Von historischen Zeitungsmeldungen, Gräuelpropaganda und einer magischen Zahl

ERSTER TEIL:

Der Kongress der Vereinigten Staaten verfügt über eine eigene Bibliothek. Auf deren Internetseite sind historische Tageszeitungen aus der Zeit von 1789 bis 1924 einsehbar.

Unter anderem auch die Ausgabe der einstigen New Yorker Zeitung „The Sun“ vom 6. Juni 1915.

Bild 49 zeigt die Startseite der fünften Sektion dieser Ausgabe. Beinahe die ganze Seite wird von einem einzigen Artikel mit folgendem Titel eingenommen:

Horrors Worse Than Kishineff Charged Against Russia To-day

Russland wird heute beschuldigt schlimmere Gräuel als Kischinew* zu begehen

*Kischinew ist der alte Name von Chişinău, der Hauptstadt des heutigen Moldawiens. Im April 1903 fand in dieser Stadt ein Pogrom statt, bei dem gemäß Wikipedia 47 – 49 yüdische Bürger den Tod fanden.

Der Artikel wurde von einem gewissen Herman Bernstein verfasst und er schreibt darin, dass 6 Mio. Yuden (Anm.: das wurde von mir bewußt so codiert geschrieben) im Russischen Zarenreich tödlich bedroht wären.

6 Mio. Yuden, die Hälfte des yüdischen Volkes weltweit, werden verfolgt, gejagt, gedemütigt, gefoltert und ausgehungert. Tausende von ihnen wurden abgeschlachtet.

Hunderttausende von Yuden, alte Männer, Frauen und Kinder, werden gnadenlos von Stadt zu Stadt getrieben.

(Herman Bernstein, The Sun, 6. Juni 1915)

Auf YouTube wurde vor ein paar Jahren ein Video hochgeladen, in welchem ein englischer Muttersprachler – dem Akzent nach zu urteilen, ein Ire oder ein Schotte – zehn historische Zeitungsartikel (aus dem Zeitraum von 1915 bis 1938) abfilmt.

All diesen Artikeln ist gemein, dass die Zahl 6 Mio. in Zusammenhang mit Yudenverfolgung, bis hin zu „Ausrottungsabsichten“ thematisiert wird.

Mittlerweile gibt es von diesem Video mehrere Versionen und ich hab mir eine mit deutschen Untertiteln heruntergeladen. Diese deutsche Übersetzung ist alles andere als perfekt, sie wurde möglicherweise direkt von einem Übersetzungsprogramm erstellt und 1:1 übernommen, aber sie hilft die Kernaussagen, der jeweils vorgestellten Passagen zu verstehen, wenn man des Englischen nicht mächtig ist.

Der erste Zeitungsbericht, der in diesem Video vorgestellt wird, ist der eben Besprochene von „The Sun“ vom 6. Juni 1915.

1. The Sun of New York vom 6. Juni 1915

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(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915)

Die Titelseite der fünften Sektion:

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(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915, fifth section)

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(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915; fifth section)

1915-06-05 The sun 05

(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915; fifth section)

2.  New York Times vom 18. Oktober 1918

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(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918)

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(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918; PDF)

1918-10-18 NYT 03

(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918; PDF)

1918-10-18 NYT 04

(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918; PDF)

Diesen Artikel habe ich von der Internetseite der New York Times als PDF-Datei herunterladen können (wie übrigens alle weiteren Artikel dieser Zeitung, die im Video zitiert werden):

1918-10-18 NYT $1,000,000,000 fund ton rebuild to jewry

(New York Times; 18. Oktober 1918, PDF)

Mitglieder dieses Komitees waren neben anderen Personen auch Felix M. Warburg, Nathan Straus, Henry Morgenthau Senior und Rabbi Stephen Samuel Wise. Speziell auf die beiden letzteren werden wir später noch näher eingehen.

3.  New York Times vom 8. September 1919

1919-09-08 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919)

1919-09-08 NYT 01b Seite 6

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919; Seite 6;  PDF)

1919-09-08 NYT 02

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919; Seite 6;  PDF)

Diese Tatsache, dass die Bevölkerung von 6.000.000 Seelen in der Ukraine und in Polen mündlich und durch Handlungen (Taten) darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass sie komplett ausgerottetwerden wird.

(New York Times; 8. September 1919;PDF)

1919-09-08 NYT 04

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919; Seite 6; PDF)

Herman Bernstein, der Verfasser des obigen Artikels von „The Sun“ ist hier ebenfalls mit von der Partie.

1919-09-08_NYT_Ukrainian_Jews_aim_to_stop_pogroms_Herman_Bernstein.pdf_Foxit_R

(New York Times; 8. September 1919, PDF)

4.  New York Times vom 12. November 1919

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(YouTube-Video: New York Times; 12. November 1919)

Auf Seite 7 dieser Ausgabe wurde ein Artikel des einflussreichen Bankiers Felix M. Warburg veröffentlicht:

1919-11-12 NYT 02 page 7

(YouTube-Video: New York Times; 12. November 1919; Seite 7; PDF)

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(YouTube-Video: New York Times; 12. November 1919; Seite 7; PDF)

5.  Atlanta Constitution vom 23. Februar 1920

1920-02-23 Atlanta Constitution 01

(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920)

Seite 3:

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(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

1920-02-23 Atlanta Constitution 03 seite 3

(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

… Hunger und Leiden der 6 Mio. Yuden, die in Osteuropa und in Palästina leben.

(Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

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(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

6.  New York Times vom 7. Mai 1920

Autor: Nathan Straus

1920-05-07 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1920)

1920-05-07 NYT 02

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

1920-05-07 NYT 03 - Kopie

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

Der Fonds für jüdische Kriegsleidende in Mittel- und Osteuropa, wo sechs Millionen schrecklichen Bedingungen wie Hungersnot, Krankheit und Tod gegenüberstehen, wurde gestern durch einen Beitrag über 100.000 Dollar von Nathan Straus angereichert. Rabbi Stephen S. Wise verkündete diese Gabe anlässlich der Versammlung von Gestern Nachmittag […]

(New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

1920_05_07_jewish_war_aid_gets_c2a7100000_gift - Kopie

(New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

7.  New York Times vom 20. Juli 1921

1921-07-20 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 20. Juli 1921)

1921-07-20 NYT 02 seite 2

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1921; Seite 2; PDF)

Russlands 6.000.000 Yuden sehen sich mit der Vernichtung durch Massaker konfrontiert.

(New York Times; 7. Mai 1921; Seite 2; PDF)

1921-07-20 NYT 03 seite 2

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1921; Seite 2; PDF)

8.  The Gazette of Montreal vom 20. September 1931

Autor: Rabbi Stephen Samuel Wise

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(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931)

1931-12-29 The Gazette of Montreal 02 seite 6

(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931; Seite 6)

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(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931)

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(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931)

Wie bereits weiter oben angekündigt, nun ein kleiner Exkurs zu Rabbi Stephen Samuel Wise:

Zu dieser Deklaration ist folgendes auf Wikipedia festgehalten:

Mit „Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges“ ist nichts anderes gemeint als der Kriegseintritt der USA, bei vollem Einsatz ihres militärisch-industriellen Potentials. Eben dieses wurde der Britischen Regierung von den einflussreichen Zionisten in Aussicht gestellt: sie würden dafür sorgen, dass die Vereinigten Staaten voll in den europäischen Krieg eingreifen und diesen dadurch für England und Frankreich gewinnen würden. Im Gegenzug musste sich England verpflichten, ihnen – nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches – Palästina zu überlassen.

Angesichts der zunehmenden Erschöpfung der europäischen Kriegsteilnehmer und dem Wegfall der Ostfront durch die russische Oktoberrevolution, wäre es den verbliebenen Großmächten unter den Alliierten, sprich: Großbritannien und Frankreich, aller Voraussicht nach nicht gelungen das Deutsche Kaiserreich niederzuringen.

Im Gegenteil, die frei gewordenen deutschen Kräfte im Osten wurde Ende 1917 an die Westfront geworfen und veränderten dadurch das Gleichgewicht im Westen zugunsten Deutschlands.

Lord Balfour, seines Zeichens britischer Außenminister, war lediglich der Unterzeichner, ausgearbeitet und angefertigt wurde dieses Schriftstück von mehreren einflussreichen Zionisten. Neben Rabbi Stephen Samuel Wise auch von Chaim Weizmann, Leon Simon und anderen.

Nachfolgend eine zeitgenössische Abbildung Lord Balfours, sowie die an Lord Rothschild adressierte „Balfour-Deklaration“:

Bei den „Friedensverhandlungen“ 1919 in Versailles pochte die anwesende „yüdische“ Delegation schließlich mit diesem Dokument darauf über Palästina verfügen zu dürfen.

Es soll hierbei nicht vergessen werden, dass Deutschland den Alliierten im Dezember 1916 – sprich in der zeitlichen Mitte des Kriegs und zwei Jahre vor dessen Ende – ein Friedensangebot unterbreitete, welches diese letztlich ausschlugen.

1916-12-13 Friedensangebot_der_Mittelmächte.pdf_Foxit_Reader

(Frankfurter Zeitung vom 13. Dezember 1916; PDF)

(In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich bereits Belege angeführt, dass Deutschland, entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung, mitnichten die Hauptverantwortung dafür trägt, dass es zum Ersten Weltkrieg kam, s. hier)

Abschließend in diesem Zusammenhang noch der Auszug eines Gesprächs Balfours mit dem US-Diplomaten Henry White aus dem Jahre 1907:

BALFOUR: „Wir sind wahrscheinlich Narren, dass wir keinen Grund finden, um Deutschland einen Krieg zu erklären, bevor es zu viele Schiffe baut und uns unseren Handel wegnimmt.“

WHITE: „Sie sind im Privatleben ein Mann von edler Gesinnung. Wie können Sie etwas so politisch Unmoralisches in Erwägung ziehen, wie einen Krieg gegen eine harmlose Nation zu provozieren, die ein ebenso gutes Recht auf eine Marine hat, wie Sie es haben? Wenn Sie in Wettbewerb mit dem deutschen Handel treten wollen, dann arbeiten Sie härter.“

BALFOUR: „Das würde bedeuten, dass wir unseren Lebensstandard absenken müssen. Vielleicht wäre es einfacher für uns, einen Krieg zu führen.“

WHITE: „Ich bin schockiert, dass es unter allen Männern (Menschen) gerade Sie sein sollten solche Prinzipien auszusprechen.”

BALFOUR: „Ist es eine Frage von richtig oder falsch? Vielleicht ist es einfach eine Frage der Beibehaltung unserer Vorherrschaft.”

(Quelle: Allan Nevins, „Henry White – Thirty Years of American Diplomacy“, New York: Harper Bros., 1930, pp. 257-258)

9.  New York Times vom 31. Mai 1936

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(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936)

Seite 14:

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(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

Und hier, zwei Monate vor den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, taucht zum ersten Mal das „H-Wort“ (H0L0CAUST) auf:

Die Petition, die die Meinung der erleuchteten christlichen Führung in den Vereinigten Staaten zum Ausdruck bringt, favorisiert eine größere yüdische Einwanderung nach Palästina und betont die unerträglichen Leiden der Millionen von Yuden im >Europäischen H0L0CAUST<.

(New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

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(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

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(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

10.  New York Times vom 23. Februar 1938

Diese zehnte Zeitung ist in dem Video mit deutschen Untertiteln nicht enthalten. Aus diesem Grund habe ich eine weitere Version heruntergeladen.

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(YouTube-Video: New York Times; 23. Februar 1938)

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(YouTube-Video: New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

„Yüdische Tragödie“ dargestellt

Ein deprimierendes Bild von 6.000.000 Yuden in Mitteleuropa, von Schutz und wirtschaftlichen Chancen beraubt, langsam sterbend vor Hunger, ohne alle Hoffnung, wurde den Lehrern von Jacob Tarshis dargestellt.

(New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

1938-02-23 NYT_page_23 02

(YouTube-Video: New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

Die „yüdische Tragödie“ begann, als Hitler 1933 an die Macht kam, wie Herr Tarshis erklärte. Jetzt hat sich der Antisemitismus auf dreizehn europäische Nationen ausgebreitet und bedroht nun die Existenz von Millionen von Yuden, sagte er.

(New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23;PDF)

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(New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

Der Internetseite des „Zentralrates der Yuden in Deutschland“ ist zu entnehmen, dass die Zahl der Yuden in Deutschland von 500.000 im Juni 1933 durch „Emigration und Vertreibung“ auf gut 200.000 im Juni 1939 zurückging.

In einem an Weihnachten 1939 veröffentlichten Artikel der New York Times ist ein weiteres Mal von einem „H0L0CAUST“ die Rede.

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(New York Times; 24. Dezember 1939; PDF)

…, es muss als ein weiteres Beispiel des Katastrophen-H0L0CAUSTS betrachtet werden, mit welchem Hitler ganze Nationen und Massen von Individuen heimgesucht hat, …

(Rabbi Louis Israel Newman in der New York Times vom 24. Dezember 1939; PDF)

Über Rabbi Louis Israel Newman ist der englischsprachigen Wikipedia folgendes interessante Detail zu erfahren.

Im Jahr 1917 wurde Newman Assistent von Rabbi Stephen Wise an der Freien Synagoge in New York City und wurde dann von Stephen Wise und Martin Meyer im Jahre 1918 ordiniert [Anm. d. Verf.: zum Rabbi geweiht].

(Quelle: en.wikipedia.org)

Nach dem Mai 1936 nun im Dezember 1939 abermals ein Hinweis auf einen „H0L0CAUST“, zu einem Zeitpunkt also, als Polen besiegt war und der Zweite Weltkrieg in Europa ruhte.

Der Westfeldzug, der mit der Eroberung Frankreichs endete, vollzog sich von Mai bis Juni 1940. Der Angriff auf die Sowjetunion erfolgte im Juni 1941.

Betrachten wir die Begriffsdefinition des Wortes „H0L0CAUST“ nach Oxford Living Dictionaries:

1)   Die Zerstörung oder Schlachtung im Massenmaßstab, vor allem durch Feuer oder einen Atomkrieg verursacht. „Ein nuklearer H0L0CAUST“

 1.1)  Der Massenmord an Juden unter dem deutschen NS-Regime in der Zeit von   1941 – 1945. Mehr als 6 Millionen europäische Yuden, sowie Mitglieder anderer verfolgter Gruppen wurden in Konzentrationslagern wie Auschwitz ermordet.

2)   Historisch: Eine yüdische Opfergabe, die ganz auf einem Altar verbrannt wurde.

Ursprung:  … aus dem griechischen holokauston, aus holosganz‚ + kaustosverbrannt‚.

(Quelle: en.oxforddictionaries.com)

Betrachten wir zunächst die unter 1.1)  festgelegte Erklärung, so fällt auf, dass dieser millionenfache Massenmord an Yuden im Zeitraum von 1941 – 1945 stattfand.

Insofern kann die unter 1)  aufgeführte Definition in den Jahren 1936 und 1939 noch keine Rolle gespielt haben.

Interessant ist nun die unter 2) festgehaltene historische Bedeutung dieses Begriffs als religiöse Opfergabe in Form einer vollständigen Verbrennung.

Auf der englischsprachigen Wikipedia ist hinsichtlich dieser ursprünglichen Bedeutung folgendes festgehalten:

Ein H0L0CAUST ist ein religiöses Tieropfer, das vollständig von Feuer aufgezehrt wird. Diese Bezeichnung stammt aus dem altgriechischen Holokaustos […], welche nur für eine der Hauptformen von Opfergaben verwendet wird.

(Quelle: en.wikipedia.org)

Im altertümlichen Israel wurden allerdings nicht nur Tiere geopfert, sondern auch Menschen. Insbesondere Kinder wurden zu Ehren der Gottheit Moloch umgebracht.

Der Beweis für die Moloch-Anbetung im alten Israel findet sich sowohl in der rechtlichen, als auch in der historischen und prophetischen Literatur der Bibel. Im Pentateuch sprechen die Gesetze des Heiligkeitsgesetzes über das Geben oder Übergeben von Kindern zu Moloch (Lev 18,21, 20: 2-4) und das Gesetz im Deuteronomium spricht davon „den eigenen Sohn oder die eigene Tochter dem Feuer zu übergeben“ (18:10)

(Quelle: jewishvirtuallibrary.org)

Ahas, König von Juda (735–715 v. Chr) ließ seinen Sohn für Moloch verbrennen.

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„Bible Pictures with brief descriptions“ by Charles Foster, 1897. Original caption: „This is an idol named Molech.“ (fr.wikipedia.org)

Im Alten Testament, im 1. Buch Mose (Genesis) stellt Jahwe („Gott“) Abraham auf die Probe, in dem er von ihm verlangt seinen Sohn Isaak zu opfern. Abraham ist schließlich gewillt diese Tat zu vollbringen.

An der Opferstätte hält ein Engel Abraham jedoch im letzten Moment davon ab, seinen Sohn zu töten. Daraufhin wird Abraham für seine Gottesfurcht belohnt, da er bereit war, dieses große Opfer zu bringen

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Die Opferung Isaaks“ Caravaggio – en.wikipedia.org

In der Lutherbibel von 1912 spricht Jahwe zu Abraham folgendes:

Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.

(Quelle: bibeltext.com/l12/genesis/22; Lutherbibel 1912)

In der englischen Douay-Rheims Bibel von 1609 wird noch das ursprüngliche Wort für Brandopfer verwendet.

Take thy only begotten son Isaac, whom thou lovest, and go into the land of vision: and there thou shalt offer him for a H0L0CAUST upon one of the mountains which I will show thee.

(Quelle: biblehub.com/drb/genesis/22; Douay-Rheims BiblePDF)

Und hier die Stelle aus der gescannten Original-Bibel

1609_Doway_Old_Testament_vv_hlcst.pdf_Foxit_Reader

Douay-Rheims Bible; 1609; Genesis 22; PDF

Halten wir also folgendes fest: Die ursprüngliche, jahrtausendealte Bedeutung des Wortes H0L0CAUST (bzw. die althebräische Entsprechung olah) lautet: an eine Gottheit dargebrachte und vollständig verbrannte Opfergabe.

Dieser Opfergaben wurden erbracht, um eine Gottheit (oder einen Dämon) gnädig zu stimmen, d.h. um eine wichtige Gegenleistung zu erbitten, z.B. Regen, Fruchtbarkeit und eine gute Ernte oder Verschonung von erwarteten Gottesstrafen (Naturkatastrophen) oder auch Schlachtenglück vor einem anstehenden Krieg gegen einen mächtigen Gegner.

Je wichtiger eine Sache war, die von der Gottheit erbeten wurde, dementsprechend musste auch das dargebrachte Opfer umso wertvoller sein, bis hin zur Opferung der eigenen Kinder.

Warum also wurde diese Begrifflichkeit bereits 1936 (!) in Zusammenhang eines kommenden Massenmordes an Yuden gewählt und schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg als offizielle Bezeichnung für diesen industriellen Massenmord festgelegt?

Nun, auf Wikipedia wird folgende Erklärung angeführt.

Seit etwa 1600 bezeichnete das englische Wort H0L0CAUST auch Feuertode, seit etwa 1800 auch Massaker, seit 1895 auch ethnische Massaker wie den späteren Völkermord an den Armeniern. Im Dezember 1942 verwendete die britische Tageszeitung News Chronicle noch ohne Kenntnis der NS-Vernichtungsmethoden das Wort erstmals für Adolf Hitlers Vernichtungsplan an den Yuden.

(Quelle: de.wikipedia.org)

Dieser Ansatz kann allerdings nicht die gebotenen Zweifel beseitigen. Zum einen können wir im zweiten Satz ganz klar eine Falschmeldung identifizieren, da wir jetzt wissen, dass in der New York Times bereits 1936 diese Bezeichnung in diesem Kontext (eines künftigen, durch Hitler-Deutschland erst noch zu begehenden Massenmordes) verwendet wurde.

Für die Behauptungen, dass dieses Wort im englischen bereits seit 1600, bzw. seit 1800 in einem anderen als dem historischen Kontext gebräuchlich sei, fehlen konkrete Beispiele für derart bezeichnete Ereignisse und auch Namen der Personen, die diese Ereignisse so bezeichnet haben sollen.

Was die Benennung des Völkermords an den Armeniern betrifft, will ich auf folgende Passage aus der Biographie Henry Morgenthaus des Älteren verweisen:

2017_07_22_21_18_17_Henry_Morgenthau_senior_Wikipedia

(Quelle/Link: de.wikipedia.org)

2017_06_29_17_10_36_Henry_Morgenthau_Sr._Wikipedia_Internet_Explorer

(Quelle/Link: en.wikipedia.org)

Es scheint nun keineswegs abwegig, dass die Verwendung des Begriffs H0L0CAUST für den Genozid an den Armeniern, ihren Ursprung in eben jenem Personenkreis hat, der seit 1915 wiederkehrend die Zahl von 6 Mio. bedrohten Seelen ins Spiel gebracht hat und der letztlich auch diesen Begriff in den 1930er Jahren in Zusammenhang mit einer kommenden, von den deutschen durchgeführten, Massenvernichtung an den Yuden Europas prägte. Diese Kreise wußten um die historische und ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Zahl von 6 Millionen ermordeten Yuden in die offizielle Geschichtsschreibung ein. Wobei das Gros davon auf Auschwitz entfiel, bei einer Gesamtopferzahl von 4 Millionen.

In unmenschlicher Weise verfolgten die faschistischen deutschen Imperialisten […] die Yuden. Sie ermordeten in ihren Konzentrationslagern den größten Teil der yüdischen Bevölkerung, etwa 6 Millionen Männer, Frauen und Kinder fanden einen grausamen Tod. Nur eine Minderheit konnte emigrieren.

(Quelle: MEYERS TASCHENLEXIKON; VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1965; S. 479)

WP_20170624_13_40_15_Pro_zug II

MEYERS TASCHENLEXIKON; VEB Bibliograhisches Institut Leipzig 1965; S. 543

Alte Gedenktafel in Auschwitz („4 Millionen Opfer“):

Diese Gedenktafel wurde allerdings 1990 entfernt und durch eine neue ersetzt.

Der SPIEGEL berichtete in diesem Zusammenhang folgendes

„Ich empfinde Verlegenheit“ - DER SPIEGEL 30_1990

(Quelle: spiegel.de; DER SPIEGEL 30/1990; PDF; 23.07.1990)

Statt 4 Millionen nur mehr 1,5 Millionen Gesamtopfer und die Zahl der yüdischen Opfer wurde dann mit 1,35 Millionen beziffert.

Bis dahin wurde die Zahl der yüdischen Opfer in Auschwitz mit 3 Millionen angesetzt. Der ehemalige Kommandant des Konzentrationslagers, Rudolf Höß, bestätigte diese Zahl schließlich nach „intensiver Befragung“.

Neue Gedenktafel in Auschwitz („1,5 Millionen Opfer“):

Mittlerweile wurden auch diese Zahlen für Ausschwitz weiter nach unten korrigiert.

Die 2009er Ausgabe des französischen Lexikons „LE PETIT LAROUSSE“:

Camp de concentration allemand ouvert en 1940. À proximité, les Allemands créèrent aussi le plus grand des camps d’extermination (Auschwitz-Birkenau) et en camp de travail (Auschwitz-Monowitz). Entre 1940 et 1945, un million de Juifs y périrent.

Deutsches Konzentrationslager, eröffnet im Jahr 1940. In der Nähe errichteten die Deutschen auch das größte aller Vernichtungslager (Auschwitz-Birkenau), sowie ein Arbeitslager (Auschwitz-Monowitz). Zwischen 1940 und 1945 starben hier eine Million Yuden.

(Quelle: LE PETIT LAROUSSE 2009; S. 1141: „Auschwitz“)

Bemerkenswert ist nun der Sachverhalt, dass trotz dieser deutlichen Reduktion der yüdischen Opferzahlen des – wohlgemerkt –  „größten aller Vernichtungslager“, die Gesamtzahl der ums Leben gekommenen Yuden gleichbleibend bei plusminus 6 Millionen angegeben wird.

Shoah: hebräisches Wort, Bedeutung:  „Vernichtung“ , Bezeichnung für die Vernichtung von rund sechs Millionen Yuden durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg.

(Quelle: LE PETIT LAROUSSE 2009; S. 1684: „Shoah“)

Und damit ist nicht zu „spaßen“, wie folgendes Beispiel zeigt.

Die Berliner Zeitung veröffentlichte im Nachgang zum Attentat auf das französische „Satiremagazin“ Charlie Hebdo im Januar 2015 eine Auswahl verschiedener Titelbilder dieses Magazins.

Die vermittelte Botschaft lautete, dass der Anschlag auf die Macher dieser „Satirezeitung“ ein Angriff auf die westlichen Werte, auf die Meinungsfreiheit und letztlich gar ein Angriff auf die Freiheit selbst war.

Die Veröffentlichung satirischer Zeichnungen auf der Titelseite der eigenen Zeitung war für die Berliner Zeitung sozusagen ein aktiver Beitrag zur Verteidigung westlich-liberaler Werte.

Berliner Zeitung cdn.honestlyconcerned.info

(Titelblatt der „Berliner Zeitung“ vom 8. Januar 2015; Quelle: cdn.honestlyconcerned.info)

Betrachten wir nun die drei Bilder der unteren Reihe.

www.egaliteetreconciliation.fr shoah_hebdo-2-e3022

Alles Charlie Hebdo?

In der Mitte sehen wir eine Karikatur Papst Benedikts des XVI. Der Titel des Bildes lautet: „Ein Maulwurf im Vatikan!“ (Anmerkung: ein Maulwurf ist eine Person, die Geheimnisse einer geschlossenen Gruppe nach außen trägt.) Dem Papst werde folgende Worte in den Mund gelegt:

„Das ist mal was anderes als dauernd diese Chorknaben!“

Auf der rechten Seite erkennen wir einen Muslim, einen religiösen Führer oder Mohamed selbst, denn Charlie Hebdo hatte in der Vergangenheit manche, mitunter überaus schlüpfrige bis geschmacklose Karikaturen Mohameds in diesem Stil veröffentlicht. Im Titel können wir lesen: SCHARIA HEBDO. Der für dieses Magazin geradezu harmlose Ausspruch lautet:

„100 Peitschenschläge, wenn Sie nicht vor Lachen sterben!“

Links sehen wir nun eine Kopie der rechten Karikatur. Anstelle von SCHARIA HEBDO lesen wir SHOAH HEBDO und jetzt ist es ein Rabbi, der den Finger hebt und etwas mitzuteilen hat.

Seine Aussage lautet:

„Einen Nachlass von einer Million auf die 6 (Millionen) und

im Gegensatz bekommen wir ganz Palästina!“

Verfasser dieses Plagiats ist ein gewisser Joe Le Corbeau.

Die Berliner Zeitung wurde sodann auf diesen Irrtum aufmerksam gemacht und in größte Verlegenheit gebracht.

2015-01-15 Berliner Zeitung_Erklärung_der_Berliner_Zeitung_Entschuldigung_für_Abdruck_einer_falschen_Karikatur

(Quelle: berliner-zeitung.de; 15. Januar 2015)

Möglicherweise obliegt es Menschen mit aufgewecktem Geist und direktem Bezug zum Yudentum, Kritik in diesem Zusammenhang voranzubringen und in die Öffentlichkeit zu tragen.

Nach Lage der Dinge haben sie strafrechtlich weniger zu befürchten. Gleichwohl droht ihnen ebenfalls die öffentliche Ächtung.

Ein herausragendes Beispiel in diesem Kontext ist der Jazzmusiker Gilad Atzmon.

2017_06_24_21_43_14_Gilad_Atzmon_Wikipedia

(Quelle: de.wikipedia.org; 24.06.2017)

Ein solch kontroverser Auftritt spielte sich im November 2005 in Bochum ab, wie die Ruhrnachrichten zu berichten wussten:

2005-11-29 Ruhrnachrichten.de__alternativ.de_Bewegung_in_Bochum_zugeschnitten

(Quelle: Ruhrnachrichten „Abend voller Dissonanzen“, 29.11.2005; bo-alternativ.de)

Auf YouTube wurde die Videoaufnahme eines Gesprächs zwischen ihm und dem britischen Publizisten Paul Eisen hochgeladen.

Ein Screenshot (Schnappschuss) aus diesem Video:

Paul_Eisen_in_conversation_with_Gilad_Atzmon_Part_1_YouTube

(Quelle: YouTube.com)

2017_06_25_09_59_56_Eisen_Paul_Metapedia

(Quelle: de.metapedia.org; 25.06.2017)

Nachfolgend die deutsche Übersetzung eines kurzen Auszuges eines Artikels von Paul Eisen vom November 2012.

Dass Yuden von 1933-1945 enorm gelitten haben, steht außer Frage, aber der Gedanke einer vorsätzlichen, geplanten und industriellen Vernichtung der europäischen Yuden mit ikonischen Gaskammern und magischen sechs Millionen wird dazu verwendet, den H0L0CAUST nicht nur speziell, sondern auch heilig zu machen.

Wir sind mit einer neuen, weltlichen Religion konfrontiert, ein falscher Gott mit erstaunlicher Macht, seine Anbetung zu befehlen. Und wie die Kreuzigung mit dem Kreuz, die Auferstehung usw., hat der H0L0CAUST Schlüsselelemente und heilige Elemente – das Vernichtungsgesetz, die Gaskammern und die sakralen sechs Millionen. Es sind diese Elemente, die den heiligen H0L0CAUST umfassen, den Yuden, Zionisten und andere anbeten und den die Revisionisten ablehnen (anzubeten).

(P. Eisen: „How I became a H0L0CAUST denier„)

Und hier nun ein längerer Auszug des Original-Artikels:

Im Juni 2014 besuchte Gilad Atzmon den französischen Literaturwissenschaftler Robert Faurisson in dessen Wohnstätte.

HD1080_Gilad_Atzmon_rencontre_Robert_Faurisson_10_juin_2014_YouTube

(Quelle: youtube.com)

Faurisson_Robert_Metapedia

(Quelle: de.metapedia.org; 02.07.2017)

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Nachrichten in Schrift, Ton und Bild von den allierten Besatzungsmächten für die deutsche Bevölkerung produziert.

Eine filmische Wochenschau der Briten und US-Amerikaner war die „Welt im Film“.

Im Bundesarchiv, einer sogenannten Bundesoberbehörde der Bundesrepublik Deutschland, sind die Sendungen dieser Wochenschau dokumentiert und abrufbar.

In der Sendung Nr. 137 vom 8. Januar 1948 wird unter anderem über den Auschwitz-Prozeß in Krakau berichtet.

Und hier der Video-Ausschnitt dazu (Dauer:  1 Min. 10 Sek.):

ZWEITER TEIL:

Die englische Tageszeitung Daily Express veröffentlichte am 24. März 1933 auf der Titelseite sowohl der Morgen- als auch der Abendausgabe einen fast gleichlautenden Artikel unter folgender Überschrift:

„JUDEA DECLARES WAR ON GERMANY“

Auf einer Internetseite mit dem Namen „H0L0CAUST-Referenz – Argumente gegen Auschwitzleugner“ sind diese Artikel gut dokumentiert und einsehbar.

Auf dieser Seite selbst wird argumentiert, dass es sich hierbei keineswegs um eine Kriegserklärung im klassischen Sinne handeln könne, sondern lediglich um einen Handelsboykott. Derart wird also versucht die Brisanz abzuweisen.

Die sogenannten „Kriegserklärungen“ sind allerdings mit dem Wort „Legendenbildung“ noch sehr freundlich umschrieben. Der Artikel des Daily Express vom 24.3.1933 drehte sich in Wirklichkeit um einen Handelsboykott.

(Quelle: www.h-ref.de)

Wenden wir uns also dem Inhalt der beiden Meldungen des Daily Express vom 24. März 1933 zu.

Zunächst eine Abbildung des Titelblattes der Morgenausgabe vom 24. März 1933:

judea-declares-war-morning

(Quelle: h-ref.de; „Daily Express vom 24. März 1933; Morgenausgabe)

Und nun eine Abbildung des Titelblattes der Abendausgabe vom 24. März 1933:

judea-declares-war-evening

(Quelle: h-ref.de; „Daily Express vom 24. März 1933; Abendausgabe)

Judea-Declares-War-On-Germany - Kopie

(Quelle: h-ref.de; „Daily Express vom 24. März 1933; Abendausgabe)

Auf zitierter Internetseite ist der Inhalt der beiden Artikel aufgeführt.

Zunächst nun eine komprimierte Fassung des Textes der Abendausgabe von dieser Seite. (Anmerkung: Fehler wurden übernommen; z.B. müsste es anstelle von „ministry“  heißen: „industry“)

Anschließend folgt eine von mir angefertigte deutsche Übersetzung dieser komprimierten Fassung.

2017_06_25_13_18_43_Holocaust_Referenz_Die_sogenannten_jüdischen_Kriegserklärungen_Daily_Expres Abendausgabe - Kopie

(Quelle/Link: h-ref.de; Bild-Datei;  Daily Express vom 24.03.1933; Abendausgabe)

Die deutsche Übersetzung:

2017_06_25_14_49_20_DAS_JUDENTUM_ERKLÄRT_KRIEG_GEGEN_DEUTSCHLAND_Word_ABENDAUSGABE

(Quelle des Artikels im Original: h-ref.de; Bild-Datei; Daily Express vom 24.03.1933; Abendausgabe; WORD-Datei der deutschen Übersetzung)

Nun, es mag jeder für sich selbst den Inhalt dieser Kriegserklärung beurteilen. Es sollte allerdings heutzutage jedem bekannt sein, dass man Länder mit einem konzertiertem Wirtschafts-, Finanz- und Handelsboykott in die Knie zwingen kann und das solch ein umfassender Boykott als Kriegserklärung aufgefasst werden muss.

Bemerkenswert ist nun aber vor allen Dingen der Sachverhalt, dass der berühmte und vielfach thematisierte deutsche Boykott gegen jüdische Händler, Rechtsanwälte und Ärzte erst acht Tage später, am 1. April  1933 stattfand.

2017_06_30_19_43_45_Berliner_Themenjahr_2013_Der_Boykott_am_1._April_1933

(Quelle: berlin.de)

Die WELT berichte am 1. April 2013 über diesen „ersten NS-Boykott“:

2013-04-01_WELT.de_Der_erste_NS_Boykott_von_Juden_war_ein_Fiasko_1._April_1933_WELT

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 1 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

… die ganze Aktion war rasch, aber dennoch sorgfältig vorbereitet worden.

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 3 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

Joseph Goebbels, der Berliner NSDAP-Chef und erst eine Woche zuvor berufene Propagandaminister, hatte Hitler überzeugt, eine große antisemitische Aktion in ganz Deutschland zu starten.
2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 4 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 6 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 5 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

Die Berliner Morgenpost publizierte auf der Titelseite der Ausgabe vom 1. April 1933 eine Erklärung Joseph Goebbels, sowie einen Aufruf Julius Streichers:

BMP_1.4.33_Titel - Kopie

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

Zunächst die Vergrößerung des Aufrufs von J. Streicher. Anschließend folgt eine Transkription (Reinschrift) davon in lateinischer Schrift.

1933-04-01 BMP JSTREICHER - Kopie

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Aufruf an die Parteigenossen“ von J. Streicher; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

Transkription in lateinischer Schrift:

Aufruf_an_die_Parteigenossen_BMP_JStreicher_Kopie_Word 2

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Aufruf an die Parteigenossen“ von J. Streicher; Bild-Datei; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

Wenden wir uns nun der Erklärung des Reichsministers Goebbels zu. Zuerst folgt wieder ein vergrößerter Zeitungsausschnitt und anschließend die transkribierte Fassung.

1933-04-01 BMP JGOEB - Kopie

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Heute Boykott dann
Frist bis Mittwoch – eine Erklärung des Reichsministers Goebbels“; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

Transkription in lateinischer Schrift:

BMP_JGoebb_Kopie_Word

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Heute Boykott dann
Frist bis Mittwoch – eine Erklärung des Reichsministers Goebbels“; Bild-Datei; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

Es fällt auf, dass beide Meldungen, sowohl von J. Streicher als auch von J. Goebbels doch sehr gemäßigt verfasst sind und dass die eigenen Leute zu Disziplin und Gewaltlosigkeit aufgerufen werden

Der „Lübecker Volksbote“ berichte auf der Titelseite seiner Ausgabe vom 3. April 1933, daß der Boykott „abgeblasen“ wird. Ein Artikel über englische Pressestimmen wurde ebenfalls auf der Titelseite publiziert:

1933_04_03_Englands_Meinung_über_Deutschland

(Quelle: Lübecker Volksbote vom 3. April 1933; PDF)

Wenden wir uns wieder der Gegenseite zu. Zunächst eine kurze Vorstellung der Person Samuel Untermyers:

Die Mitschrift der Ansprache Untermyers konnte ich von der Interseite der New York Times herunterladen.

Es ist hierbei wichtig sich die zeitliche Abfolge der Ereignisse dieser Zeit zu vergegenwärtigen:

  • 5. März 1933: die Nationalsozialisten erringen bei den Neuwahlen zusammen mit den Konservativen (DNVP) eine knappe Mehrheit.
  • 24. März 1933: „Kriegserklärung“ im Daily Express; konzertierter Wirtschafts-, Finanz- und Handelsboykott gegen Deutschland
  • 1. April 1933: Boykott in Deutschland
  • Anfang August 1933 auf dem jüdischen Weltkongress in Amsterdam: Ausrufung eines „heiligen Krieges“ gegen Deutschland. Teilnehmer: S. Untermyer.
  • 6. August 1933: Radioansprache von S. Untermyer: „Heiliger Krieg“ gegen Deutschland.
  • 7. August 1933: New York Times veröffentlicht die Mitschrift der Rede Untermyers.
  • 15. September 1935: Die Nürnberger Gesetze („Rassengesetze“) treten in Kraft.
  • 22. Juni 1941: Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion. Nach offizieller Lesart beginnt damit auch die millionenfache Vernichtung der Yuden in Mittel- und Osteuropa.

Nachfolgend eine komprimierte Fassung jener Mitschrift, die in der New York Times am 7. August 1933 veröffentlicht wurde. Anschließend folgt eine deutsche Übersetzung davon.

1933_08_07_NYT_Text_of_Untermyr_s_address.pdf_Foxit_Reader - Kopie

(Quelle: New York Times; 7. August 1933; Bild-Datei; PDF-NYT)

Die deutsche Übersetzung:

1933_08_07_NYT_Text_of_Untermyr_s_address.pdf_Foxit_Reader - Kopie 3

(Quelle: New York Times; 7. August 1933; Bild-Datei; PDF-NYT)

Die Wortwahl ist harsch und provozierend und mir stellt sich hierbei folgende Frage: Wenn es so sein sollte, daß Untermyer und dessen Hinter- und Nebenmänner zum Zeitpunkt der Rede (!) davon ausgingen, dass sich ihre Glaubensgenossen in Deutschland tatsächlich einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt sehen, sind dann die in der Rede gewählten Worte Untermyers zweckdienlich, d.h. im Interesse der verfolgten Glaubensgenossen in Deutschland?

Oder ist dieser harsche Ton in Verbund mit der Ankündigung eines Wirtschaftskrieges nicht eher mit Risiko für die Yuden in Deutschland verbunden, da eine Gegenreaktion erwartet werden konnte?

Untermyer spricht wiederholt von Ausrottung und einer vermeintlich geplanten Vernichtung der Yuden seitens der deutschen Regierung.

Wenn wir uns nun den Inhalt des sogenannten Ha’avara-Abkommens vor Augen führen …

… und uns noch einmal die bereits weiter oben verlinkte Passage eines Artikels auf der Internetseite des Zentralrates der Yuden in Deutschland in Erinnerung rufen …

Vorgeschichte_Zentralrat_der_Juden_in_Deutschland_K.d.ö.R._ - Kopie

(Quelle/Link: zentralratdjuden.de; PDF)

… dann kann von planmässigen Vernichtungsabsichten, zumindest im Zeitraum von 1933 bis 1939 keine Rede sein.

Machen wir nun einen zeitlichen Sprung. Am 30. März 1958 veröffentlichte die New York Times einen Artikel, bei welchem Inhalte aus folgendem Buch ausführlich besprochen wurden.

ROZEK Edward J. – „Allied War Time Diplomacy“; 1958 by John Wiley & Sons, Inc.

Der Artikel selbst ist bis auf folgende Passage  in diesem Zusammenhang weniger interessant.

Ein Großteil dieses umfangreichen Materials wurde aus Dokumenten (Aufzeichnungen) Stanislaw Mikolajczyks, dem ehemaligen Premierminister Polens, und aus seinen mündlichen Kommentaren entnommen. Diese Papiere wurden als „offizielle Regierungsdokumente“ von Polen klassifiziert – bis Mikolajczyks Rücktritt von seinem Amt als Premierminister im November 1944 […]

(New York Times; 30. März 1958, PDF)

2017_06_25_09_39_34_1958_03_30_New_York_Times_Satellite_in_the_making_.pdf_Foxit_Reader

(New York Times; 30. März 1958, PDF)

Allerdings liegt mir dieses Buch als Originalausgabe vor. Darin ist ein Brief einer leitenden Führungskraft des Britischen Informationsministeriums (Propagandaministeriums) aufgeführt.  Dieses Schreiben vom Februar 1944 war an hochrangige Vertreter der anglikanischen Kirche, sowie an die BBC gerichtet.

Zunächst zwei kurze Ausschnitte aus der deutschen und aus der englischsprachigen Wikipedia zu diesem Informationsministerium.

Mit anderen Worten, der britische Propagandaapparat für den Zweiten Weltkrieg wurde bereits ab 1935 geplant.

Nun zu besagtem Schreiben:

Hewett_Word

(Quelle: ROZEK Edward J. – Allied War Time Diplomacy; 1958 by John Wiley & Sons, Inc.; Bild-Datei S. 209/2010)

Nicht nur die Angelsachsen, auch die Sowjets verstanden sich auf Propaganda.

Weithin bekannt dürfte sein, daß Stalin ehemalige Konkurrenten um den Parteivorsitz aus älteren Fotoaufnahmen wegretuschieren ließ.

Als Lenin (l.) im Mai 1920 in Moskau eine Rede hielt, standen die beiden Revolutionäre Leo Trotzki und Lew Kamenew auf den Stufen des Podestes. Doch Stalin ließ die geschassten Revolutionäre später „verschwinden“.

(Quelle: WELT.de; 02.01.2012)

2012-01-02 welt.de stalin

(Quelle: WELT.de; 02.01.2012)

Diese sowjetische Kunstfertigkeit fand schließlich auch Eingang bei der Bearbeitung von Fotographien deutscher Soldaten.

Auf YouTube hat ein Slowake ein Video hochgeladen, in welchem mehrere Fotos deutscher Soldaten in jeweils zwei Varianten zu sehen sind: Einmal unbearbeitet und einmal bearbeitet.

Ein Beispiel daraus, Foto 1 bearbeitet:

1

Foto 1 unbearbeitet:

2

Dem einflussreichen US-Amerikanischen Journalisten, Schriftsteller und Mitglied des Council on Foreign Relations, Walter Lippmann, wird folgendes Zitat zugeschrieben:

Walter_Lippmann_quote_We_must_remember_that_in_time_of_war_what_is...

(Quelle: azquotes.com)

Als zweite Quelle für diess Zitat konnte ich ein Studiendokument der Universität von Texas ausfindig machen:

Search_Results_The_University_of_Texas_at_Austin

(Quelle: utexas.edu)

Auf diesem Dokument ist noch eine sehr interessante Aussage Mark Twains aufgeführt.

EDC_370S_Lesson_Plan_Format_propaganda

(Quelle: hrc.utexas.edu; EDC_370S_Lesson_Plan_Format_propaganda)

Als nächstes werden die Staatsmänner billige Lügen erfinden, um die Schuld auf die Nation zu laden, die angegriffen wird, und jeder Mensch wird sich über diese, das Gewissen beruhigenden Falschmeldungen freuen und wird sie fleißig studieren und sich weigern, irgendwelche Gegenargumente zu prüfen; und dergestalt wird er sich mehr und mehr davon überzeugen,  daß der Krieg gerecht ist und er wird Gott für den besseren Schlaf danken, den er nach diesem Prozess der grotesken Selbsttäuschung genießt.

Mark Twain, The Mysterious Stranger, 1916, Ch.9
 (Quelle: hrc.utexas.edu; EDC_370S_Lesson_Plan_Format_propaganda)

Friedrich Grimm berichtete in seinem im Jahre 1961 posthum veröffentlichten Buch „Mit offenem Visier“ über eine Konversation, die er als Gefangener nach dem Krieg mit einem Mann führte, der sich zunächst als französischer Professor und anschließend als französischer Kommandant präsentierte.

(Anmerkung: Der Politologe, Publizist und „Geschichtsrevisionist“ Udo Walendy vertritt die Auffassung, dass es hier um den britischen Journalisten und Propagandisten Sefton Delmer handelte.)

2017_07_01_15_53_51_GRIMM_Friedrich_Mit_offenem_Visier.pdf_Foxit_Reader

(Quelle: Friedrich Grimm – „Mit offenem Visier“; Druffel-Verlag 1961; S. 249)

2017-05-03_Ruud_Koopmans_Das_Erbe_des_Holocaust_ist_deutsche_Leitkultur_WELT

(Quelle: WELT.de; 03.05.2017)

Zu guter Letzt noch einmal ein Verweis (ich hatte dies bereits in einem anderen Beitrag verlinkt) auf folgende Passage aus Salvador de Madariagas „Porträt Europas“:

MADRIAGA_DE_Salvador_Portr_ñt_Europas.pdf_Foxit_Reader

(Salvador de Madariaga – „Porträt Europas“; Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart, 1952, S.128)


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About valjean72

Ein Ostbayer in der Westschweiz Als gebürtiger und bekennender Oberpfälzer, der einst in Sachsen studierte, lebe ich nun mehr seit einigen Jahren im französischsprachigen Teil der Schweiz, in der Romandie. Ich hatte mich seinerzeit bewusst für diese Schweizer Region entschieden, da ich meine Französischkenntnisse auch beruflich anwenden und letztlich ausbauen wollte. Der Anlass zu diesem Blog lässt sich unschwer an meinen Beiträgen und auch am Gründungsdatum ablesen. Maßlos enttäuscht über die Berichterstattung in unseren etablierten Medien, Russland und die Ukraine betreffend - eine Berichterstattung, welche sich mir zunehmend als konzertiert propagandistisch darstellte - entschloss ich mich einen Blog anzulegen (dass meine Frau russisch spricht und vor nicht all zu langer Zeit ein Jahr auf der Krim verbrachte, hat sicherlich dazu beigetragen mich speziell für dieses Thema zu sensibilisieren). Der Hauptaspekt liegt für mich darin, alle Informationen und weiterführenden Links, die ich bisher für das Verfassen von Leserkommentaren (zumeist bei ZEIT-Online) im Internet fand, an einem Ort zu bündeln, um schnellen Zugriff darauf zu haben. Daneben ist es mir auch wichtig, dass mir nahestehende Menschen einen Einblick über Dinge bekommen, die mich bewegen und wie im Falle der Ukrainekrise auch von enormer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung auf unserem Kontinent sind.

68 responses to “Von historischen Zeitungsmeldungen, Gräuelpropaganda und einer magischen Zahl”

  1. kopfschuss911 says :

    Hervorragende Zusammenstellung!
    Dein Einverständnis voraussetzend und bis er in allen Zeitungen steht, erlaube ich mir, den Artikel als „Leihgabe“ ebenfalls zu veröffentlichen.
    Vielen Dank vorab!

    • valjean72 says :

      Danke für deinen Kommentar. Dass der Blogbeitrag jetzt groß den Weg in die Zeitungen finden wird, glaube ich nicht aber meine Intention war und ist es schon, dass sich diese verknüpften Informationen verbreiten. Insofern habe ich überhaupt nichts dagegen – ganz im Gegenteil – wenn du diesen Beitrag auf Deinem Blog veröffentlichst.

      • kopfschuss911 says :

        Gesagt — getan (danke nochmals)!

        O. T. eine persönliche Frage an Dich — und das brauchst Du auch nicht freischalten:

        Da Du „bekennender“ Oberpfälzer bist (nebenbei: ich bin Oberfränkin), dachte ich mir, vielleicht pendelst Du ab und zu Richtung alte Heimat und hättest evtl. Lust, mal an unserem zwanglosen Jahrestreffen teilzunehmen…? Voraussichtlich findet es am 19. oder 26. August im Raum Nürnberg statt. Gemeinsame Interessen scheinen ja genügend vorhanden zu sein…

        Wie auch immer: herzlich eingeladen bist Du jedenfalls!

      • valjean72 says :

        Ich habe dir per E-Mail geantwortet.

  2. gert73 says :

    Hat dies auf schwanseeblog rebloggt und kommentierte:
    interessanter Beitrag.

  3. Kleiner Eisbär says :

    Ich schließe mich kopfschuss911 an – hervorragend!

    Ergänzend dazu:

    „…

    Aufsehen erregte sein im Jahre 2002 in der Zeitschrift Osteuropa erschienener Aufsatz Die Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde, in dem er nach Recherchen im Auftrag von Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein die Opferzahl der Konzentrationslager Auschwitz mit 510.000 angibt, davon 356.000 als im Gas ermordet. Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust hatte es abgelehnt, diesen Artikel zu veröffentlichen, und ein Fachblatt empfohlen.

    …“

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fritjof_Meyer

    Weder Fritjof Meyer noch Rita Süssmuth wurden angeklagt, obwohl Strafanzeigen gegen sie gestellt wurden…

    • valjean72 says :

      Bei der Recherche zu meinem Blogbeitrag bin ich auch (aber auch erst zu diesem Zeitpunkt) auf die „Kontroverse“ um Frithof Meyer gestoßen, habe es aber dann nicht weiterverfolgt, da ich mit der Verarbeitung und Aufbereitung der anderen Quellen einerseits voll ausgelastet war und andererseits den Beitrag nicht noch länger werden lassen wollte.

      Aber du hast natürlich recht: das ist ein, für das Gesamtbild, weiteres wichtiges Puzzleteilchen.

  4. Sebastian Knoth says :

    Schöne chronologischen Zusammenfassung. Die Geschichtsbücher sind so plump gefälscht. Wir müssten Flugblätter schon an Schulen verteilen wenn die Gehirnwäsche einsetzt.

    Schau doch mal auf meiner Seite rein:

    http://arbeitskreis-tristan.de.tl/

    Ich weiß aus eigener Erfahrung wie sehr gewisse Leute alles Deutsche hassen. Vor Allem deutsche Kinder.

    • valjean72 says :

      Das uns vermittelte Geschichtsbild der letzten 100 Jahre (und darüber hinaus) ist offensichtlich in seinen Grundzügen krass verformt und verfälscht. Allein, das Ausmaß ist so gewaltig, dass wohl die meisten Menschen dies (noch) nicht auf- und annehmen können. Aber steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.

      • kopfschuss911 says :

        …und die Tropfen, die sich aneinanderreihen, werden immer mehr, wie mir scheint.

        Sind nicht in erster Linie wir es, die das Maas-Männchen und seine Verbrecher-Clique so fürchtet? — Von wegen „islamistischer“ Terror“, „Hassreden“ oder gar „Reichsbürger“…

        „Wer die Wahrheit über die nationalsozialistischen Vernichtungslager leugnet, gibt die Grundlagen preis, auf denen die Bundesrepublik Deutschland errichtet worden ist.“– Rudolf Wassermann, Richter a.D.

        Aber das ist natürlich Jüdisch. Auf Deutsch heißt das: „Wer die Wahrheit … sagt“ — „Vernichtungslager“ in Anführungszeichen — „…und Israel errichtet worden sind„.

         

        Übrigens wurde mein Blog schon lange vor Maasmännchen zensiert — jedenfalls über Google.de nicht mehr zu finden. Bei YewTube ist zwar mein Kanal noch zugänglich, aber jedes einzelne Video in der BRD „nicht verfügbar“, auch wenn es noch so harmlos ist; das kommt der Totalzensur in Buntland schon recht nahe. Und Vimeo hat mein Konto ohne Vorwarnung gleich mit Stumpf & Stiel getilgt. Es herrscht längst vorauseilender Gehorsam.

        Vielleicht werden die Deutschen daher die letzten sein, die’s kapieren. Aber steter Tropfen…

      • kopfschuss911 says :

        Werden GIFs von WordPress „geschluckt“..?

      • valjean72 says :

        Den islamistischen Terror halte ich für gesteuert, bis hin zu inszeniert. Dementsprechend bin ich überzeugt, dass die Beschneidung der Bürgerrechte uns gelten. Der islamistische Terror wird benutzt, befeuert und eben auch zum Teil inszeniert, um eine Gemengelage zu schaffen, in welcher die Leute bereit sind, weitere Eingriffe ihrer Rechte in Kauf zu nehmen. Da ist zumindest meine Position.

        Und bei mir ist es auch kein Hass, der mich antreibt – das Gegenteil ist der Fall. Denn, auch wenn es kitschig klingt, aber es ist Liebe zu meinem Land und Sinn für Gerechtigkeit und Wahrheit, die mich antreiben.

        Aber mit gewissen Themen geraten wir ans Eingemachte, an den Nerv des „Systems BRD“. Joschka Fischer sprach ja mal davon, dass „Aus.schw.itz“ der Gründungsmythos der BRD wäre.

      • A*** says :

        „Islamistischer-“ aka Mossad-Propaganda-Terror

        http://whale.to/b/mossad_h.html

      • Sir Toby says :

        … um eine Gemengelage zu schaffen, in welcher die Leute bereit sind, weitere Eingriffe ihrer Rechte in Kauf zu nehmen. Da ist zumindest meine Position.

        Ich habe nach einer bewußten Erfahrung meiner ‚Mitbürger in der BRD‘ von bald einem halben Jahrhundert (bin Jahrgang 1958) nicht mal in Spurenelementen den Eindruck, daß ‚die Leute‘ sich ‚ihrer Rechte‘ überhaupt bewußt sind bzw. wenn sie sich ihrer dennoch bewußt sein sollten, keinerlei Problem mit einer Einschränkung derselben haben. Man zeige mir doch bitte mal eine Wahl, bei der die ‚Einschränkung irgendwelcher Rechte‘ eine derartige Rolle im Bewußtsein der Wähler gespielt hat, daß sie eine bestimmte Partei abgewählt und eine andere Partei gewählt haben…

      • Hakeem34 says :

        Ich komme aus Mazedonien. Meine vorfahren sind Türken genauer waren Osmanen. Mein Großvater hat die nazis erlebt und die Partizanen. Die Partizanen haben seinen Vater ermordert und viele andere Männer ab 15 jahren. Doch als die deutschen kamen hatte er arbeit und konnte seine Mutter und seine beiden kleineren Brüder ernähren. Er hatte immer große Bewunderung für die Deutschen und wie er sagte äußerst aufrechte Haltung. Ich will sagen das ich das gut nachvollziehen kann. Besonders das Zitat von Mark Twain in bezug auf die heutige Zeit.
        Nur ist „der Feind“ heute der Araber und in abhängigkeit seiner solidarität der Muslim im allgm..

        Sehr gute Arbeit. DANKE. Aber unglaublich wie so eine manipulation stattfinden kann.

      • valjean72 says :

        Vielen Dank für Deinen/Ihren Kommentar. Ja, das mit der „aufrechten Haltung“, die ihr Vater bei den Deutschen damals ausmachte, kann ich nachvollziehen. Das war es, was uns Deutsche einst auszeichnete, neben einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und Loyalität (Treue).

        Das Feindbild „Islam“ wurde vor einiger Zeit von interessierten Kreisen angeschoben. Die darauf anspringen, bzw. daran hängen bleiben sind die – dem BRD-System verhafteten – „verBRODERten Neurechten“ und die „koscheren Konservativen“.

        Ich bin ein entschiedener Gegner der Masseneinwanderung und trete für eine Rückführung dieser Leute ein.Zudem ist klar, dass viele zwielichtige Gestalten im Zuge der Masseneinwanderung in die BRD kamen.

        Dennoch sehe ich Muslime nicht pauschal as Feinde (niemals!). Früher war ich des öfteren beruflich im Iran und ich habe dort sehr höfliche und auch sympathische Menschen getroffen.

        Was mich seit einiger Zeit umtreibt, ist der Gedanke ob nicht sowohl im Christentum als auch im Islam, von Anbeginn „böse Lehren“ mit eingewoben wurden?

        Zudem muss ich gelegentlich an das alte deutsche Sprichwort denken: „Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte“

  5. A*** says :

    Deutschland 1966:
    Aktion Sühnezeichen baut die Gaskammern in Auschwitz auf

    Von Vaterland

    Vor gut 46 Jahren, 1966 , reisen 100 junge Deutsche im Rahmen der Aktion Sühnezeichen nach Polen und arbeiten im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Dort errichten sie u.a. Gaskammern. Der Leiter der Gruppe – sein Name wird in dem unten dokumentierten Zeitartikel nicht genannt – begründet die Bauarbeiten damit, dass die früheren Gaskammern deutscherseits gesprengt worden seien, um die Spuren zu verwischen. Er und seine Leute errichteten nun Gaskammern, damit die Besucher sie sehen und das Funktionieren dieser Todesfabrik kennnenlernen könnten.

    Die „Aktion Sühnezeichen“ baut die Auschwitzer Gaskammern wieder auf

    Rund 100 junge Deutsche sind in diesem Jahr in der „Aktion Sühnezeichen“ nach Polen gereist und haben dort drei Wochen lang in den ehemaligen Konzentrationslagern Auschwitz, Chelmno, Majdanek, Stutthof und Rogoznica gearbeitet. Ein Redakteur der in Krakau erscheinenden katholischen Zeitung „Tygodnik Powszechny“ besuchte die Arbeitsgruppe in Auschwitz.

    Der polnische Journalist schildert den Tageslauf der Gruppe. „Sie wohnten im Block 22 und arbeiteten in den Ruinen der Gaskammern und des Krematoriums in Birkenau. Sie beteten in der Trauerkapelle im Hause der Salesianer-Pater – dem ehemaligen SS-Vorratslager.Nach dem Morgengebet und dem Frühstück begannen sie um 7 Uhr mit der Arbeit. Auf meine Frage über den Sinn dieser Tätigkeit erklärte der Gruppenleiter geradeheraus: In dieser Gaskammer mordeten die Deutschen unschuldige Menschen und bemühten sich, ihren Opfern noch zu Lebzeiten die Menschenwürde zu nehmen… Danach sprengten sie die Gaskammern und das Krematorium, um die Spuren zu verwischen. Die Ruinen verschlammten, teilweise wuchs Gras darüber. Wir säuberten sie und lassen sie neu erstehen, damit die Besucher sie sehen und das Funktionieren dieser Todesfabrik kennenlernen können. Auf diese Weise enthüllen wir das Verbrechen und büßen zugleich dafür.“ […]

    Kompletter Artikel in Die Zeit, September 1966: Keine Deutschen sondern Freunde

    Interessant an dem Zeitartikel ist auch die Formulierung des Gruppenleiters ”die Deutschen” – nicht etwa “wir Deutsche”. Obwohl Gruppe und Gruppenleiter der Aktion Sühnezeichen selbst Deutsche sind, fühlt sich zumindest der Gruppenleiter offensichtlich nicht zum deutschen Volk gehörend. Merkwürdig für einen Mann, der lt. eigener Aussage mit dem Aufbau der Auschwitzer Gaskammern büßen will.

    Überhaupt ist der Zeitartikel nicht besonders detailliert. Weder erfährt man den Namen des Gruppenleiters, des Redakteurs des polnischen Blattes, noch die Namen der dafür verantwortlichen oder der jungen Teilnehmer der Aktion Sühnezeichen. Auch Bilder der Aktion publiziert der Zeitartikel nicht. Als Zeitdokument ist der Artikel trotzdem wert, bewahrt zu werden. Um so mehr, als ich – zumindest in den deutschen Medien Spiegel, FAZ, Süddeutsche etc.- dazu in den Archiven nichts finden konnte.

    Soviel war recherchierbar: Die DDR-Führung war von den Aktionen der Aktion Sühnezeichen nicht angetan, weil nach ihrem Selbstverständnis des antifaschistischen Staates eine Sühne nicht nötig war. Die oben publizierte Aktion in Auschwitz konnte auf Einladung des Internationalen Auschwitzkomitees trotz Widerständen von Seiten der DDR-Führung durchgeführt werden.

    Ausführlichere Informationen zur NGO Aktion Sühnezeichen – Gründung, Teilung in Ost und West, Gründungsvater etc. – finden Sie hier: Schule der Opposition: Aktion Sühnezeichen. In der Bildgalerie findet sich auch ein Bild von der Aktion in Auschwitz 1966 [Bild 6]

    Informationen zum Internationalen Auschwitzkomitee – Gründung, Gründungsmitglieder etc. sind schwieriger zu finden. Die hauseigene Webseite gibt dazu nur so viel her, als es 1952 von “Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau mit verschiedenen Zielsetzungen gegründet” worden war. Einer der Gründungsmitglieder war – das konnte ich eruieren – Hermann Langbein. Wer genau 1966 im Auschwitzkomitee sich für die Aktion ”Gaskammeraufbau in Auschwitz” verantwortlich zeichnete, konnte ich bisher nicht herausfinden.

    • Analitik says :

      Auf der Homepage von Aktion Sühnezeichen findet sich über den Bau der Gaskammern nichts…
      https://www.asf-ev.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/UEber_uns/Geschichte/ASF-Zeitleiste.pdf
      Für September 1967 sind „Gruppen aus der BRD in der Gedenkstätte Auschwitz“ erwähnt, ohne Angaben zum Ziel der Gruppen.

      • A*** says :

        Aus der ZEIT Nr. 39/1966

        „Keine Deutschen, sondern Freunde“
        Die „Aktion Sühnezeichen“ baut die Auschwitzer Gaskammern wieder auf

        Von Jan Kurzok 23. September 1966, 7:00 Uhr
        Aktualisiert am 21. November 2012, 22:54 Uhr

        „Rund 100 junge Deutsche sind in diesem Jahr in der „Aktion Sühnezeichen“ nach Polen gereist und haben dort drei Wochen lang in den ehemaligen Konzentrationslagern Auschwitz, Chelmno, Majdanek, Stutthof und Rogoznica gearbeitet. Ein Redakteur der in Krakau erscheinenden katholischen Zeitung „Tygodnik Powszechny“ besuchte die Arbeitsgruppe in Auschwitz….“

        http://www.zeit.de/1966/39/keine-deutschen-sondern-freunde

  6. Analitik says :

    Sehr guter Beitrag. Danke.

    • valjean72 says :

      Vielen Dank für das Feedback und auch dafür, dass der Blogbeitrag im Kommentarbereich Ihres Blogs stehen blieb. Dadurch haben sich die Zugriffszahlen noch mal deutlich erhöht und meine Intention ist es schon, dass sich diese Informationen verbreiten.

  7. A*** says :

    Noch mehr vom „6 million death myth“

    http://whale.to/c/6_million_myth.html

    • valjean72 says :

      Vielen Dank für diesen Link!

      • A*** says :

        Doppelten Dank zurück, für deine hervorragenden Artikel!

      • valjean72 says :

        Danke! Manche Artikel haben mitunter ganz schön gezehrt an einem, gerade der letzte. Umso erleichternder ist es dann, wenn solch ein Beitrag dann abgeschlossen ist.

        Mein Anliegen ist es, sogennannte seriöse Quellen, z.B. New York Times, zu verwenden und Zitate mit möglichst astreinen Quellenangaben zu belegen. Nicht als Selbstzweck, sondern um dadurch beizutragen, dass brisante Informationen und Zusammenhänge den Weg in den „Mainstream“ finden.

  8. Daniel667 says :

    Bemerkenswerte Recherche. Eine Sache stört mich persönlich jedoch. Der kurze Exkurs zum Thema Kindesopfer an Moloch erscheint so, dass es laut Schrift gewollt sei. Dadurch kann, insbesondere in Pizzagate Zeiten, der Eindruck entstehen, dass dem heute noch so sei.
    Tatsächlich sollte aber durch die Verwendung dieses Themas in der Entwicklung der Bibel genau dieser Vorchristliche Brauch bei Todesstrafe untersagt werden. So auch in dem von Dir zitierten Lev. 18 ff.

    Noch deutlicher hier: https://www.bibleserver.com/text/EU/3.Mose20

    Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Intention zur Entstehung des Artikels eine andere ist. Gleichwohl bieten solche Bestandteile bei allen recherchierbaren Fakten eine enorm breite Angriffsfläche.

    • valjean72 says :

      Ehrlich gesagt, kann ich nicht nachvollziehen, wie gerade diese Passage des Artikels eine „enorm breite Angriffsfläche“ bieten sollte.

      Selbstverständlich handelte es sich um einen vorchristlichen Brauch und ich hatte ja auch überhaupt nichts aus dem originär-christlichen Neuen Testament aufgeführt. Mir ging es schlichtweg darum den Ursprung, sprich die ursprüngliche Begriffsbedeutung des Wortes H0L0CAUST und dessen religiös-historische Verwendung herauszustellen. Der Molochkult stammt noch aus einer Zeit vor der Entstehung des Alten Testaments, bzw. sie überlappten sich zeitlich, wie wir am Beispiel des König Ahas sehen können. (Dass Jahwe, der Gott des Alten Testaments von Abraham verlangt seinen Sohn umzubringen, ist gleichwohl auf jeden Fall „befremdlich“.)

      Die entscheidende Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang aufdrängt ist folgende: warum wurde von den Zionisten dieser Begriff einer Brandopfergabe gewählt, um diesen „industriellen Massenmord“ zu bezeichnen?

      Die offizielle Erklärung, wie in wikipedia aufgeführt, kann nicht überzeugen.

  9. A*** says :

    236(!) Hinweise, auf 8(!) „H0l0causte“, zwischen 1900 und 1945, bei denen angeblich jeweils 6.000.000 Juden umgekommen sein sollen.

    http://whale.to/c/236_references.html

    • valjean72 says :

      So, ich bin wieder zurück aus’m Urlaub. Vielen Dank für diesen Link!

      Die erste Zeitungsmeldung ist gleich wieder von „meinem Favoriten“ Rabbi Stephen S. Wise:

      Stephen S. Wise, New York Times, June 11, 1900
      „There are 6,000,000 living, bleeding, suffering arguments in favor of Zionism.“

      Link zur PDF-Datei der New York Times

      • A*** says :

        Nicht zu danken!
        Ich hoffe Du hattest einen erholsamen Urlaub.

      • valjean72 says :

        „erholsam“ ist relativ aber immerhin – und das ist die Hauptsache – habe ich Heimatluft geschnuppert und meine beiden kleinen Kinder in Verbindung zu ihren sprachlichen und kulturellen Wurzeln gebracht.

  10. zivilistin says :

    Bei den Juden muß man zwischen Semiten und Kasaren unterscheiden, die aus Pontus stammen, der Landbrücke zwischen Kaspischem und Schwarzen Meer. Kasaren sind z.B. die Rothschilds, ein angenommener Name, wie es bei den Kasaren üblich ist.

    Das Erscheinen der Jüdischen Delegation in Versailles etc beschreibt übrigens Benjamin Friedman sehr gut

    https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Freedman

    • valjean72 says :

      Hallo Zivilistin, vielen Dank für deine Wortmeldung!

      Benjamin Friedman ist mir durchaus ein Begriff. Ich hatte mir sogar schon ein Video seiner berühmten Rede mit deutschen Untertiteln heruntergeladen und überlegt es in obigen Blogbeitrag einzufügen. Letztlich entschied ich mich anders, um den Artikel nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

    • kopfschuss911 says :

       

      Kann man diesen Khasaren-Mythos nicht endlich mal dahin schicken, wo er hingehört?!
      → Videos:
      David Duke: Dr Kevin MacDonald Destroys the Khazar Theory!
      David Duke: Ashkenazi Jews are not Khazars
      oder: The Khazar Myth Debunked – Thirteenth Tribe – Arthur Koestler Refuted
      Gerade vorhin mußte ich erst jemanden „rund“ machen, der aktuell auch mit Fleiß damit hausieren geht.

      Ist doch erstaunlich, daß diese alten Hüte immer wieder neu – und dann auffällig gehäuft – die Runden machen, oder? — Und das, o Wunder, sogar mit der selben Bezugsperson (Freedman) im Schlepptau…

      .

      Mal generell, weil „artverwandt“:

      Ebenso irreführend ist es, auf die Ausweichbezeichnung „Zionisten“ zurückzugreifen. Solche gab es noch gar nicht, als den Juden im AT (gleichwohl da öfter von „Zion“ die Rede ist) von ihrem Gott persönlich die Weltherrschaft versprochen wurde — es sei denn, es wären ein und dieselben, nur ein anderer Name für Jene (wie ihr Gott ja auch unzählige hat, und was das Auslegen anbelangt, so sind sie ja bekanntlich flexibel … solange es nutzt); aber dann wäre eine „Unterscheidung“ erst recht hinfällig.

      Vor langer Zeit schon kam ein kluger Mann diesbezüglich zu folgender Erkenntnis:

      „Eine große Bewegung unter ihnen […] trat auf das schärfste für die Bestätigung des völkischen Charakters der Judenschaft ein: der Zionismus.
      Wohl hatte es den Anschein, als ob nur ein Teil der Juden diese Stellungnahme billigen würde, die große Mehrheit aber eine solche Festlegung verurteile, ja innerlich ablehne. Bei näherem Hin­sehen zerflatterte aber dieser Anschein in einen üblen Dunst von aus reinen Zweck­mäßig­keits­gründen vorgebrachten Ausreden, um nicht zu sagen Lügen. Denn das sogenannte Judentum liberaler Denkart lehnte ja die Zionisten nicht als Nichtjuden ab, sondern nur als Juden von einem unprak­ti­schen, ja vielleicht sogar gefährlichen öffentlichen Bekenntnis zu ihrem Juden­tum. An ihrer inneren Zusammengehörigkeit änderte sich gar nichts.“ (Quelle)

      Von den anderen alternativen Umgehungen sog. „Aufklärer“ will ich gar nicht erst anfangen (ist ja hier auch nicht die Rede davon), die leider auch zuhauf herumgeistern:

       

      Denkt daran, wie es bei Rumpelstilzchen war: Sein Bann ward erst gebrochen, als es beim richtigen Namen genannt wurde!

      Klipp & klar, wie damals: nicht die Zionisten…, die Juden sind unser Unglück! (Wie es auch der Der Judenbrief von Toledo sehr schön untermalt…)
      Henry Ford nannte sein Buch Der internationale Jude — und selbst Luther schrieb eindeutig Von den Juden und ihren Lügen„.

      Alles andere ist reine Ablenkung von des Pudels Kern!

      .

      Von einem „großen Volk der Khasaren“ (dagegen „Ostjuden“ war ein Begriff) wußte früher keine alte S** etwas. (Und wenn ihnen nicht einmal der an jeder Rampe allgegenwärtige Mengele auf die Schliche gekommen ist… ;P )

      Doch vollkommen egal — selbst, wenn an dieser phantastische Geschichte von einem konvertierten Turk-Volk etwas dran wäre, wäre dies völlig nebensächlich. Das Grundübel ist älter. Definitiv.

      • valjean72 says :

        Du sprichst es in Deinem Schlußabsatz an, egal ob etwas an dieser These dran ist oder nicht (immerhin sehe ich nach meinem gegenwärtigen Kenntnisstand keine Veranlassung an der Lauterkeit Benjamin Friedmans zu zweifeln) es ändert nichts an der Gesamtsituation und daran, dass das Grundübel älter ist.

  11. Einer, der schon länger hier lebt says :

    Zwei Hinweise:
    1. Falls noch nicht bekannt: es existiert ein Faksimile von dem Schreiben Weizmanns an Churchill vom September 1941, in dem Weizmann stolz darauf hinweist, wer die USA schließlich in den Ersten Weltkrieg getrieben habe.
    Er fügt hinzu, man sei „begierig“, dies ein zweites Mal zu tun.

    http://www.fpp.co.uk/History/Churchill/Weizmann_Zionists/Weizmann_Churchill_corr.pdf

    http://www.fpp.co.uk/History/Churchill/Weizmann_Zionists/WSC_100941.html

    2. Seit kurzem gibt es einen 10teiligen Dokumentarfilm im Netz mit dem Titel „Europa – the last battle“. „Europa“ statt „Europe“ ist kein Schreibfehler.
    Ich habe noch nicht alle Teile gesehen, aber er spannt einen beeindruckenden Bogen von Moses Hess/Karl Marx über den Weltkrieg 1914/45 bis in die Gegenwart.

  12. Einer der schon länger hier lebt says :

    Martin Sellner würde sagen, Sie haben „die Moderne nicht verstanden.“
    Ich finde, Sie haben Sie sogar sehr gut verstanden.

    Vielleicht sollte er mal die Beiträge auf diesem Blog lesen.

    • valjean72 says :

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei Marin Sellner und der Identitären Bewegung bin ich zwiegespalten. Einerseits begrüße ich deren patriotischen Einsatz und ich stehe in der Öffentlichkeit stehenden Menschen durchaus zu, dass sie gewiße Themengebiete umschiffen und zum Teil auch Zugeständnisse machen müssen, um nicht medial vernichtet zu werden.

      Andererseits ist das (indirekt) verlinkte und mir bereits bekannte Video Martin Sellners bestenfalls naiv; und wenn man es kritisch betrachtet, kann man es auch als „bewußt hinters Licht führend“ auffassen.

      • Einer der schon länger hier lebt says :

        Ich habe dazu ähnliche Gedanken. Ich habe durchaus Verständnis dafür wenn jemand sagt, bestimmte Fässer mache ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf, um meine Sache nicht als Ganzes zu gefährden.
        Aber dann sollte man solche Fässer auch wirklich zu lassen.

        Jedoch wird man auf längere Sicht nicht mit der Beschäftigung mit der Vergangenheit herumkommen, wenn man nicht beim Herumdoktern an Symptomen stehen bleiben will.

        Irgendwie ist es schon ironisch: Sellner redet um den heißen Brei herum („die Moderne“) und eine Barbara Spectre Lerner nennt Roß und Reiter.

    • Andreas Trost says :

      Dein Video gibt’s nicht mehr, wegen Hassrede entfernt. Also es ist schon frappierend was im letzten halben Jahr an informativen Videos diesem Hatespech Gesetz zum Opfer fiel.

  13. Waffenstudent says :

    Blasphemisches Gebet zum Krieg gegen Deutschland

    Am 6. April 1917 erklärten die Vereinigten Staaten von Amerika dem Deutschen Reich und am 7. Dezember dem Kaiserreich-Königreich Österreich-Ungarn den Krieg. Dem Eintritt der USA in den Krieg gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn (aber nicht gegen das Osmanische Reich!) gab folgende Szene in der Sitzung des 65. Kongress der Vereinigten Staaten eine gespenstische Färbung: Am 10. Januar 1918 „betete“ eine größere Gruppe von Kongreßabgeordneten unter dem „Vorbeter“ Billy A.Sunday, einem Sohn von Einwanderern aus Deutschland namens „Sonntag“, folgendes gemeinsame blasphemische „Gebet“:

    »Almighty God, our Heavenly Father, … Thou knowest, O Lord, that we are in a life-and-death struggle with one of the most infamous, vile, greedy, avaritious, bloodthirsty, sensual, and vicious nations that has ever disgraced the pages of history. Thou knowest that Germany has drawn from the eyes of mankind enough tears to make another sea; that she has drawn blood enough to redden every wave upon that sea; that she has drawn enough groans and shrieks from the hearts of men, women, and children to make another mountain. We pray Thee that Thou wilt make bure Thy mighty arm and beat back that great pack of hungry, wolfish Huns, whose fangs drip with blood and gore.We pray Thee that the stars in their courses and the winds and waves may fight against them.

    We pray Thee that Thou will bless our beloved President and give him strength of mind and body and courage of heart for his arduous duties in these sorrow-laden, staggering days.We pray Thee to bless the Secretary of State, the Secretary of War, and the Secretary of the Navy; and bless, we pray Thee, the Naval Strategy Board. Bless, we pray Thee, Lord, the generals at the head of our Army. Bless the boys across the sea, „somewhere in France“, and bless those protecting our transports, lended to the water’s edge with men and provisions. Bless our boys at home who are in the cantonments. Bless, we pray Thee, the Senate and the House of Representatives, and give them wisdom and strength, for they seem to have come into the kingdom for such a time as this. And Lord, may every man, woman, and child, from Maine to California and from Minnesota to Lousiana, stand up to the last ditch and be glad and willing to suffer and endure until final victory shall come. Bless our allies, and may victory be ours. And in Thy own time and Thy own way we pray Thee that Thou wilt release the white-winged dove of peace until thou shalt dispel the storm clouds that hang lowering over this sin-cursed, blood-soaked and sorrowing world; and when it is all over we shall uncover our heads and lift our faces to the heavens and sing with a new meaning –

    My country, ‚tis of thee
    Sweet land of liberty,
    Of thee I sing.

    And the praise shall be to Thee forever, through Jesus Christ. Amen.«

    Also übersetzt:

    »Allmächtiger Gott! Unser himmlischer Vater!… Du weißt, daß wir in einem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, geizigsten, blutdürstigsten, geilsten und sündhaftesten Nationen, die je die Seiten der Geschichte geschändet haben.

    Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genügend Tränen gepreßt hat, um ein neues Meer zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten, daß es genügend Schreie und Stöhnen aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern gepreßt hat, um daraus Gebirge aufzutürmen. …

    Wir bitten Dich, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das mächtige Pack hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten Dich, laß die Sterne in ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen… Und wenn alles vorüber ist, werden wir unsere Häupter entblößen und unser Antlitz zum Himmel erheben… Und Dir sei Lob und Preis immerdar, durch Jesus Christus. Amen.«

    Quellen:

    206. Congressional record – The proceedings and debates of the second session of the 65th Congress of the United States of America, Vol. LVI, p. 761f. (Sitzung vom 10.01.1918)

    Neben den originalen Congressional Records kann als leichter zugänglich auch auf die Veröffentlichung in folgenden Werken hingewiesen werden:
    Franz Uhle-Wettler: Erich Ludendorff in seiner Zeit. Soldat Stratege Revolutionär. Eine Neubewertung, 2. Aufl. VGB Verlagsgesellschaft Berg/Edition Kurt Vowinckel Berg 1996
    Franz Uhle-Wettler: Großadmiral Alfred von Tirpitz, Hamburg 1998.
    Dort finden sich auch weitere bemerkenswerte Zeugnisse des britischen und amerikanischen politischen Denkens in der Zeit des 1. Weltkriegs sowie weitere Literaturhinweise.
    Zur Person des Vorbeters, William Ashley „Billy“ Sunday (* 19. November 1862, + 6. November 1935), siehe:

    William McLoughlin: Billy Sunday was his real name, Chicago: Univ. of Chicago, 1955, zu seiner Vorbeterrolle am 10.01.1918 s. S. 260.

    Charakteristisch ist der berühmteste Ausspruch Billy Sundays: „If you turn hell upside down you will find ‘Made in Germany’ stamped on the bottom“ (Wenn du die Hölle auf den Kopf stellst, findest du „made in Germany“ am Boden aufgeprägt).

    Mein Dank gebührt Herrn Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler, Meckenheim, der auf diesen blasphemischen Hintergrund des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das Deutsche Reich 1918 hingewiesen hat. Dank auch dem, der mir freundlicherweise zunächst die deutsche Übersetzung zugänglich gemacht hat, aber bei der derzeitigen „politisch korrekten“ Meinungsfreiheit in Deutschland es vorzieht, ungenannt zu bleiben.

    Quelle: http://www.christoph-heger.de/Blasphemisches_Gebet_zum_Kriegseintritt_1918.htm

    • valjean72 says :

      @Waffenstudent:

      Eine sehr interessante Verlinkung – vielen Dank dafür!

      Ich bin vor einiger Zeit schon einmal darauf gestoßen und war dann am meisten über den Sachverhalt entsetzt, dass dieser „Hassprediger“ deutscher Abstammung war.

      Ähnlich erging es mir dann bei der Erstellung des obigen Blogbeitrages als ich feststellen musste, dass so viele dieser Ostküsten-Zionisten in Deutschland geboren oder zumindest Nachfahren von in Deutschland geborenen Juden waren.

      Ich werde diese Blasphemische Predigt gewiss noch einmal verarbeiten!

  14. Zeitzeuge says :

    Ich entsende dem Verfasser dieses Werkes meinen Dank – eine wirklich großartige Arbeit!

    Ich habe erst jetzt hierher gefunden, doch besser spät, als nie. Ich werde den Beitrag demnächst gerne bei mir mit aufnehmen, denn die 6.000.000-Zusammenstellungen (https://zeitundzeugenarchiv.wordpress.com/2016/01/19/6-000-000/) sind die fettesten Unterstreichungen der Lüge, die, zumindest theoretisch, eigentlich jedem nach dem Verinnerlichen sofort die Augen öffnen und sich jegliche Diskussion darüber im Nachhinein erübrigen sollte.

    Daß für die meisten Leute dennoch nicht sein kann, das nicht sein darf, ist zum Glück ein Hut, den immer mehr ablegen.

    Viele Grüße aus dem Norden!

    • valjean72 says :

      @Zeitzeuge: Vielen Dank für die positive Rückmeldung! Ja ich bin auch der Auffassung, dass diese Geschichte langsam – noch zaghaft – aber stetig bröckelt.

      • Skeptiker says :

        @valjean72

        Achte mal auf die Minute 10, weil das Video sehe ich zum ersten mal.

        ‚Truth & Honour – or The Holocaust‘? Richard Edmonds speaks at The
        South West Forum 2018

        Ich meine das Bild kennst Du ja.

        Gruß Skeptiker

  15. Skeptiker says :

    Interessante Filme.

    Ethnoforming – Ein neues Volk schaffen – Free Deniz Yücel – Freiheit für Horst Mahler

    (https://youtu.be/-flu5DqhZcE?t=1668)

    =====================================

    Luciferian Jacob Rothschild CREEPY Interview

    Love Truth – Fight Evil
    Am 23.03.2018 veröffentlicht

    Mit „Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges“ ist nichts anderes gemeint als der Kriegseintritt der USA, bei vollem Einsatz ihres militärisch-industriellen Potentials. Eben dieses wurde der Britischen Regierung von den einflussreichen Zionisten in Aussicht gestellt: sie würden dafür sorgen, dass die Vereinigten Staaten voll in den europäischen Krieg eingreifen und diesen dadurch für England und Frankreich gewinnen würden. Im Gegenzug musste sich England verpflichten, ihnen – nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches – Palästina zu überlassen.

    Angesichts der zunehmenden Erschöpfung der europäischen Kriegsteilnehmer und dem Wegfall der Ostfront durch die russische Oktoberrevolution, wäre es den verbliebenen Großmächten unter den Alliierten, sprich: Großbritannien und Frankreich, aller Voraussicht nach nicht gelungen das Deutsche Kaiserreich niederzuringen.

    Im Gegenteil, die frei gewordenen deutschen Kräfte im Osten wurde Ende 1917 an die Westfront geworfen und veränderten dadurch das Gleichgewicht im Westen zugunsten Deutschlands.

    Lord Balfour, seines Zeichens britischer Außenminister, war lediglich der Unterzeichner, ausgearbeitet und angefertigt wurde dieses Schriftstück von mehreren einflussreichen Zionisten. Neben Rabbi Stephen Samuel Wise auch von Chaim Weizmann, Leon Simon und anderen.

    Quelle: Diese Seite hier.

    Gruß Skeptiker

  16. Skeptiker says :

    @valjean72

    Die Rede könnte man ja noch unter diesem Bild einfügen.

    Das Judentum erklärt Deutschland den Heiligen Krieg 1933!

    Der zweite Redner ist ja Julius Streicher.

    Julius Streicher (Lebensrune.png 12. Februar 1885 in Fleinhausen bei Augsburg; Todesrune.png 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war ein deutscher Offizier der Kaiserlichen Armee sowie Gauleiter, Publizist und Verleger. Er war Gründer, Eigentümer und Herausgeber der Zeitung „Der Stürmer“ und besonders als entschiedener Judengegner bekannt. Im Jahre 1939 wurde Streicher durch das Parteigericht aller Ämter enthoben.

    Nach der bedingungslosen Kapitulation am Ende des 1939 von England entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg wurde und an dessen Entstehung das organisierte Weltjudentum beteiligt war (→ Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland), töteten die Kriegssieger weitere Millionen Deutsche (→ „Höllensturm – Die Vernichtung Deutschlands, 1944–1947“). Eine Zielgruppe bildeten politische Führungspersonen, die überlebt hatten.

    Die Feindmächte kleideten ihr Vorgehen teilweise in Formen des Rechts. So wurde Julius Streicher 1946 einer von 24 Angeklagten in einem illegalen Schauprozeß in Nürnberg.[1] Am 1. Oktober 1946 ließen sie von ihren in Roben gekleideten Helfern gegen ihn einen Todesspruch fällen, der in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober 1946 im Wege eines Justizmordes durch Strangulierung ausgeführt wurde.

    Hier weiter.

    http://de.metapedia.org/wiki/Julius_Streicher

    Gruß Skeptiker

    • herbert says :

      Der Gegenboykott war tatsächlich am 1. April, für einige Stunden. Der 1. April wurde gewählt weil es ein Samstag war, Shabbat, am Shabbat darf ein gläubiger Jude eigentlich nicht arbeiten insofern sollte der wirtschaftliche Schaden klein gehalten werden. Die SA Männer vor den Geschäften sollten aufpassen, dass nichts beschädigt wird.

  17. A*** says :

    WIE HOCH IST DIE ZAHL DER JÜDISCHEN OPFER ?

    Ganz unabhängig von den in Nr. 241 der „Basler Nachrichten“ veröffentlichten Angaben von Dr. Perlzweig, Chef des politischen Departements des Weltjudenkongresses über die Zahl der Juden, die dem Antisemitismus des Naziregimes in Europa zum Opfer gefallen sind, haben wir, von einem Korrespondenten in Amerika unter dem Titel „Wie hoch ist die Zahl der jüdischen Opfer?“ die folgenden Ausführungen erhalten:
    Fast alle Staaten (mit der bezeichnenden Ausnahme der Sowjetunion!) haben inzwischen die offiziellen Ziffern der Kriegsverluste bekanntgegeben – wobei sich die erstaunliche Tatsache ergab, dass diese Verluste durchwegs erheblich unter denen des ersten Weltkriegs lagen.
    Um so verwunderlicher ist es, dass hinsichtlich der Verluste des jüdischen Volkes bisher keinerlei offizielle Ziffern, sondern nur private und offiziöse Schätzungen veröffentlicht wurden. Diese Schätzungen bewegen sich – wohl nach einer zentralen Propaganda-Ziffer – zwischen 5 und 6 Millionen Toten, die das jüdische Volk als Folge der Verfolgungen des Hitlersystems und des Krieges erlitten haben soll. Wenn diese Zahl stimmt, dann wären die Verluste der Juden größer als die Verluste Englands, Amerikas, Australiens, Kanadas, Dänemarks, Norwegens und Luxemburgs zusammen, was es doppelt unbegreiflich macht, dass man sich noch immer mit einer bloßen Schätzung dieser gewaltigen Verlustziffer begnügt.
    Aber ein summarischer Überblick macht es erkennbar, dass diese Zahl der jüdischen Opfer nicht stimmen kann. – Angesichts des erwähnten merkwürdigen Mangels offizieller Unterlagen kann man die Frage heute nur auf Grund der vorliegenden allgemeinen Angaben untersuchen.
    Danach betrug die Zahl der Juden in Europa – außerhalb der Sowjetunion – im Jahre 1933 ungefähr 5,6 Millionen, eine Zahl, die American Jewish Conference (gemäß einem Bericht in den „New York Times“ vom 11. Januar 1945!) selbst angab. – Von dieser Zahl müssten noch zirka 1 Million in Abzug gebracht werden, die östlich der Molotow-Ribbentrop-Linie lebten und also vor dem 21. Juni 1941 völlig außerhalb der Verfolgung des Hitlersystems standen und sich nach diesem Datum zum allergrößten Teil mit der zurückgehenden Roten Armee ins Innere Russlands und nach Sibirien flüchteten. Selbst wenn wir annehmen, dass sich nur ungefähr die Hälfte dieser östlich der Molotow-Ribbentrop-Linie lebenden Juden vor dem Einmarsch der Nazis retten konnten, so gewinnen wir doch eine feste, auch von der höchsten jüdischen Autorität anerkannte Ausgangszahl einer jüdischen Gesamtbevölkerung in Europa von 5 Millionen Juden, die überhaupt in den Machtbereich Hitlers geraten konnten.
    Aber auch hiervon müssen sofort abgezogen werden die in den neutralen Ländern Europas lebenden Juden. Gemäß „World Almanac 1942″, Seite 594, betrug die Zahl der Juden in diesen neutralen, bzw. nicht von Hitler überrannten Ländern: Gibraltar 868, England 300.000, Portugal 1200, Spanien 4000, Schweden 6653, Schweiz 17.973, Irland 3686, Türkei 78.730 – zusammen also: 413.128.
    Somit verringert sich die Zahl der für Hitler und Himmler überhaupt „greifbaren“ Juden in Europa auf zirka 4,5 Millionen. Von dieser Zahl wiederum ist nun in Abzug zu bringen der gewaltige Flüchtlingsstrom, der sich in den Jahren 1933-1945 in alle Länder und Erdteile ergoss. Bei der großen internationalen Unterstützung, die diesem Flüchtlingsstrom bedrohter Juden mit Recht zuteil wurde, gelang es einem ganz erheblichen Prozentsatz dieser Juden, einen sicheren Hafen zu erreichen.
    Leider liegen auch hier keine genauen offiziellen Statistiken vor, die die Einwanderung von Juden nach Nord- und Südamerika, nach Australien, Asien sowie in die neutralen Länder Europas exakt wiedergeben. Da jedoch die Annahme berechtigt ist, dass von 1933 an mindestens 80% der unter der Rubrik „Deutsche, Österreicher und Polen“ klassifizierten Einwanderer, Angehörige des jüdischen Volkes waren und seit Kriegsbeginn wohl nahezu die gesamte Zahl dieser Einwanderer Juden waren, so ergibt eine aus verschiedenen Quellen (u. a. der jüdischen Zeitung „Aufbau“) zusammengestellte Übersicht ungefähr folgendes Bild der jüdischen Einwanderung von 1933 bis 1945:
    Nach England zirka 120.000, Schweden zirka 25.000, Schweiz zirka 60.000, Spanien und Portugal zirka 5000, Kanada zirka 60.000, USA zirka 450.000, Zentralamerika zirka 75.000, Südamerika zirka 225.000, Australien zirka 15.000, China (Schanghai!) zirka 35.000, Indien zirka 25.000, Afrika zirka 45.000, Palästina zirka 300.000. Zusammen also zirka 1.440.000 oder rund 1,5 Millionen.
    Dabei ist jeder Zustrom in die gewaltigen Gebiete der Sowjetunion und Sibirien außer Ansatz geblieben, weil darüber keinerlei Statistiken vorliegen. Bemerkt sei allerdings, dass gemäß einem Bericht in den „New York Times“ allein nach Sibirien mehr als 500.000 polnische Juden geflüchtet sein dürften, wie aus einem kürzlichen Vortrag einer von dort zurückkehrenden jüdischen Dame hervorging.
    Die Zahl der Juden, die also tatsächlich in den Machtbereich Hitlers fielen verringert sich dadurch auf höchstens 3 Millionen. Leider umfasst der Mangel an genauen Zahlen auch die Zahl der überlebenden Juden in Europa und selbst der ausführliche Bericht des englischamerikanischen Palästina-Komitees begnügt sich merkwürdigerweise nur mit „Schätzungen“. Gemäß dieser Schätzung beträgt die Zahl der heute noch in Europa (außerhalb der Sowjetunion) lebenden Juden 1.559.660.
    Es ergibt sich also nach dieser Aufstellung, die zwar leider nicht auf neuen amtlichen Zahlen beruht, deren Grundzahlen aber durchwegs von offizieller Seite stammen, dass alles in allem weniger als 1,5 Millionen Juden vorläufig als „tot oder vermisst“ bezeichnet werden müssen.
    Es ist zu hoffen, dass auch von dieser Zahl sich noch ein erheblicher Prozentsatz auffinden wird, wenn erst einmal genaue Statistiken vorliegen. Angesichts der gewaltigen Bedeutung, die gerade die „Ausrottung der Juden“ in der Weltmeinung erhalten hat, ist es von zwingender Notwendigkeit, dass die Vereinigten Nationen schnellstens einen offiziellen Untersuchungsausschuss ins Leben rufen, um festzustellen, wie hoch wirklich die Todesopfer des jüdischen Volkes gewesen sind.
    Eines ist schon heute sicher: die Behauptung, dass diese Zahl 5-6 Millionen beträgt (eine Behauptung, die sich unbegreiflicherweise auch der Palästinaausschuss zu eigen macht) ist unwahr. Die Zahl der jüdischen Opfer kann sich zwischen 1 und 1,5 Millionen bewegen, weil gar nicht mehr für Hitler und Himmler „greifbar“ waren. Es ist aber anzunehmen und zu hoffen, dass die endgültige Verlustziffer des jüdischen Volkes sogar noch unter dieser Zahl liegen wird. Aber Klarheit tut Not – und deshalb sollte eine Untersuchung seitens eines eigenen Ausschusses der Uno die für Gegenwart und Zukunft so wichtige Wahrheit feststellen.
    (Basler Nachrichten, 13.06.1946)

  18. A*** says :

    „DIE HOLOCAUST RELIGION

    Professor Yeshayahu Leibowitz, ein in Lettland geborener und an der Hebräischen Universität wirkender Philosoph, war wahrscheinlich der Erste, der die Behauptung aufstellte, dass der Holocaust die neue jüdische Religion geworden ist. Der israelische Philosoph Adi Ophir wies ebenfalls darauf hin, dass „der Holocaust“, bei weitem nicht nur ein historisches Narrativ ist, sondern zahlreiche wesentliche religiöse Elemente enthält. Er hat Priester (z. B. Simon Wiesenthal, Ehe Wiesel, Deborah Lipstadt) und Propheten (Shimon Peres, Binyamin Netanyahu, die vor dem kommenden iranischen Judäozid warnen). Er besitzt Gebote und Dogmen (z. B. „Niemals wieder“) und Rituale (Gedenktage, Pilgerreisen nach Auschwitz usw.). Er verfügt über eine esoterische symbolische Ordnung (z. B. Kapos, Gaskammern, Kamine, Staub, Schuhe, die Figur des Muselmann usw.).

    Auch einen Tempel gibt es, Yad Vashem, und Schreine – Holocaustmuseen – in den Hauptstädten der ganzen Welt. Die Holocaust-Religion wird von einem massiven globalen Netzwerk unterhalten, das Norman Finkelstein die „Holocaust-Industrie“ nennt, sowie von solchen Einrichtungen wie in Großbritannien der Stiftung für Holocaust-Erziehung (Holocaust Education Trust). Diese neue Religion ist in sich ausreichend schlüssig, um ihre „Antichristen“ (Holocaust-Leugner) zu definieren, und mächtig genug, sie auch zu verfolgen (mit Gesetzen gegen Holocaust-Leugnung und gegen „Hass- und Hetzreden“).

    Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, dass es sich beim Holocaust, dem Zentralinhalt des modernen jüdischen Glaubens, nicht um eine historische Erzählung handelt, denn historische Erzählungen benötigen nicht den Schutz des Gesetzes und den von Politikern. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurde einem schrecklichen Kapitel der Menschheitsgeschichte außergewöhnlicherweise ein metahistorischer Status verliehen. Seine „Faktizität“ wurde mit drakonischen Gesetzen besiegelt und die entsprechende Argumentation sowie seine Denkweise durch soziale und politische Institutionen abgesichert.

    Die Holocaust-Religion ist ganz offensichtlich judäozentrisch bis ins Mark. Sie definiert den jüdischen Raison d’etre (Daseinszweck). Für zionistische Juden bedeutet sie eine totale Erschöpfung der Diaspora und er betrachtet den Goj als potentiellen irrationalen Mörder. Diese neue jüdische Religion predigt Rache.

    Sie könnte gut die finsterste, dem Menschen bekannte Religion sein, denn im Namen jüdischen Leidens erteilt sie Lizenzen zum Töten, zum Plattmachen, mit Atomwaffen anzugreifen, zu vernichten, zu plündern und ethnisch zu säubern. Sie hat Rache zu einem akzeptablen westlichen Wert gemacht.

    Kritiker des Konzepts „Holocaust-Religion“ haben vorgebracht, dass, obgleich die Verehrung des Holocaust viele für eine organisierte Religion typische Merkmale aufweist, sie keine externe Gottheit installiert hat, die anzubeten wäre. Ich könnte dem nicht entschiedener widersprechen: Die Holocaust-Religion verkörpert das Wesen der liberal-demokratischen Weltanschauung. Sie bietet eine neue Form von Verehrung und Anbetung, indem sie Selbstliebe zu einem dogmatischen Glaubenssatz machte, bei dem der praktizierende Gläubige sich selbst anbetet. In dieser neuen Religion ist es anstelle des alten Jehova der „Jude“, den die Juden anbeten: ein tapferer und geistreicher Überlebender des ultimativen Genozids, der sich aus der Asche erhob und in einen Neubeginn hinein schritt.

    Die Holocaust-Religion signalisiert gewissermaßen die endgültige jüdische Verabschiedung vom Monotheismus, denn jeder Jude ist potentiell ein kleiner Gott bzw. eine kleine Göttin. Abe Foxman ist der Gott des Kampfes gegen die Diffamierung, Alan Greenspan der Gott der „guten Wirtschaft“, Milton Friedman ist der Gott der „freien Märkte“, Lord Goldsmith der Gott des „grünen Lichts“, Lord Levy der Gott des Spendensammelns und Paul Wolfowitz der Gott des „moralischen Interventionismus“. AIPAC (American Israel Public Affairs Committee – Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) ist der amerikanische Olymp, wohin in den USA gewählte Sterbliche kommen, um dort um Gnade und Vergebung für die Sünde, Gojim zu sein, sowie um ein bisschen Bargeld zu betteln.

    Die Holocaust-Religion ist das Abschluss- und Endstadium der jüdischen Dialektik; sie ist das Ende der jüdischen Geschichte, denn sie ist die tiefste und ernsthafteste Form von „Selbstliebe“. Es wird kein abstrakter Gott mehr benötigt, der die Juden zum auserwählten Volk beruft; in der Holocaust-Religion übergehen die Juden diesen göttlichen Mittler und erwählen einfach sich selbst. Jüdische Identitätspolitik transzendiert die Idee der Geschichte – Gott ist nur noch Zeremonienmeister. Der neue jüdische Gott, d.h. „der Jude“, kann nicht irgendwelchen menschlichen Zufälligkeiten unterliegen. Deshalb wird die Holocaust-Religion von Gesetzen geschützt, während jedes andere historische Narrativ von Historikern, Intellektuellen und jedem Anderen offen diskutiert wird. Der Holocaust aber installiert sich selbst als ewige Wahrheit, die einen kritischen Diskurs transzendiert.

    Es sind mehr als nur ein paar jüdische Wissenschaftler in Israel und anderenorts, die Leibowitz‘ Beobachtung akzeptieren. Unter ihnen Marc Ellis, ein prominenter jüdischer Theologe mit einer aufschlussreichen Einsicht in die Dialektik der neuen Religion. „Holocaust-Theologie“ sagt Ellis, „liefert drei Themenkreise dialektischer Spannungsverhältnisse: Leiden und Ermächtigung, Unschuld und Erlösung, Besonderheit und Normalisierung.“

    Obwohl die Holocaust-Religion das Judentum nicht ersetzt hat, hat sie der Jüdischkeit eine neue Bedeutung gegeben. Sie legt ein modernes jüdisches Narrativ fest und versetzt das jüdische Subjekt in ein jüdisches Projekt. Sie weist den Juden in ihrem eigenen Universum eine zentrale Rolle zu.

    Der „Leidende“ und der „Unschuldige“ marschieren in Richtung „Erlösung“ und „Ermächtigung“. Gott ist aus dem Spiel. Er wurde gefeuert, da er in seiner historischen Mission versagte. Er war ja schließlich nicht da, um die Juden zu retten. In der neuen Religion erlöst „der Jude“ als der neue jüdische Gott sich selbst.

    Jüdische Anhänger der Holocaust-Religion idealisieren die Bedingung ihrer Existenz. Dann errichten sie einen Rahmen für einen zukünftigen Kampf um Anerkennung. Alle drei der folgenden Holocaust-„Kirchen“ weisen den Juden eine bedeutende Rolle mit einigen globalen Implikationen zu:

    Für die zionistischen Anhänger der neuen Religion scheinen die Implikationen relativ dauerhaft. Ihre Aufgabe besteht darin, die gesamte Weltjudenheit auf Kosten der einheimischen palästinensischen Bevölkerung nach Zion zu schleppen.

    Für jüdische Marxisten ist das Projekt etwas komplizierter. Für sie bedeutet Erlösung den Aufbau einer neuen Weltordnung, nämlich einer sozialistischen Zuflucht, einer Welt, die von dogmatischer Arbeiterklassenpolitik beherrscht wird, in der Juden nicht mehr als nur eine Minderheit unter vielen sind.

    Für humanistische Juden müssen sich Juden in die vorderste Linie des Kampfes gegen Rassismus, Unterdrückung und das Böse allgemein stellen. (Obwohl Letzteres vielversprechend klingt, ist es in Wirklichkeit problematisch. In unserer gegenwärtigen Weltordnung zählen Israel und die USA zu den führenden Unterdrückern. Die Erwartung, dass Juden in der Frontlinie des humanistischen Kampfes stehen, bringt sie in einen kämpferischen Konflikt mit ihren Brüdern und der sie unterstützenden Supermacht.)

    Wie wir sehen können, funktioniert der Holocaust als ideologische Schnittstelle. Er liefert seinen Anhängern einen Logos. Auf der Ebene des Bewussten empfiehlt er eine rein analytische Vision der Vergangenheit und Gegenwart; doch hier endet es noch nicht – er definiert auch den erst noch kommenden Kampf, die Vision einer jüdischen Zukunft. Nichtsdestoweniger füllt er in Konsequenz dessen das Unbewusste der jüdischen Person mit der ultimativen Angst: die Zerstörung des „1″ [Israel].

    Selbstverständlich ist ein Ideenkomplex, der das Bewusste (per Ideologie) stimuliert und das Unbewusste (Seele/Geist) steuert, ein ausgezeichnetes Rezept für eine Siegerreligion. Diese strukturelle Verbindung von Ideologie und Geistigem ist grundlegend für die religiös-jüdische Tradition. Die Verbindung zwischen der juristischen Klarheit der Halacha (religiöses Gesetz, d. h. Ideologie) und der mysteriösen Natur Jehovas sowie die Lehren der Kabbalah (d. h. Geist) machen das Judentum zu einer Totalität, einem Universum in sich selbst. Bolschewismus – die Massenbewegung, nicht die politische Theorie – baut auf derselben Struktur auf, in diesem Fall die Luzidität des pseudo-wissenschaftlichen Materialismus zusammen mit der Angst vor dem kapitalistischen Appetit. Die neokonservative Ideologie befindet sich ebenfalls im Einklang mit derselben fundamentalen Struktur, indem sie das Subjekt in den Zwiespalt zwischen der angeblichen forensischen Klarheit über die Massenvernichtungswaffen und dem unaussprechlichen Schrecken des „kommenden Terrors“ einkerkert.

    Diese Verbindung zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten erinnert an Lacan’s Konzept des „Realen“ oder dessen, was nicht symbolisiert (d. h. in Worten ausgedrückt) werden kann. Das Reale ist das Unausdrückbare, es ist unzugänglich. In Žižek’s Worten: „Das Reale ist unmöglich“, „Das Reale ist das Trauma“. Nichtsdestoweniger gestaltet dieses Trauma die symbolische Ordnung und formt unsere Realität.

    Die Holocaust-Religion fügt sich gut in das Lacan’sche Modell ein. Sein spiritueller Kern ist tief im Bereich des Unausdrückbaren verwurzelt. Ihre Predigten lehren uns, in allem eine Bedrohung zu sehen. Doch das Kernnarrativ, das Trauma, ist heilig. Es wird geschützt, es ist unberührbar, ganz wie der Traum: Man kann sich zwar an seinen Traum erinnern, doch ändern kann man ihn nicht.

    Interessanterweise reicht die Holocaust-Religion weit über den internen jüdischen Diskurs hinaus. Sie operiert faktisch als eine Mission und dies nicht nur, da ihre Schreine nah und fern errichtet werden. Der Holocaust wird jetzt als möglicher Vorwand für einen Nuklearangriff auf Iran angepriesen. Sowohl israelische Führer als auch jüdische Lobbyisten rund um die Welt scheinen das iranische Nuklearenergieprojekt als einen in Vorbereitung befindlichen Judäozid zu interpretieren. Die Holocaust-Religion dient dem rechten wie dem linken jüdischen Diskurs, hat aber auch auf die Gojim seine Anziehungskraft, insbesondere diejenigen, die sich zu Predigern und Anwälten des Tötens im Namen von „Freiheit“, Demokratie und des „moralischen Interventionismus“ machen.

    In gewissem Maße sind wir alle dieser Religion ausgesetzt; einige von uns folgen ihr in Verehrung und Anbetung, andere sind schlicht ihrer Macht unterworfen. Diejenigen aber, die den Versuch unternehmen, die Historie des Holocaust einer Revision zu unterziehen, die treffen die Angriffe und Übergriffe der Hohepriester dieser Religion. Die Holocaust-Religion konstituiert das „Reale“ des Westens. Uns wird weder erlaubt, es zu berühren, noch dürfen wir einen Blick hineinwerfen. Ganz so wie die alten Israeliten, die ihrem Gott gehorchen sollten, ihn aber nie in Frage stellen durften, marschieren wir ins Nichts.

    Wissenschaftler, die den Holocaust als Religion studieren (als Theologie, Ideologie und bezüglich Historizität) beschäftigen sich hauptsächlich mit strukturellen Formulierungen: ihre Bedeutungen bzw. Sinngebungen, rhetorische und historische Interpretation. Einige suchen die theologische Dialektik (Marc Ellis), andere formulieren Gebote (Adi Ofir); wiederum andere untersuchen ihre geschichtliche Entwicklung, noch andere legen ihre finanzielle Infrastruktur bloß (Norman Finkelstein). Die meisten befassen sich mit einer Liste von Ereignissen, die 1933-1945 stattfanden; keiner dieser Erforscher der Holocaust-Religion verwendet jedoch irgendwelche Energie auf das Studium der Rolle des Holocaust innerhalb des lange währenden jüdischen Kontinuums. Ab diesem Punkte werde ich die Behauptung vertreten, dass die Holocaust-Religion lange vor der Endlösung (1942), noch vor der Kristallnacht (1938), vor den Nürnberger Gesetzen (1935) und sogar noch vor Hitlers Geburt (1889) etabliert war. Die Holocaust-Religion ist wahrscheinlich so alt wie die Juden selbst. (S. 181ff.)

    (Aus »Der wandernde – WER?« des Jazzmusikers jüdischer Herkunft Gilad Atzmon.“)

  19. Schneider says :

    Lese mal das buch von Benton L. Bradberry: The myth of German villainy.
    Worin er historisch erklart wie Deutschland durch die Zionistische Judische kraften mehr oder weniger/sowohl im ersten als im zweiten Weltkrieg wird gezwungen.
    Dies Buch soll fuer allen übersetzt worden.

    • valjean72 says :

      „Bedankt voor deze boekentip!“ (Vielen Dank für diesen Buchtipp)

      aus der Beschreibung von Amazon.com:

      „Hitler and Germany recognized world Communism, with its base in the Soviet Union, as an existential threat to Western, Christian Civilization, and he dedicated himself and Germany to a death struggle against it. Far from being the disturber of European peace, Germany served as a bulwark which prevented Communist revolution from sweeping over Europe. The pity was that the United States and Britain did not see Communist Russia in the same light, ultimately with disastrous consequences for Western Civilization. The author believes that Britain and the United States joined the wrong side in the war.

      (Quelle: amazon.com)

      Hier meine ich, dass die „Einflüsterer“ der angelsächsischen Entscheidungsträger dies sehr wohl sahen und dies bewusst darauf anlegten.

      PDF-Datei des Buches: hier

  20. Laura S. says :

    Hallo!

    Auf die suche nach bestimmte Infos z. B. „6.000.000 Yuden“, bin auf diesem Blog gestoßen und fand noch mehr sehr interessante Sachen!

    Und auf Grund dessen, möchte ich Ihnen auf auch eines sehr Informatives Kanal hinweisen;
    https://www.youtube.com/channel/UCGYJKn-EzD3I06zKSjWLd_A

    Ich glaube das, dass alle Infos fügen sich zusammen wie eine Puzzle und Mann bekommt dadurch eine erweiterte Bild von Weltgeschichte und sogar noch mehr…

    Bitte um Entschuldigung, wenn meine Grammatik nicht so gut ist, aber ich beherrsche die deutsche Sprache leider nicht so gut☹ und auch dafür das ich mir erlaubt habe der obige Hinweiß zu hinterlassen.

    Danke vielmals für die informative Blog Beiträge!

    Liebe Grüße aus Österreich und Gottes Segen!

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