegt und gespiegelt und man erhält somit ein regelmässiges Sechseck, ein Hexagramm. Fünf Ecken dieses Hexagramms deuten auf Buchstaben; A S N O M:

dollar_mason

(Rückseite 1-Dollarnote, links: „Hexagramm: MASON“)

 

MASON ist die englische Bezeichnung für Freimaurer.

Ein zweites Hexagramm ergeben die 13 Sterne (Pentagramme) auf der rechten Seite der Banknote.

0_original

(Rückseite 1-Dollarnote rechts: „Hexagramm“)

Dieses Symbol des sehenden Auges in einer Pyramide wurde auch architektonisch umgesetzt.

Beispiel: Messeturm Frankfurt

messeturm frankfurt www.stadtkindfrankfurt.de

(Quelle: www.stadtkindfrankfurt.de, Messeturm Frankfurt)

 

Symbol „Fascis“:

declaration_fascia

(Abb.: Fascis mit Pfeil- oder Lanzenspitze)

 

Ein Fascis (lat. fascis „Bündel“), Plural Fasces, ist ein Rutenbündel, in dem ein Beil steckt. Fasces waren das Amtssymbol der höchsten Machthaber des Römischen Reichs und wurden diesen von ihren Amtsdienern (Liktoren) vorangetragen, weshalb sie auch Liktorenbündel genannt werden. In neuerer Zeit wurde das Symbol in Staaten verwendet, die sich auf das alte Rom berufen, etwa von den Vereinigten Staaten von Amerika, dem republikanischen Frankreich sowie dem faschistischen Italien.

Die ursprüngliche Aufgabe der Liktoren war es, den Weg für die Amtsträger frei zu machen. Dabei benutzten sie auch Gerten, um sich bei den Schaulustigen durchzusetzen. Die Gerten wurden später mit einem Lederriemen zum Rutenbündel verbunden. Eine mögliche Deutung könnte die Symbolik sein, dass ein einzelner Stab leichter zu brechen ist als ein Stabbündel.

(Quelle: wikipedia)

 

Das römische Ruten- oder Liktorenbündel steckt im Namen der von Mussolini gegründeten faschistischen Partei Italiens:

PARTITO NAZIONALE FASCISTA

National_Fascist_Party_logo.svg

(Quelle: wikipedia; „Emblem der Partito Nazionale Fascista“)

 

Fasces im US-Kongress:

 

Das Rutenbündel mit einer Pfeilspitze anstelle eines Beils taucht auf auf US-Amerikanischen Siegeln auf, Beispiel National Guard Bureau:

 

NGB-seal-high

(Quelle: wikipedia; „National Guard Bureau“)

 

Darstellung von Abraham Lincoln:

Lincoln_Memorial_Inside

(Quelle: wikipedia; „Lincoln Memorial“)

 

Darstellung von George Washington:

George_Washington_Statue_at_Federal_Hall

(Quelle: wikipedia; „George Washington Statue at Federal Hall“)

 

Symbol: „Ouroboros“:

declaration_ouroboros 2

 

Der Ouroboros oder Uroboros (griechisch Οὐροβόρος „Selbstverzehrer“, wörtlich „Schwanzverzehrer“; von griechisch ourá „Schwanz“ und bóros „verzehrend“) ist ein bereits in der Ikonographie des Alten Ägyptens belegtes Bildsymbol einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt und so mit ihrem Körper einen geschlossenen Kreis bildet.

(Quelle: wikipedia; Ouroboros)

 

 

Betrachten wir nun das Siegel des Grand Orient de France, welcher an erster Stelle das Communiqué unterzeichnetete. Wir erkennen auch hier den Ouroboros.

godf logo7

Der Grand Orient de France ist ein Dachverband von französischen Logen aber auch von Logen in verschiedenen europäischen Ländern.

godf wiki

(Quelle: Wikipedia)

 

Auf der Internetseite des Orient kann man eine PDF-Datei herunterladen, in welcher diese „Obedienz“ sich und seine Arbeit präsentiert.

Auf dieser Bröschüre sind die Schlagwörter der französischen Revolution angebracht: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Erweitert wurden diese Begriffe um die Laizität, der „strengen Trennung von Staat und Kirche“:

godf 01

 

 

Die Online-Ausgabe des bürgerlich-konservativen, französischen Magazins „Le Point“ titelte im März 2009:

Die Freimaurer von Sarkozy (Sarkozys Freimaurer)

Die Freimaurer? Sie sind überall, selbst im Innersten des Staatswesens …

 

2009-03-12 lepoint.fr

(www.lepoint.fr; 12.03.2009)

 

Hintergrund dieses Beitrags war das Buch von Sophie Coignard, einer Journalisten von „Le Point“.

Im Artikel selbst wird thematisiert, dass Alain Bauer, ehemaliger Grossmeister des Grand Orient, nun Super-Berater (super-conseiller) von Nicolas Sarkozy, noch im Dezember 2007 abstritt, dass die Freimaurerei Einfluss auf die Regierung Sarkozy hätte. Im Gegenteil das Kabinett Sarkozys sei das am wenigsten freimaurerische in der Geschichte der französischen Republik, abgesehen von der Vichy-Regierung in der Besatzungszeit des 2. Weltkriegs.

Allerdings gab Brice Hortefeux ein paar Wochen später zu, die Freimaurer (Tempelkolonnen) regelmässig frequentiert zu haben.

Hortefeux wurde 2007 zunächst Minister für Einwanderung, Integration, nationale Identität und Entwicklungshilfe und 2009 schliesslich Minister für Arbeit, Soziale Beziehungen, Familie und Solidarität.

Danach wurde öffentlich, dass Xavier Bertrand Mitglied des Grand Orient ist.

2009-03-12 lepoint.fr 01

(www.lepoint.fr; 12.03.2009)

 

Am 29. November 2006 erklärte Bertrand, dass er die Präsidentschaftskandidatur von Nicolas Sarkozy unterstützen werde und wurde am 15. Januar 2007 Sprecher der Präsidentschafts-Wahlkampagne. Am 26. März 2007 verließ Bertrand die Regierung, um sich nun ganz der Wahlkampagne von Sarkozy widmen zu können.

(Quelle: wikipedia; Xavier Bertrand)

 

Von Jean-Pierre Raffarin, französischer Premierminister von 2002 bis 2005, wird folgendes Zitat aufgeführt:

Niemals hätte ich gedacht, dass die Freimaurer so mächtig sind!

2009-03-12 lepoint.fr 02

(www.lepoint.fr; 12.03.2009)

 

Die Bruderschaft der Freimaurer hätte gegen ihn mobilisiert und so verhindert, dass er an die Spitze von EDF „Électricité de France“, dem zweitgrößten Stromerzeuger weltweit, gelangt ist. EDF wiederum sei gar eine Bastion der Freimaurer.

 

Ohne sagen zu können wer oder was Freimaurer genau sind, scheint das wiederholte Auftreten wichtiger Symbole der Freimaurer den Schluss nahezulegen, dass sowohl bei der Gründung der französischen Republik, als auch der Vereinigten Staaten von Amerika, diese Bünde eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Zudem verfügen sie offensichtlich über grossen Einfluss auf Wirtschaft und Politik in diesen Ländern, insbesondere in Frankreich.

Die Symbole wiederum beziehen sich auf vorchristliche Zeiten und Zivilisationen, auf das antike Rom und vor allen Dingen auf das alte Ägypten.

In diesem Zusammenhang ist meines Erachtens auch die obskur anmutende Aussage von einem der Gründerväter der EU, Coudenhove-Kalergi, einzuordnen:

S.22/23 Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.

(Quelle: Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi – PRAKTISCHER IDEALISMUS (Wien/Leipzig 1925)
Link zur PDF-Datei

(dieses Buch wurde bereits hier thematisiert)

Seit 1922 war Coudenhove-Kalergi Mitglied der Wiener Freimaurerloge Humanitas, die sich in erster Linie karitativen Aufgaben widmete, für soziale Reformen einsetzte und die pazifistische Bewegung für ein besseres Verständnis zwischen den Völkern unterstützte

(Quelle: wikipedia)

 

Nachfolgend noch mal ein Auszug der Palaiseau-Rede Sarkozys aus dem Jahr 2008:

Mais l’objectif, c’est de relever le défi du métissage

… Ce n’est pas un choix, c’est une obligation, c’est un impératif.

On ne peut pas faire autrement

Au risque de nous trouver confrontés à des problèmes considérables !

 

Aber das Ziel ist es, die Herausforderung der Rassenvermischung festzustellen (anzunehmen).

… Hierbei handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Verpflichtung, ein Gebot (ein Muss).

Wir können nicht anders handeln

Auf die Gefahr hin, dass wir uns mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen werden!

Die deutschen Untertitel in diesem Video stammen nicht von mir.

Diese Sätze Sarkozys muten abstrus an. Dass einflussreiche und mächtige Gruppierungen innerhalb des Staates mit enormen Drohpotential versuchen ihre Linien durchgesetzt zu bekommen, mag ein schlüssiger Erklärungsansatz hierfür sein.

 

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Geopolitische Leitlinien der USA (Teil 2)

Der nachfolgende Beitrag ist quasi eine Ergänzung zu einem Artikel aus dem September 2014 (s. hier).

The Chicago Council on Global Affairs ist ein einflussreicher, sich vorrangig  mit außenpolitischen Themen beschäftigender, US-Amerikanischer Think-Tank. In seiner langjährigen Geschichte traten viele prominente Persönlichkeiten aus der Politik als Gastredner auf:

Barack Obama, Condoleeza Rize, Tony Blair und Präsidenten und Premierminister verschiedener Länder wie China, Kanada, Australien, Pakistan, Indien etc.

Am 4. Februar 2015 hielt dort George Friedman, der Gründer des privaten Nachrichtendienstes STRATFOR, auch bekannt unter dem Namen Schatten-CIA einen Gastvortrag, bei welchem er auch auf Fragen aus dem Publikum einging.

Strategic Forecasting, Inc (abgekürzt Stratfor) ist ein US-amerikanischer Informationsdienst, der Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik, zu Sicherheitsfragen und Konflikten anbietet. Täglich veröffentlicht Stratfor Länderberichte sowie Analysen zu globalen und regionalen Konflikten. In seinen Analysen bringt Stratfor nicht nur Hintergrundinformationen zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern erschließt aus den Bestimmungsfaktoren einer Konfliktlage oder Ländersituation zugleich Prognosen für die Zukunft.

(Quelle: wikipedia)

 

Video mit deutschen Untertiteln:

(01:38) … the primordial interest of the Unites States over which we for centuries have fought wars, the first second and cold war has been the relationship between Germany and Russia. Because united they are the only force that could threaten us and to make sure that that doesn’t happen.

(03:20) …that the US is prepared to create a “cordon sanitaire” around russia. Russia knows it. Russia believes the US intends to break the Russian Federation.

(04:03)  The United States has a fundamental interest, it controls all the oceans of the world, no power has ever done that. Because of that, we get to invade people and they don’t get to invade us, that is a very nice thing. Maintaining control of the sea and control of space is the foundation of our power.

(04:56)  The US cannot occupy Eurasia…. but we do have the ability to support various contending powers so they concentrate within themselves. With political support, some economic support, military support, and advisors. And in extremes do what we did in Japan, in Vietnam in Iraq and Afghanistan’s, spoiling attacks. The spoiling attacks is not intended to defeat the enemy it’s intended to show them off balance.

(08:28)  The question on the table for the Russians is: Will they retain a bufferzone that is at least neutral or will the West penetrate so far into Ukraine that they are 70 miles away from Stalingrad and 300 miles away from Moscow. For Russia the status of Ukraine is an existential threat.

(09:37)  The issue to which we don’t have the answer is what will Germany do. The real wild card in Europe is that as the United States builds its cordon sanitaire, not in Ukraine, but to the west, and the Russians try to figure out how to leverage the Ukrainians out, we don’t know the German position…

(10:24)  For the United States, the primordial fear is… German technology and German capital, Russian natural resources and Russian manpower… the only combination that has for centuries scared the hell out of the United States.

Volker Kauder und die nichtregistrierte Masseneinwanderung

Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gab Anfang Januar dem ARD-Morgenmagazin ein Interview. Dort wurde er von der Moderatorin mit drei Zahlen konfrontiert:

  1. Die Flüchtlingszahlen sind zwar aktuell zurückgegangen aber es sind immer noch 3.000 pro Tag, was auf ein Jahr hochgerechnet eine Zahl von über einer Million weiterer Einwanderer bedeutet.
  2. Es gibt mindestens 300.000 nichtregistrierte Flüchtlinge, die sich irgendwo(!) in Deutschland aufhalten.

Volker Kauder macht gar nicht erst den Versuch diese Zahlen abstreiten oder relativieren zu wollen, gibt aber dennoch nichts weiteres als Dampf von sich.

Wir wissen, dass beispielsweise der Attentäter, der in Paris auf die Polizeistation zugestürmt ist, schon länger in Deutschland gelebt hat.

Wir können also natürlich, wenn eine Million Menschen kommen, da hat es nicht nur eine Million Gute, sondern da hat es auch ein paar darunter, die auch natürlich kriminell sind.

Da lässt sich nicht ausschließen, dass auch Terroristen mitkommen.

Denn auch selbst wenn sie registriert werden, werden die nicht sagen ‘Guten Tag, ich bin Terrorist’, so einfach sind die Dinge nicht.

Aber wir müssen auch wissen, dass wir schon seit Jahren Menschen als sogenannte Flüchtlinge bei uns haben, die durchaus der terroristischen Szene zuzurechnen sind
und dass auch einige, die schon lange hier in Deutschland leben, sich erst radikalisiert haben.

Aha, da sich Terroristen bei einer Kontrolle erfahrungsgemäss (von sich heraus) nicht zu erkennen geben, kann man sie gleich unregistriert und unkontrolliert ins Land lassen.

 

Hintergründe zur Masseneinwanderung nach Kerneuropa (1)

Nach einer einjährigen Abstinenz folgt nun wieder ein Beitrag von mir und zwar zu einem so komplexen, wie auch sensibel heiklem Thema, der Flüchtlingskrise und mögliche Hintergründe, Instrumentalisierungen und politische Zielsetzungen in diesem Zusammenhang.

Erster Teil:

Kelly M. Greenhill, Professorin für Politikwissenschaften und internationale Beziehungen an der Tufts University (Boston) und Research Fellow in Harvard, veröffentlichte im Jahr 2010 ein Buch mit folgendem Titel:

Weapons of Mass Migration

Auf amazon.de sind weite Teile dieses Werkes einsehbar. Die Griffigkeit des Titels ergibt sich aus der Anlehnung an die englische Bezeichnung für Massenvernichtungswaffen: weapons of mass destruction.

Das erste Kapitel darin ist wie folgt überschrieben:

Understanding the Coercive Power of Mass Migrations

(coercive power = Macht durch Bestrafung / Macht durch Zwangsausübung)

Als Einleitung wird ein kurzer Auszug einer Rede des einstigen indischen UN-Botschafters Samar Sen aufgeführt, welche dieser 1971 vor dem UN-Sicherheitsrat hielt. Darin setzt er gezielt gelenkte Flüchtlingströme gleich mit klassischen Kriegshandlungen gegen ein solches Zielland.

2010-00-00 Kelly M. Greenhill - weopons of mass migration 01 coercion

Kelly M. Greenhill – „weapons of mass migration“ (Quelle: amazon.de)

 

Kurz zusammengefasst hat sich Kelly M. Greenhill mit der Ausnutzung, Androhung und/oder Initiierung von Flüchtlingskrisen zur Durchsetzung aussenpolitischer Ziele im Zeitraum von 1953 bis 2006 beschäftigt.

Am 17.November 2015 gab die Autorin dem deutschen Politmagazin Cicero ein Interview. Darin verwies sie auch, wie bereits in der Einleitung ihres Buches, auf Libyen unter Gaddafi:

Auszug:

2015-11-17 cicero 2

(www.cicero.de; 17.11.2015)

(www.cicero.de; 17.11.2015)

 

In diesem Zusammenhang erlaube ich mir einen kleinen Exkurs. Jene Kräfte, die den Angriff der NATO auf das prosperierende Libyen planten, mussten wissen, dass dies letztlich zu einem Zerfall der staatlichen Einheit führen und infolgedessen der Migrationsdruck auf die EU enorm ansteigen musste.

Gaddafis Libyen war für afrikanische Verhältnisse tatsächlich ein prosperierendes Land, mit kostenloser Gesundheitsversorgung, kostenlosem Bildungswesen und ambitionierten Infrastrukturprojekten wie dem Great-Man-Made-River-Projekt. Gaddafi förderte die Idee einer „Afrikanischen Union“ und hatte Pläne für die Länder Afrikas und des Nahen Ostens eine gemeinsame und von Gold gedeckte Währung einzuführen, den Gold-Dinar. Durch den für afrikanische Verhältnisse beträchtlichen Wohlstand, zog es auch viele Menschen aus dem Subsahararaum in dieses Land, um als Gastarbeiter ihr Auskommen zu verdienen.

Kurzum der lybische Staatenlenker hatte eigene – von USA und EU emanzipierte – Ideen für sein Land, für Afrika und für den gesamten islamischen Raum. Diese Ideen und die daraus bereits abgeleiteten Projekte standen im starken Widerspruch zur Globalisierung westlicher Prägung, bei welcher zuvorderst ja immer die westlichen Banken verdienen und deren Spielregeln von US-gelenkten Institutionen vorgegeben werden (IWF, Weltbank)

Das ist meines Erachtens der Hauptgrund, weshalb der libysche Staat zerschlagen wurde. Zudem wurde aber auch folgendes Signal zur Einschüchterung in die Welt gesendet:

„Wir vernichten jeden, der nicht nach unseren Regeln spielt!“

Ein anderes, komplementäres Signal verkörpert wiederum die Partnerschaft der USA mit Saudi-Arabien:

„Ihr könnt machen was ihr wollt, euch bereichern und ein mittelalterlich anmutendes Regime einrichten, solange ihr euch so verhält wir wir es erwarten (Petro-Dollar, Militärbasen)!“

Heute ist Libyen ein in einzelne Stammesteile und ein entlang konfessioneller Konfliktlinien zerfallener sogenannter Failed State. Als Nebeneffekt (?) wurde der Migrationsdruck auf die EU beträchtlich gesteigert.

Dies sind kurze, persönliche Einschätzungen, von denen ich keineswegs erwarte, dass sie jedermann teilt. Das Endgergebnis der Libyen-Intervention allerdings steht für sich. Ein ins Chaos gefallener Staat vor den Toren der Europäischen Union überträgt Unsicherheit in letztere hinein.

Zurück zum Interview mit Kelly M. Greenhill. Auf die Rolle der deutschen Bundeskanzlerin angesprochen, äusserte sie sich folgendermassen:

Kelly M. Greenhill:  Klar ist aber auch, dass man durch Signale offener Grenzen und unbeschränkter Aufnahmebereitschaft auch solche Menschen mobilisiert, die normalerweise in ihren Herkunftsländern geblieben wären.

 

Wenden wir uns nun der aktuellen Situation in Deutschland zu. Am 07.12.2015 titelte Welt-Online:

2015-12-07 welt.de - 965'000 Flüchtlinge 2

(www.welt.de; 07.12.2015)

 

Demnach sind von Jahresbeginn bis Ende November 2015 965.000 Einwanderer registriert worden. Dabei allein 206.000 im November, was wiederum verdeutlicht, dass die Dynamik seit August enorm zugenommen hat.

Der Innenminister schob zwar hinterher, dass die Zahl aufgrund von Doppelregistrierungen geringer sein können aber mit dieser Augenwischerei wollen wir uns nicht länger beschäftigen.

Es ist von ungleich entscheidenderer Bedeutung sich darüber im Klaren zu werden, dass es im Jahr 2015 neben der registrierten, gewissermassen offiziellen Einwanderung, auch eine verborgene nichtregistrierte gab und gibt.

Die Münchner Boulevardzeitung tz veröffentlichte am 9. September ein Interview mit Wilfried Blume-Beyerle, dem Leiter des Kreisverwaltungsreferates München:

2015-09-09 tz.de 2

(www.tz.de; 09.09.2015)

 

Das ist doch eine bemerkenswerte Aussage. 1000 „Flüchtlinge“ werden zur Sammelstelle Neue Messe gefahren und Stunden später sind 200 bis 300 verschwunden. Diese Leute haben sich Taxis bestellt – womit eigentlich?  – und sind auf eigene Faust weitergefahren.

Jedenfalls sollte damit jene zunächst von BILD kolportierte und vom SPIEGEL übernommene Zahl von 1,5 Millionen Einwanderen für das Jahr 2015 erreicht werden.

2015-10-07 bild.de - 1,5 Mio

(www.bild.de; 07.10.2015)

 

 

Nachfolgend ein paar Meldungen aus etablierten und alternativen Medien, die Hinweise darüber geben können, weshalb nach vier Jahren Bürgerkrieg plötzlich die Migrationsdynamik weg aus den Flüchtlingslagern hin nach Deutschland im jahr 2015 ungewöhnlich stark zunahm und im letzten Jahresdrittel abermals eine weitere aussergewöhnliche Steigerung verzeichnete.

  •  UN kappen Flüchtlingshilfen:
2015-07-03 tagesschau.de

(www.tagesschau.de; 03.07.2015)

 

2015-07-03 tagesschau.de 2

(www.tagesschau.de; 03-07.2015)

(Anmerkung: WFP = World Food Programme der UN)

 

  • US-„NGO’s“ bezahlen Schlepper:
2015-08-05 info-direkt-eu

(info-direkt.eu; 05.08.2015)

 

  • Herkunft der Twittermeldungen mit dem Hashtag #RefugeesWelcome + Germany:
2015-09-21 orientalreview.org twitter

(http://orientalreview.org; 21.09.2015) „Who is twitter-luring refugees to Germany?“

 

uncutnews_fluchthelfer

(www.info-direkt.eu; 07.08.2015; „fluchthelfer.in“ / The Ayn Rand Institute)

 

Das Ayn Rand Institute (registriert in Irvine, Californien) taucht mittlerweile nicht mehr unter dem Domain-Titel „Fluchthelfer.in“ auf. Aber nach wie vor ist die IP-Adresse in den USA lokalisiert und die Kerndaten sind identisch:

Die Domain-Nummer:         D9277273-AFIN

Die angemeldete Person:   Bernard C. Piqochet

Das Anmeldedatum:            09.03.2015

Die aufgeführte E-Mail-Adresse ist ebenso gleich geblieben und lässt auf einen deutschen Aktivisten/Strohmann namens Jean Peters alias Paul von Ribbek schliessen Adresse:  paulribbeck@riseup.net.

Die hinterlegten Daten erhielten am 01.09.2015 ein Update.

2016-01-21 domaintools_fluchthelfer

(whois.domaintools.com; 2016-01-22)

 

Die dahinterstehende Gesellschaft heisst jetzt: The Escape Institute mit Sitz in San Diego, Californien.

2016-01-21 domaintools_fluchthelfer 2

(whois.domaintools.com; 2016-01-22)

 

Die Flüchtlinge in ihrer großen Mehrheit kommen aus Ländern, die in den letzten Jahren durch – direkt oder indirekt (NATO) – von den USA angeführten Kriegen angegriffen wurden:

  • Kosovo (Jugoslawienkrieg 1999, Einsatz von Uranmunition) Mit Camp Bondsteel wurde die größte Militärbasis der US-Army in Europa errichtet. Das Land selbst ist seit der Unabhängigkeit von Mafia- Strukturen geprägt.
  • Irak (2003)
  • Afghanistan (seit 2003)
  • Pakistan (seit 2004 führen die USA Drohnenangriffe aus, die unter der Obama-Administration noch mal deutlich zugenommen haben. Immere wieder kommt es zu sogenannten „Kollateralschäden“)
  • Libyen (2011)
  • Syrien (hier wurden und werden „moderate Kopfabschneider“ von den USA und deren Proxys Saudi-Arabien und Katar aufgerüstet und mit nachrichtendienstlichen Informationen versorgt. Logistische Unterstützung – auch für den IS – kam vom NATO-Partner Türkei)

 

Die USA haben von der großen Migrationswelle im Jahr 2015 keine nennenswerte Menge an Flüchtlingen aus diesen Ländern aufgenommen. Die ZEIT schrieb in diesem Zusammenhang Anfang September 2015, dass die USA planten 10.000 Syrer aufzunehmen.

Hingegen kamen im vergangenen Jahr knapp 1,5 Millionen Menschen (registriert und nichtregistriert) nach Deutschland.

Dies wohlgemerkt bei einem Viertel der Bevölkerungszahl und einem 27-stel der Fläche der USA.

Und dann kümmert sich ein US-amerikanisches Unternehmen darum, dass wohlmeinende europäische Aktivisten Flüchtlinge nach Deutschland und Kerneuropa einschleusen. Das ist doch bemerkenswert.

 

Diese Indizien legen den Schluss nahe, dass die Masseneinwanderungswelle nach Deutschland nicht spontan entstanden ist, sondern von interessierten Stellen angeschoben wurde und dass die Migranten oder Flüchtlinge nur Mittel zum Zweck sind, sie folglich ausgenutzt und missbraucht werden, um politische Zielsetzungen zu erreichen.

Warum aber haben Spitzenpolitik und Leitmedien hierzulande über Monate hinweg unisono einen Kurs gefahren, der die Flüchtlinge noch ermutigte nach Deutschland zu kommen?

Den Menschen, die sich auf dem Weg hierher gemacht haben, ist selbstverständlich kein Vorwurf zu machen, ihre Beweggründe sind nachvollziehbar.

Allerdings kommen viele mit falschen, verklärenden – möglicherweise von bewusst lancierten – Erwartungen nach Deutschland, in der Art sie könnten studieren, bekämen ein Haus, können arbeiten etc. Das heißt, hier sind Enttäuschungen und Frust vorprogrammiert und das ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn hier liegt Aggressionspotential.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen der Einwanderungswellen der Vergangenheit sollte es allgemeiner Wissensstand sein, dass es eine Sache ist Menschen ins Land zu holen, aber eine andere, diese auch zu integrieren. Was wiederum misslungene Integration, zumal in dieser Größenordnung, an Folgeproblemen verursachen kann, sollte ebenso weitläufig bekannt sein.

Bei ca.1,5 Millionen Menschen aus Ländern wie Syrien, dem Irak, Albanien, dem Kosovo, Afghanistan und Pakistan innerhalb eines Jahres ist das Integrationspotential eines Landes wie Deutschland weit überschritten. Erschwerend hinzu kommt, dass die wirtschaftliche Situation alles andere als rosig ist.

Momentan verbreiten die hiesigen Konzernmedien eine Meldung, die bereits im Spätsommer in verschiedenen alternativen Medien zirkulierte, nämlich dass der IS mit seiner Expansion innerhalb Syriens auch zehntausende syrische Blanko-Pässe in die Hände bekam.

Hinzu kommt der blühende Schwarzmarkt von syrischen Pässen insbesondere in der Türkei. Dies alles war interessierten Menschen längst bekannt, natürlich auch den westlichen Geheimdiensten und somit auch zumindest in Grundzügen den „Alpha-Journalisten“ unserer Leidmedien.

Hat das Medienkartell bis in den Herbst hinein mit großem Schwerpunkt beschwichtigende Meldungen über die sogenannte Flüchtlingkrise und Huldigungsadressen an die deutsche  Bundkanzlerzin veröffentlicht, so sind nun zunehmend auch Artikel wahrzunehmen, die marktschreierisch und alarmistisch ins andere Extrem ausschlagen.

2015-12-21 welt.de

(Quelle: www.welt.de; 21.12.2015)

IS erbeutete wohl Zehntausende echte Pässe

Die „Welt am Sonntag“ hatte berichtet, dass die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien, im Irak und in Libyen mutmaßlich Zehntausende echte Passdokumente erbeutet hat.

Laut dem Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, ist die Gefahr aufgrund der hohen Zahl der unkontrollierten Einreisen gestiegen. Früh habe sich gezeigt, dass „auch Kriminelle die Chance der großen Flüchtlingszahlen nutzten

 

Wenn allerdings der IS solch eine Gefahr für die Länder der EU darstellt, wie uns die Massenmedien insbesondere seit dem Charlie-Hebdo-Attentat erzählen, wie um alles in der Welt konnte eine derart fahrlässig verantwortungslose und verfassungswidrige Politik der offenen Grenzen – für massenhafte und grösstenteils unkontrollierte Einwanderung aus dem Gebiet des IS – durchgeführt und von den Konzernmedien flankiert werden?

Nach meinem Dafürhalten sind die etablierten Medien in etwas eingebunden, was man politisch-medialen Komplex nennen könnte (s. auch hier).

Vordringliche Aufgabe ist es mitnichten den gewissermassen mündigen Bürger objektiv aufzuklären, sondern den Medienkonsumenten je nach Situation und Bedarf zu beschwichtigen oder eben aufzuputschen. Dies zudem – und alles andere als nebensächlich – verpackt in einem Wust aus Boulevardmeldungen, Sport und Sex und derart das begrenzte Aufmerksamkeitspotential bereits mit Belanglosem auszulasten.

So gehe ich davon aus, dass durch diese ungezügelte Einwanderung das Konfliktpotential bewusst drastisch erhöht wurde, um es ggf. zünden zu können.

Nach meiner Einschätzung stehen die Länder der EU und damit auch Deutschland vor schweren Zeiten. Die sogenannte Euro-Rettungspolitik ist gescheitert. Zwar ist es gegenwärtig ruhig, aber es ist nur eine Frage der Zeit, wann Griechenland neue Kredit-Tranchen benötigt.

Die Frage ist nur, wie weit soll das griechische Volk noch zur Ader gelassen werden, bevor allgemein erkannt wird, dass diese Rettungpolitik zu allererst den Banken und den Investoren galt und gilt. Der Euro wird also crashen und große Verwerfungen und Riesenschuldenberge (für die Steuerzahler) hinterlassen.

Die Sanktionen gegen Russland treffen Mittel- und langfristig stärker die deutsche als die russische Wirtschaft. Die für die deutsche Exportwirtschaft eingebrochenen Absatzmärkte in Russland und Südeuropa können nicht mehr durch steigende Verkäufe auf dem chinesischen Markt aufgefangen werden, ganz im Gegenteil, mit den exorbitanten Wachstumszahlen Chinas ist es erst einmal vorbei. Der „VW-Skandal“ trifft mit Volkswagen einerseits ein Flaggschiff der alten „Deutschland AG“ und wird bei VW zu Arbeitsplatzverlusten führen, andererseits wird die gesamte deutsche Automobil- und Zulieferindustrie in Mitleidenschaft gezogen.
Demonstrationen gegen NATO, TTIP, Schuldgeldsystem und für eine gerechtere Wirtschaftsordnung und ein kooperativeres gesellschaftliches Miteinander treffen den Nerv des „Systems“, so dass jene Kreise, die an den Schalthebeln der Macht sitzen, ein existenzielles Interesse daran haben, dass die Menschen eben nicht in diesen grundsätzlichen Dingen aufbegehren und sich dabei zusammenschliessen.

Als nützliches Ventil kommt hier das seit dem 11. September 2001 aufgebaute Feindbild Islam ins Spiel. Die muslimischen Neueinwanderer sollen als genehmer Sündenbock herhalten, an welchem sich Volkes Zorn reiben kann, sobald der ökonomische Niedergang nicht mehr länger zu verbergen ist.

Nach der alten römischen Herrschaftsdevise: divide et impera soll zudem die Bevölkerung in verschiedene, möglichst gegensätzliche Gruppen und Splitterguppierungen gespalten werden, um so auszuschliessen, dass sich eine breite Oppositionsbewegung bildet.

Oder gibt es eventuell noch andere, tiefer greifende Beweggründe?

Zweiter Teil:

Der Goldman-Sachs-Mann und UN-Migrationsbeauftragte Peter Sutherland forderte im Jahr 2012 die Staaten der EU auf die homogene Zusammensetzung ihrer Gesellschaften zu unterhöhlen und multukulturell zu werden.

Er sieht dies als Voraussetzung für wirtschaftlichen Wohlstand an.

 

2012-06-21 BBC_news_Peter_Sutherland 3

(www.bbc.com; 21.06.2012)

 

2012-06-21 BBC_news_Peter_Sutherland 4

(www.bbc.com; 21.06.2012)

 

Nicolas Sarkozy, französischer Staatspräsident von 2007 bis 2012, hielt im Dezember 2008 eine Rede an der Polytechnischen Hochschule in Palaiseau, was für sich genommen, nichts besonders wäre.

Betrachtet man allerdings folgende Passage aus dieser Ansprache, so sind sowohl Inhalt als auch Wortwahl mehr als bemerkenswert, gerade auch im Kontext der aktuellen Ereignisse.

Der nachfolgende französische Text entspricht den von Sarkozy gewählten Worten, die deutsche Übersetzung hingegen stammt von mir.

Quel est l’objectif ? Ça va faire parler.

Was also ist das Ziel? Das wird noch Diskussionen auslösen.

Mais l’objectif, c’est de relever le défi du métissage.

Aber das Ziel ist es, die Herausforderung der Rassenvermischung festzustellen (anzunehmen).

Défi du métissage que nous adresse le 21ème siècle.

die Herausforderung der Rassenvermischung, die uns das 21. Jahrhundert stellt.

… Ce n’est pas un choix, c’est une obligation, c’est un impératif.

… Hierbei handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Verpflichtung, ein Gebot (ein Muss).

On ne peut pas faire autrement

Wir können nicht anders handeln

Au risque de nous trouver confrontés à des problèmes considérables !

Auf die Gefahr hin, dass wir uns mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen werden!

Nous devons changer, alors nous allons changer.

Wir müssen uns ändern, also werden wir uns ändern.

On va changer partout en même temps, dans l’entreprise,

Wir werden uns überall und gleichzeitig ändern, in den Firmen

dans les administrations, à l’éducation, dans les partis politiques.

in der Verwaltung, in der Erziehung, in den politischen Parteien.

Et on va se mettre des obligations de résultat.

Und wir werden uns Erfolgspflichten setzen.

Si ce volontarisme républicain ne fonctionnait pas,

Falls dieser republikanische Voluntarismus (Durchsetzungsfähigkeit) nicht funktionieren sollte,

Il faudra que la république passe à des méthodes plus contraignantes encore.

dann wird die Republik zu noch zwingenderen Massnahmen greifen müssen.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos von diesem Diskurs. Ich habe mir einen Version mit deutschen Untertiteln heruntergeladen.

 

Beim Betrachten des Videos kam mir sofort in den Sinn, dass Sarkozy bei der Verkündigung dieser Botschaft selbst nicht wohl war in seiner Haut. Mir scheint, als wäre dies alles andere als auf seinem Mist gewachsen, und er war lediglich der Verkünder dieser von anderen Kreisen gefällten Entscheidung.

Er verwendet nicht das von Merkel so gern benutzte Adjektiv alternativlos aber er spricht von einem Impératif, welchen die Republik offensichtlich mit allen gebotenen Mitteln – und darüber hinaus – durchzusetzen habe. Allerdings gibt Sarkozy keinerlei Argumente hierfür an, ausser dass man sich anderfalls mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen würde.

 

Barbara Lerner Spectre¸ Gründungsdirektorin von “Paideia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden” wurde im Jahr 2010 vom israelischen TV-Sender IBA interviewt.

Dabei gab sie folgendes Statement ab:

Europe has not yet learned how to be multicultural. And I think we are going to be part of the throes of that transformation, which must take place. Europe is not going to be the monolithic societies that they once were in the last century. Jews are going to be at the center of that. It’s a huge transformation for Europe to make. They are now going into a multicultural mode, and Jews will be resented because of our leading role. But without that leading role, and without that transformation, Europe will not survive

(Barbara Lerner Spectre; 2010)

 

 

Laut Frau Lerner Spectre müsse Europa sich wandeln und multikulturell werden, andernfalls würde Europa nicht überleben. Dieser Transformationsprozess würde zudem von Juden geleitet werden.

Starker Tobak und abermals ohne eine nähere Begründung wieso, weshalb, weswegen dieser Prozess forciert wird, forciert werden muss.

 

Der US-amerikanische Militärstratege Thomas P. M. Barnett, veröffentlichte im Mai 2003 folgendes Buch:

2005-05-03 thomas_barnett_pentagon's_new_map

The Pentagon’s New Map“ (03.05.2015)

 

Im Erscheinungsmonat wurden Autor und Werk bereits in der ZEIT thematisiert:

Auszug:

2003-05-22 zeit_barnett 1

2003-05-22 zeit_barnett 2

www.zeit.de (22.05.2003)

 

Haben es die von der ZEIT aufgegriffenen Zitate Thomas Barnetts bereits in sich, so sind in seinem Folgebuch Aussagen enthalten, die verstören.

2006-10-03 barnett_blueprint

Blueprint for Action“ (03.10.2006)

 

 

Beide Bücher habe ich nun erworben. Durch rasches Querlesen konnte ich folgende Textstellen ausfindig machen.

 

So yes, I do account for nonrational actors in my worldview. And when they threaten violence against global order, I say: Kill them.

Jawohl, ich berücksichtige tatsächlich vernunftwidrige Akteure in meiner Weltanschauung. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Ordnung leisten, sage ich: Tötet sie.

… the planet is full of irrational people who will fight this „mixing of the races„, this „mongrelization of cultures„, and the „surrender of ethnic identities„.

… der Planet ist voll von irrationalen Menschen, die diese „Vermischung der Rassen„, diese „Bastardisierung der Kulturen“ und die „Aufgabe von ethnischen Identitäten“ bekämpfen werden …

… fighting this global integration process is both immoral and pointless.

… diesen globalen Integrationsprozess zu bekämpfen, ist sowohl unmoralisch als auch sinnlos.

(Quelle: Blueprint for Action, S. 282)

 

Begeben wir uns nun zurück auf den „alten Kontinent“. Die Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi zeichnete Angela Merkel im Jahr 2010 mit dem Europapreis aus.

2011-01-13 Merkel Preis 2

(Quelle: www.bundeskanzlerin.de; 13.01.2011)

Bundeskanzlerin Angela Merkel erhält Europapreis

(Quelle: www.bundeskanzlerin.de, 13.01.2011)

 

„Der Preis wird alle zwei Jahre durch die Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi an führende Persönlichkeiten vergeben, die durch außerordentliche Verdienste im europäischen Einigungsprozess herausragen.

Der Europapreis geht auf den Diplomaten, Philosophen und Publizisten Richard Coudenhove-Kalergi zurück, dessen Familie in mehreren europäischen Ländern verwurzelt war und der als Begründer der modernen demokratischen Europa-Idee betrachtet wird. Er war auch maßgeblich an der Errichtung des Europarates in Straßburg beteiligt“

(Quelle: www.european-society-coudenhove-kalergi.org)

2012 erhielt der EU-Präsident Herman Van Rompuy diesen Preis  und zuletzt wurde Jean-Claude Juncker 2014 damit ausgezeichnet.

 

Bonn, Verleihung Coudenhove-Kalergi-Preis an Kohl

Bonn, 29.4.1991 Verleihung des Coudenhove-Kalergi-Preises an Helmut Kohl. Die Laudatio hält der Präsident der Paneuropa-Union Otto von Habsburg. (Bildquelle: www.wikipedia.de)

 

 

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894 – 1972) gründete im Jahr 1922 die Paneuropa-Union. Drei Jahre später, sprich 1925 veröffentlichte er sein Buch „Praktischer Idealismus“:

1925-00-00 Coudenhove-Kalergi_praktischer_Idealismus

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi – PRAKTISCHER IDEALISMUS (Wien/Leipzig 1925)
Link zur PDF-Datei

 

Auszug:

S. 22f:  Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen.

Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.

Der Verweis auf das alte Ägypten ist meiner Auffassung nach in Zusammenhang zu sehen, dass Coudenhove-Kalergi einer Freimaurerloge angehörte.

S. 20f:  In der Großstadt begegnen sich Völker Rassen, Stände. In der Regel ist der Urbanmensch Mischling aus verschiedensten sozialen und nationalen Elementen. In ihm heben sich die entgegengesetzten Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, Willenstendenzen und Weltanschauungen seiner Eltern und Voreltern auf oder schwächen einander wenigstens ab. Die Folge ist, daß Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizontes verbinden.

Dieser urbane Mischling [sic!] bildet nach Ansicht des Autors offenbar Charaktereigenschaften heraus, welche für die weitere Gestaltung der Weltordnung nützlich zu sein scheinen.

S. 28:  Was die Juden von den Durchschnitts-Städtern hauptsächlich scheidet, ist, dass sie Inzuchtmenschen sind. Charakterstärke verbunden mit Geistesschärfe prädestiniert den Juden in seinen hervorragendsten Exemplaren zum Führer urbaner Menschheit, zum falschen wie zum echten Geistesaristokraten, zum Protagonisten des Kapitalismus wie der Revolution.

Interessanterweise hebt Coudenhove-Kalergi bei Juden den Umstand  positiv hervor, dass sich diese eben nicht vermischt hätten (und nach wie vor nicht vermischen werden?) und dadurch Eigenschaften wie Charakterstärke und Geistesschärfe aufweisen, womit ihnen eine weltweite Führungsrolle zukäme.

S. 32f: Der Einfluss des Blutadels sinkt, der Einfluss des Geistesadels wächst.

Diese Entwicklung und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.

Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.

S. 49f:  Hauptträger des korrupten wie des integren Hirnadels: des Kapitalismus, Journalismus und Literatentums, sind Juden. Die Überlegenheit ihres Geistes prädestiniert sie zu einem Hauptfaktor zukünftigen Adels.

 

Offenbar gibt es eine lang angelegte Agenda die nationalen und regionalen Identitäten, zunächst der europäischen Staaten – und am Ende dieser Entwicklung aller Staaten dieser Erde – aufzulösen.

Solch entwurzelte, beliebig vermischte und überindividualisierte Menschenmassen sind dann leichter zu beherrschen und in Zaum zu halten, als traditionsbewusste, gewachsene Gemeinschaften.

Als die Soldaten Napoleons die Errungenschaften der französischen Revolution mit Säbel, Pulverdampf und Bajonetten in Europa verbreiteten, wehrten sich die als rückständig verschrieenen Tiroler Bergbauern von Anfang an gegen die französisch (-bayerische) Fremdherrschaft.

Die Tiroler, durch Mundart und überlieferte Traditionen, Geschichten und Sagen untereinander und darüber hinaus auch mit dem Land verbunden – transzendental, wenn man so will.

Diese inneren Bande, diesen Zusammenhalt warfen sie in die Waagschaale gegen die fremden Invasoren und Okkupanten. Es ist gerade diese urtümliche Widerstandsfähigkeit, die durch eine wahllos forcierte Migration abgetragen werden soll.

 

Fortsetzung:

Hintergründe zur Masseneinwanderung (2)  Freimaurer

Hintergründe zur Masseneinwanderung (3)  Eine psychotische politische Linke

Hintergründe zur Masseneinwanderung (4)  Der große Austausch

 

 

 

 

US-Ausschreibung über die Renovierung einer Marineschule auf der Krim

Das vom US-amerikanischen Staat unterhaltene Internetportal zur Ausschreibung von staatlichen Aufträgen, Federal Business Opportunities, veröffentlichte im Juni 2013 eine Ausschreibung der US-Marine zur Renovierung eines Schulgebäudes auf der Krim.

Renovation of Sevastopol School #5, Ukraine (www.fbo.gov, screenshot, 26.11.2014)

Renovation of Sevastopol School #5, Ukraine
(www.fbo.gov, screenshot, 26.11.2014)

(Quelle: www.fbo.gov)

Diese Internetseite wurde im September 2013 dreimal aktualisiert und am 15. April 2014 wurde schließlich der bis dato letzte Vermerk hinzugefügt:

Added: Apr 15, 2014 5:18 am

Due to the current climate in Ukraine, the subject solicitation is hereby cancelled.

Übersetzung: Aufgrund des gegenwärtigen Klimas in der Ukraine ist diese Ausschreibung hiermit aufgehoben.

Für diese Ausschreibung sind auf der Seite verschiedene Dokumente zum herunterladen hinterlegt.

    1. Attachment 1 – Technical Specifications School 5
    2. Attachment 2 – Contract Data Sheet
    3. Attachment 3 – PPQ
    4. Attachment 4 – Submittal Checklist
    5. Official Form „SOLICITATION, OFFER, AND AWARD“

Aufschlußreich ist Anlage Nr. 1:

Attachment 1 – Technical Specifications School 5

"Attachment 1 - Technical_Specifications_School 5" (Seite 2 von 124)

„Attachment 1 – Technical Specifications School 5“ (Seite 2 von 124)

Hier handelt es sich offensichtlich um die detaillierte und professionelle Ausschreibung eines Bauauftrages. Die USA halten es offenbar gar nicht mehr für notwendig ihre Absichten aufwändig zu kaschieren. So sehr sind sie sich, so hat es den Anschein, einer genehmen Berichterstattung der offiziellen Medien in den Ländern des sogenannten Westens gewiss.

Ebenso wie auf der Homepage der Stiftung des ukrainischen Ministerpräsidenten Jazenjuk (engl.: Yatsenyuk), nach wie vor unverblümt angelsächsische Think Tanks neben NATO, US-Außenministerium und National Endowment for Democracy als Sponsoren firmieren (s. auch folgenden Blogbeitrag vom 6. März 2014):

OpenUkraine Arseniy Yatsenyuk Foundation (Screenshot 31.12.2014)

OpenUkraine
Arseniy Yatsenyuk Foundation
(Screenshot 31.12.2014)

(Quelle: openukraine.org)

… , verdeutlicht auch die unlängst erfolgte Ernennung von drei US-imprägnierten Ausländern zu ukrainischen Ministern, dass dieses Land de facto eine Kolonie der USA geworden ist (zumindest in jenem Teil der Ukraine, der vom Kiewer Regime kontrolliert wird)

  • Aivaras Abromavicius, ein litauischer Investmentbanker ist nun Wirtschaftsminister der Ukraine.
  • Alexander Kwitaschwili, ein Georgier, der bereits unter Saakashwilli ein Ministeramt in Georgien bekleidete, ist jetzt ukrainischer Gesundheitsminister.
  • Natalie Jaresko, US-Amerikanerin und Gründerin der Investmentbank Horizon Capital, einem offiziellem Partner der Yatsenyuk Foundation (s. oben), wurde zur Finanzministerin der Ukraine ernannt.

Wikipedia über Natalie Jaresko:

Sie arbeitete in den 1990er Jahren im Außenministeriums der Vereinigten Staaten und leitete von 1992 bis 1995 die Wirtschaftsabteilung der US-Botschaft in Kiew. Seit 1995 ist Jaresko als Geschäftsführerin beim Finanzinvestor Horizon Capital und gleichzeitig seit 2001 Präsidentin und Geschäftsführerin beim von US AID finanzierten Fonds WNISEF, zuständig für Investments in der Ukraine und in Moldawien.

(Quelle: wikipedia)

Der aktuelle Staatspräsident der Ukraine wiederum, Petro Poroschenko, wurde in einer, auf wikileaks veröffentlichten Depesche der US-Botschaft in Kiew, vom 28. April 2006, als „Our Ukranian (OU) Insider“ (Unser Ukrainischer Insider) bezeichnet.

US cable on Poroshenko, 28.04.2006 (wikileaks)

US cable on Poroshenko, 28.04.2006 (wikileaks)

(Quelle: wikileaks 06KIEV1706_a)

Dies zeigt auch, dass allen Unkenrufen zum Trotz, Russland so handeln und – in Übereinstimmung mit der absoluten Mehrheit der Bevölkerung – die Krim einverleiben musste, da sonst nicht nur NATO-Truppen sondern sogar die US Marine Quartier in Sewastopol bezogen hätte. Es ist hierbei wichtig zu verstehen, dass die Krim für Russland und damit auch für seine Gegner in vielerlei Hinsicht von herausragender Bedeutung ist.

1. Strategische Bedeutung der Krim

Die Krim im Schwarzen Meer (wikipedia)
(Quelle: wikipedia)

Seit der Zeit Katharinas der Großen war Sewastopol zunächst Sitz der russischen und nach der Oktoberrevolution 1917 dann der sowjetischen Schwarzmeerflotte. Als die Sowjetunion zerfiel wurde zwischen der Ukraine und Russland wiederholt vertraglich vereinbart, dass Sewastopol Sitz der nunmehr wieder russischen Schwarzmeerflotte bleibt (neben einer deutlich kleineren ukrainischen Flotte) und Russland an die 20.000 Militärangehörige stationieren durfte. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Generalsekretär der KPdSU Nikita Chruschtschow die Krim 1954 per Federstrich von der Russischen in die Ukrainische Sowjetrepublik translozierte. Anlass war das 300-jährige Jubiläum des Vertrags von Perejaslaw von 1654, in dessen Rahmen sich der von Polen bedrängte ukrainische Kosakenstaat dem Schutz des russischen Zaren unterstellt hatte.

Wer die Krim kontrolliert, kontrolliert auch den Zugang zum und die Ausfahrt aus dem Asowschen Meer, in welches der große südrussische Strom, der Don mündet. Es bestand die reelle (akute) Gefahr, dass die Ukraine samt der Krim der NATO beitritt und somit hätten US-Kriegsschiffe in den dazugehörigen Hoheitsgewässern im Asowschen Meer kreuzen dürfen, auf Schlagdistanz zur südrussischen Metropole Rostow am Don.

Klaus Mommsen, Buchautor und Experte für internationale militärische Seefahrt äusserte in einem Interview mit der „Deutschen Welle“ folgenden, grundsätzlichen Aspekt:

Die Krim hat eine für das Schwarzmeer beherrschende strategische Position – die Halbinsel ragt weit ins Meer rein. Für Russland ist sie das Sprungbrett in Richtung Süden, also hin zum Mittelmeer und Nahen Osten.

Und über den Hafen Sewastopol:

Es ist der einzige Hafen, der wirklich die gesamte russische Schwarzmeerflotte aufnehmen kann, ihr Schutz und die entsprechende Logistik bietet. Es gibt für die Russen noch keinen Ersatz. Es wird zwar an einem anderen Standort – Novorossiysk nördlich von Sotschi – gebaut, aber er wird nur einen Teil der Flotte aufnehmen können. Hinzu kommt, dass Novorossiysk zu klein ist und keine schützenden Buchten hat. Schiffe, die dort anliegen, werden bei ungünstigem Wind durch die anschlagenden Wellen beschädigt. Das ist in Sewastopol mit seinen vielen Buchten anders

Über die Bedeutung der Schwarzmeerflotte

Russland ist zu großen Teilen von Meer umgeben: Im Norden ist die Arktis, die Nordflotte hat im Winter zu kämpfen, denn die Wege in den Atlantik sind lang. Auch in der Ostsee sind die Distanzen weit. Wenn man tatsächlich in die Mittelmeerregion reinwirken will, dann geht das nur aus dieser Region heraus. Das Mittelmeer spielt in der russischen Außenpolitik eine große Rolle, im Sommer 2013 wurde auch wieder ein ständiges Mittelmeergeschwader aufgestellt. Die Russen wollen dieses Gebiet nicht der US-amerikanischen Navy überlassen.

Lage von Sewastopol im Schwarzen Meer

(Quelle: www.dw.de, 27.02.2014)


2. wirtschaftliche Bedeutung

Wie die englischsprachige ukrainische Tageszeitung Kiew Post im Juni 2012 berichtete, hatte der ukrainische Staat die Erschliessung von vier Erdgasfeldern, zwei davon mit Namen Skifska und Foroska wurden erst kurz vorher entdeckt, in den Hoheitsgewässern südlich der Krim international ausgeschrieben.

Für Russland selbst ist dies vordergründig wirtschaftlich nicht von Bedeutung, da es bereits über enorme Erdgasvorkommen verfügt. Allerdings für die USA stellt es gewiss ein entscheidendes Puzzlestück dar, welches mit in Betracht zu ziehen ist, um die Destabilisierungsmaßnahmen in der Ukraine zu begreifen.

"Black Sea Gambits" (Kiew Post, 08.06.2012)

„Black Sea Gambits“ (Kiew Post, 08.06.2012)

(Quelle: www.kyivpost.com, 08.06.2012)

Telepolis schrieb hierzu im März 2014:

„Die Ukraine stand kurz vor dem Abschluss eines Vertrages mit einem Ölkonsortium unter der Führung von ExxonMobil, dabei waren auch Shell, OMV Petrom aus Rumänien und der ukrainischen Nadra Ukrainy. Ende Februar sollte der Vertrag engültig besiegelt werden.
Gegenstand der Begierde war das Skifska-Feld im Schwarzen Meer mit geschätzten 200 bis 250 Milliarden Kubikmeter Erdgas, für Foroska schien sich niemand interessiert zu haben. Exxon hoffte auf 5 Milliarden Kubikmeter Gasförderung pro Jahr. Exxon hatte im Bieterverfahren den russischen Konzern Lukoil ausgestochen, wie Oilprice.com berichtet.“

(Quelle: www.heise.de, 21.03.2014)

Diese Erdgasfelder beinhalteten für die Yankees auch gewichtige geopolitische Aspekte, da sie die Möglichkeit boten die Erdagslieferungen bezogene Abhängigkeit der Ukraine von Russland weg und hin zu den USA zu ziehen und darüber hinaus russiches Erdags aus dem EU-Markt zu drängen.

In diesen Kontext ist auch die US-amerikanische Übernahme (de facto) des größten, in privaten Händen befindlichen, ukrainischen Erdgas- und Ölförderbetriebes Burisma (s. hier) einzuordnen.

3. Spirituell mythologische Bedeutung

Wladimir der Heilige auch genannt der Große, Fürst der Kiewer Rus, ließ sich 988, gemäß der Riten des byzantinischen, orthodoxen Christentums auf der Krim taufen. In diesem Zusammenhang ist auch der von Putin gewählte Begriff von der Krim als einer heiligen Stätte zu verstehen.

Im Krimkrieg von 1853 – 1856 kämpfte Russland zunächst gegen das Osmanische Reich, alsbald schlugen sich Frankreich, England und das Königreich Sardinien auf die Seite der Osmanen und belagerten Sewastopol.

Auf Grund ihrer militärischen Bedeutung war die blühende Handelsstadt Sewastopol im Krimkrieg schwer umkämpft. Vom 5. Oktober 1854 bis zum 8. September 1855 beschossen und bombardierten die vereinigten Armeen der Franzosen, Engländer, Türken und Sarden die von den Russen gehaltene Hafenstadt. Nach elfmonatiger Belagerung war die ganze Stadt ein Trümmerhaufen. Nach dem Pariser Frieden wurde sie allmählich wieder aufgebaut, gelangte jedoch nicht wieder zum früheren Wohlstand.

(Quelle: wikipedia)

Lew Tolstoi, der als junger Offzier auf russischer Seite beteiligt war, hat seine Erlebnisse in den sogenannten „Sewastopoler Erzählungen“ verarbeitet.

Im zweiten Weltkrieg wurde Sewastopol und die Krim nach schweren Kämpfen von der Wehrmacht eingenommen und es gab auf deutscher Seite die Idee die Stadt in Theodorichhafen umzubenennen. 1944 wurde Sewastopol schließlich von der Roten Armee zurückerobert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Sewastopol von deutschen Truppen belagert. Mehr als 100.000 Soldaten und Zivilisten hatten sich in einem in den Fels getriebenen Labyrinth unter der Stadt versteckt. Als in der ersten Juniwoche 1942 die deutschen Einheiten oberirdische Zugänge zum unterirdischen Höhlensystem fanden, gossen sie Benzin in das Höhlensystem und entzündeten es. Dabei verbrannten und erstickten Tausende der Eingeschlossenen. Nach der Schlacht waren nur noch neun Gebäude der Stadt unbeschädigt. Aufgrund des beharrlichen Widerstandes gegen die deutschen und rumänischen Belagerer und der hohen Zahl der Todesopfer wurde Sewastopol 1945 zur Heldenstadt erklärt.

(Quelle: wikipedia)