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Von historischen Zeitungsmeldungen, Gräuelpropaganda und einer magischen Zahl

ERSTER TEIL:

Der Kongress der Vereinigten Staaten verfügt über eine eigene Bibliothek. Auf deren Internetseite sind historische Tageszeitungen aus der Zeit von 1789 bis 1924 einsehbar.

Unter anderem auch die Ausgabe der einstigen New Yorker Zeitung „The Sun“ vom 6. Juni 1915.

 

Bild 49 zeigt die Startseite der fünften Sektion dieser Ausgabe. Beinahe die ganze Seite wird von einem einzigen Artikel mit folgendem Titel eingenommen:

Horrors Worse Than Kishineff Charged Against Russia To-day

Russland wird heute beschuldigt schlimmere Gräuel als Kischinew* zu begehen

*Kischinew ist der alte Name von Chişinău, der Hauptstadt des heutigen Moldawiens. Im April 1903 fand in dieser Stadt ein Pogrom statt, bei dem gemäß Wikipedia 47 – 49 yüdische Bürger den Tod fanden.

 

 

Der Artikel wurde von einem gewissen Herman Bernstein verfasst und er schreibt darin, dass 6 Mio. Yuden (Anm.: das wurde von mir bewußt so codiert geschrieben) im Russischen Zarenreich tödlich bedroht wären.

 

6 Mio. Yuden, die Hälfte des yüdischen Volkes weltweit, werden verfolgt, gejagt, gedemütigt, gefoltert und ausgehungert. Tausende von ihnen wurden abgeschlachtet.

Hunderttausende von Yuden, alte Männer, Frauen und Kinder, werden gnadenlos von Stadt zu Stadt getrieben.

(Herman Bernstein, The Sun, 6. Juni 1915)

 

 

Auf YouTube wurde vor ein paar Jahren ein Video hochgeladen, in welchem ein englischer Muttersprachler – dem Akzent nach zu urteilen, ein Ire oder ein Schotte – zehn historische Zeitungsartikel (aus dem Zeitraum von 1915 bis 1938) abfilmt.

All diesen Artikeln ist gemein, dass die Zahl 6 Mio. in Zusammenhang mit Yudenverfolgung, bis hin zu „Ausrottungsabsichten“ thematisiert wird.

Mittlerweile gibt es von diesem Video mehrere Versionen und ich hab mir eine mit deutschen Untertiteln heruntergeladen. Diese deutsche Übersetzung ist alles andere als perfekt, sie wurde möglicherweise direkt von einem Übersetzungsprogramm erstellt und 1:1 übernommen, aber sie hilft die Kernaussagen, der jeweils vorgestellten Passagen zu verstehen, wenn man des Englischen nicht mächtig ist.

Der erste Zeitungsbericht, der in diesem Video vorgestellt wird, ist der eben Besprochene von „The Sun“ vom 6. Juni 1915.

 

1. The Sun of New York vom 6. Juni 1915

1915-06-05 The sun 01

(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915)

 

Die Titelseite der fünften Sektion:

1915-06-05 The sun 02

(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915, fifth section)

 

1915-06-05 The sun 03

(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915; fifth section)

 

 

1915-06-05 The sun 05

(YouTube-Video: The Sun of New York; 6. Juni 1915; fifth section)

 

 

2.  New York Times vom 18. Oktober 1918

1918-10-18 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918)

 

1918-10-18 NYT 02

(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918; PDF)

 

1918-10-18 NYT 03

(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918; PDF)

 

1918-10-18 NYT 04

(YouTube-Video: New York Times; 18. Oktober 1918; PDF)

 

Diesen Artikel habe ich von der Internetseite der New York Times als PDF-Datei herunterladen können (wie übrigens alle weiteren Artikel dieser Zeitung, die im Video zitiert werden):

1918-10-18 NYT $1,000,000,000 fund ton rebuild to jewry

(New York Times; 18. Oktober 1918, PDF)

 

Mitglieder dieses Komitees waren neben anderen Personen auch Felix M. Warburg, Nathan Straus, Henry Morgenthau Senior und Rabbi Stephen Samuel Wise. Speziell auf die beiden letzteren werden wir später noch näher eingehen.

 

3.  New York Times vom 8. September 1919

1919-09-08 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919)

 

1919-09-08 NYT 01b Seite 6

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919; Seite 6;  PDF)

 

1919-09-08 NYT 02

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919; Seite 6;  PDF)

 

Diese Tatsache, dass die Bevölkerung von 6.000.000 Seelen in der Ukraine und in Polen mündlich und durch Handlungen (Taten) darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass sie komplett ausgerottet werden wird.

(New York Times; 8. September 1919; PDF)

 

1919-09-08 NYT 04

(YouTube-Video: New York Times; 8. September 1919; Seite 6; PDF)

 

Herman Bernstein, der Verfasser des obigen Artikels von „The Sun“ ist hier ebenfalls mit von der Partie.

1919-09-08_NYT_Ukrainian_Jews_aim_to_stop_pogroms_Herman_Bernstein.pdf_Foxit_R
(New York Times; 8. September 1919, PDF)

 

4.  New York Times vom 12. November 1919

1919-11-12 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 12. November 1919)

 

Auf Seite 7 dieser Ausgabe wurde ein Artikel des einflussreichen Bankiers Felix M. Warburg veröffentlicht:

1919-11-12 NYT 02 page 7

(YouTube-Video: New York Times; 12. November 1919; Seite 7; PDF)

 

1919-11-12 NYT 03 page 7

(YouTube-Video: New York Times; 12. November 1919; Seite 7; PDF)

 

 

5.  Atlanta Constitution vom 23. Februar 1920

1920-02-23 Atlanta Constitution 01

(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920)

 

Seite 3:

1920-02-23 Atlanta Constitution 02 seite 3

(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

 

1920-02-23 Atlanta Constitution 03 seite 3

(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

 

… Hunger und Leiden der 6 Mio. Yuden, die in Osteuropa und in Palästina leben.

(Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

 

1920-02-23 Atlanta Constitution 04 seite 3

(YouTube-Video: Atlanta Constitution; 23. Februar 1920; Seite 3)

 

6.  New York Times vom 7. Mai 1920

Autor: Nathan Straus

1920-05-07 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1920)

 

1920-05-07 NYT 02

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

 

1920-05-07 NYT 03 - Kopie

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

 

Der Fonds für jüdische Kriegsleidende in Mittel- und Osteuropa, wo sechs Millionen schrecklichen Bedingungen wie Hungersnot, Krankheit und Tod gegenüberstehen, wurde gestern durch einen Beitrag über 100.000 Dollar von Nathan Straus angereichert. Rabbi Stephen S. Wise verkündete diese Gabe anlässlich der Versammlung von Gestern Nachmittag […]

(New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

 

1920_05_07_jewish_war_aid_gets_c2a7100000_gift - Kopie

(New York Times; 7. Mai 1920; PDF)

 

 

7.  New York Times vom 20. Juli 1921

1921-07-20 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 20. Juli 1921)

 

1921-07-20 NYT 02 seite 2

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1921; Seite 2; PDF)

 

Russlands 6.000.000 Yuden sehen sich mit der Vernichtung durch Massaker konfrontiert.

(New York Times; 7. Mai 1921; Seite 2; PDF)

 

1921-07-20 NYT 03 seite 2

(YouTube-Video: New York Times; 7. Mai 1921; Seite 2; PDF)

 

8.  The Gazette of Montreal vom 20. September 1931

Autor: Rabbi Stephen Samuel Wise

1931-12-29 The Gazette of Montreal 01

(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931)

 

1931-12-29 The Gazette of Montreal 02 seite 6

(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931; Seite 6)

 

1931-12-29 The Gazette of Montreal 03 seite 6

(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931)

 

1931-12-29 The Gazette of Montreal 04 seite 6

(YouTube-Video: The Gazette of Montreal; 29. Dezember 1931)

 

Wie bereits weiter oben angekündigt, nun ein kleiner Exkurs zu Rabbi Stephen Samuel Wise:

 

 

Zu dieser Deklaration ist folgendes auf Wikipedia festgehalten:

 

Mit „Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges“ ist nichts anderes gemeint als der Kriegseintritt der USA, bei vollem Einsatz ihres militärisch-industriellen Potentials. Eben dieses wurde der Britischen Regierung von den einflussreichen Zionisten in Aussicht gestellt: sie würden dafür sorgen, dass die Vereinigten Staaten voll in den europäischen Krieg eingreifen und diesen dadurch für England und Frankreich gewinnen würden. Im Gegenzug musste sich England verpflichten, ihnen – nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches – Palästina zu überlassen.

Angesichts der zunehmenden Erschöpfung der europäischen Kriegsteilnehmer und dem Wegfall der Ostfront durch die russische Oktoberrevolution, wäre es den verbliebenen Großmächten unter den Alliierten, sprich: Großbritannien und Frankreich, aller Voraussicht nach nicht gelungen das Deutsche Kaiserreich niederzuringen.

Im Gegenteil, die frei gewordenen deutschen Kräfte im Osten wurde Ende 1917 an die Westfront geworfen und veränderten dadurch das Gleichgewicht im Westen zugunsten Deutschlands.

Lord Balfour, seines Zeichens britischer Außenminister, war lediglich der Unterzeichner, ausgearbeitet und angefertigt wurde dieses Schriftstück von mehreren einflussreichen Zionisten. Neben Rabbi Stephen Samuel Wise auch von Chaim Weizmann, Leon Simon und anderen.

 

Nachfolgend eine zeitgenössische Abbildung Lord Balfours, sowie die an Lord Rothschild adressierte „Balfour-Deklaration“:

 

 

Bei den „Friedensverhandlungen“ 1919 in Versailles pochte die anwesende „yüdische“ Delegation schließlich mit diesem Dokument darauf über Palästina verfügen zu dürfen.

Es soll hierbei nicht vergessen werden, dass Deutschland den Alliierten im Dezember 1916 – sprich in der zeitlichen Mitte des Kriegs und zwei Jahre vor dessen Ende – ein Friedensangebot unterbreitete, welches diese letztlich ausschlugen.

1916-12-13 Friedensangebot_der_Mittelmächte.pdf_Foxit_Reader

(Frankfurter Zeitung vom 13. Dezember 1916; PDF)

 

(In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich bereits Belege angeführt, dass Deutschland, entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung, mitnichten die Hauptverantwortung dafür trägt, dass es zum Ersten Weltkrieg kam, s. hier)

Abschließend in diesem Zusammenhang noch der Auszug eines Gesprächs Balfours mit dem US-Diplomaten Henry White aus dem Jahre 1907:

BALFOUR: „Wir sind wahrscheinlich Narren, dass wir keinen Grund finden, um Deutschland einen Krieg zu erklären, bevor es zu viele Schiffe baut und uns unseren Handel wegnimmt.“

WHITE: „Sie sind im Privatleben ein Mann von edler Gesinnung. Wie können Sie etwas so politisch Unmoralisches in Erwägung ziehen, wie einen Krieg gegen eine harmlose Nation zu provozieren, die ein ebenso gutes Recht auf eine Marine hat, wie Sie es haben? Wenn Sie in Wettbewerb mit dem deutschen Handel treten wollen, dann arbeiten Sie härter.“

BALFOUR: „Das würde bedeuten, dass wir unseren Lebensstandard absenken müssen. Vielleicht wäre es einfacher für uns, einen Krieg zu führen.“

WHITE: „Ich bin schockiert, dass es unter allen Männern (Menschen) gerade Sie sein sollten solche Prinzipien auszusprechen.”

BALFOUR: „Ist es eine Frage von richtig oder falsch? Vielleicht ist es einfach eine Frage der Beibehaltung unserer Vorherrschaft.”

(Quelle: Allan Nevins, „Henry White – Thirty Years of American Diplomacy“, New York: Harper Bros., 1930, pp. 257-258)

 

 

9.  New York Times vom 31. Mai 1936

1936-05-31 NYT 01

(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936)

 

Seite 14:

1936-05-31 NYT 02 seite 14

(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

 

Und hier, zwei Monate vor den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, taucht zum ersten Mal das „H-Wort“ (H0L0CAUST) auf:

Die Petition, die die Meinung der erleuchteten christlichen Führung in den Vereinigten Staaten zum Ausdruck bringt, favorisiert eine größere yüdische Einwanderung nach Palästina und betont die unerträglichen Leiden der Millionen von Yuden im >Europäischen H0L0CAUST<.

(New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

 

1936-05-31 NYT 03 seite 14

(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

 

1936-05-31 NYT 04 seite 14

(YouTube-Video: New York Times; 31. Mai 1936; Seite 14; PDF)

 

10.  New York Times vom 23. Februar 1938

Diese zehnte Zeitung ist in dem Video mit deutschen Untertiteln nicht enthalten. Aus diesem Grund habe ich eine weitere Version heruntergeladen.

1938-02-23 NYT_01

(YouTube-Video: New York Times; 23. Februar 1938)

 

1938-02-23 NYT_page_23 01

(YouTube-Video: New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

 

„Yüdische Tragödie“ dargestellt

Ein deprimierendes Bild von 6.000.000 Yuden in Mitteleuropa, von Schutz und wirtschaftlichen Chancen beraubt, langsam sterbend vor Hunger, ohne alle Hoffnung, wurde den Lehrern von Jacob Tarshis dargestellt.

(New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

 

1938-02-23 NYT_page_23 02

(YouTube-Video: New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

 

Die „yüdische Tragödie“ begann, als Hitler 1933 an die Macht kam, wie Herr Tarshis erklärte. Jetzt hat sich der Antisemitismus auf dreizehn europäische Nationen ausgebreitet und bedroht nun die Existenz von Millionen von Yuden, sagte er.

(New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

 

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(New York Times; 23. Februar 1938; Seite 23; PDF)

 

Der Internetseite des „Zentralrates der Yuden in Deutschland“ ist zu entnehmen, dass die Zahl der Yuden in Deutschland von 500.000 im Juni 1933 durch „Emigration und Vertreibung“ auf gut 200.000 im Juni 1939 zurückging.

 

 

In einem an Weihnachten 1939 veröffentlichten Artikel der New York Times ist ein weiteres Mal von einem „H0L0CAUST“ die Rede.

 

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(New York Times; 24. Dezember 1939; PDF)

 

…, es muss als ein weiteres Beispiel des Katastrophen-H0L0CAUSTS betrachtet werden, mit welchem Hitler ganze Nationen und Massen von Individuen heimgesucht hat, …

(Rabbi Louis Israel Newman in der New York Times vom 24. Dezember 1939; PDF)

 

Über Rabbi Louis Israel Newman ist der englischsprachigen Wikipedia folgendes interessante Detail zu erfahren.

Im Jahr 1917 wurde Newman Assistent von Rabbi Stephen Wise an der Freien Synagoge in New York City und wurde dann von Stephen Wise und Martin Meyer im Jahre 1918 ordiniert [Anm. d. Verf.: zum Rabbi geweiht].

(Quelle: en.wikipedia.org)

 

Nach dem Mai 1936 nun im Dezember 1939 abermals ein Hinweis auf einen „H0L0CAUST“, zu einem Zeitpunkt also, als Polen besiegt war und der Zweite Weltkrieg in Europa ruhte.

Der Westfeldzug, der mit der Eroberung Frankreichs endete, vollzog sich von Mai bis Juni 1940. Der Angriff auf die Sowjetunion erfolgte im Juni 1941.

Betrachten wir die Begriffsdefinition des Wortes „H0L0CAUST“ nach Oxford Living Dictionaries:

 

 

1)   Die Zerstörung oder Schlachtung im Massenmaßstab, vor allem durch Feuer oder einen Atomkrieg verursacht. „Ein nuklearer H0L0CAUST“

 1.1)  Der Massenmord an Juden unter dem deutschen NS-Regime in der Zeit von   1941 – 1945. Mehr als 6 Millionen europäische Yuden, sowie Mitglieder anderer verfolgter Gruppen wurden in Konzentrationslagern wie Auschwitz ermordet.

2)   Historisch: Eine yüdische Opfergabe, die ganz auf einem Altar verbrannt wurde.

Ursprung:  … aus dem griechischen holokauston, aus holosganz‚ + kaustosverbrannt‚.

(Quelle: en.oxforddictionaries.com)

 

Betrachten wir zunächst die unter 1.1)  festgelegte Erklärung, so fällt auf, dass dieser millionenfache Massenmord an Yuden im Zeitraum von 1941 – 1945 stattfand.

Insofern kann die unter 1)  aufgeführte Definition in den Jahren 1936 und 1939 noch keine Rolle gespielt haben.

Interessant ist nun die unter 2) festgehaltene historische Bedeutung dieses Begriffs als religiöse Opfergabe in Form einer vollständigen Verbrennung.

 

Auf der englischsprachigen Wikipedia ist hinsichtlich dieser ursprünglichen Bedeutung folgendes festgehalten:

 

Ein H0L0CAUST ist ein religiöses Tieropfer, das vollständig von Feuer aufgezehrt wird. Diese Bezeichnung stammt aus dem altgriechischen Holokaustos […], welche nur für eine der Hauptformen von Opfergaben verwendet wird.

(Quelle: en.wikipedia.org)

 

 

Im altertümlichen Israel wurden allerdings nicht nur Tiere geopfert, sondern auch Menschen. Insbesondere Kinder wurden zu Ehren der Gottheit Moloch umgebracht.

 

 

Der Beweis für die Moloch-Anbetung im alten Israel findet sich sowohl in der rechtlichen, als auch in der historischen und prophetischen Literatur der Bibel. Im Pentateuch sprechen die Gesetze des Heiligkeitsgesetzes über das Geben oder Übergeben von Kindern zu Moloch (Lev 18,21, 20: 2-4) und das Gesetz im Deuteronomium spricht davon „den eigenen Sohn oder die eigene Tochter dem Feuer zu übergeben“ (18:10)

(Quelle: jewishvirtuallibrary.org)

 

Ahas, König von Juda (735–715 v. Chr) ließ seinen Sohn für Moloch verbrennen.

 

Foster_Bible_Pictures_0074-1_Offering_to_Molech

„Bible Pictures with brief descriptions“ by Charles Foster, 1897. Original caption: „This is an idol named Molech.“ (fr.wikipedia.org)

 

Im Alten Testament, im 1. Buch Mose (Genesis) stellt Jahwe („Gott“) Abraham auf die Probe, in dem er von ihm verlangt seinen Sohn Isaak zu opfern. Abraham ist schließlich gewillt diese Tat zu vollbringen.

An der Opferstätte hält ein Engel Abraham jedoch im letzten Moment davon ab, seinen Sohn zu töten. Daraufhin wird Abraham für seine Gottesfurcht belohnt, da er bereit war, dieses große Opfer zu bringen

Sacrifice_of_Isaac-Caravaggio_(Uffizi)

Die Opferung Isaaks“ Caravaggio – en.wikipedia.org

 

In der Lutherbibel von 1912 spricht Jahwe zu Abraham folgendes:

Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.

(Quelle: bibeltext.com/l12/genesis/22; Lutherbibel 1912)

 

 

In der englischen Douay-Rheims Bibel von 1609 wird noch das ursprüngliche Wort für Brandopfer verwendet.

Take thy only begotten son Isaac, whom thou lovest, and go into the land of vision: and there thou shalt offer him for a H0L0CAUST upon one of the mountains which I will show thee.

(Quelle: biblehub.com/drb/genesis/22; Douay-Rheims BiblePDF)

 

 

Und hier die Stelle aus der gescannten Original-Bibel

1609_Doway_Old_Testament_vv_hlcst.pdf_Foxit_Reader

Douay-Rheims Bible; 1609; Genesis 22; PDF

 

Halten wir also folgendes fest: Die ursprüngliche, jahrtausendealte Bedeutung des Wortes H0L0CAUST (bzw. die althebräische Entsprechung olah) lautet: an eine Gottheit dargebrachte und vollständig verbrannte Opfergabe.

Dieser Opfergaben wurden erbracht, um eine Gottheit (oder einen Dämon) gnädig zu stimmen, d.h. um eine wichtige Gegenleistung zu erbitten, z.B. Regen, Fruchtbarkeit und eine gute Ernte oder Verschonung von erwarteten Gottesstrafen (Naturkatastrophen) oder auch Schlachtenglück vor einem anstehenden Krieg gegen einen mächtigen Gegner.

Je wichtiger eine Sache war, die von der Gottheit erbeten wurde, dementsprechend musste auch das dargebrachte Opfer umso wertvoller sein, bis hin zur Opferung der eigenen Kinder.

Warum also wurde diese Begrifflichkeit bereits 1936 (!) in Zusammenhang eines kommenden Massenmordes an Yuden gewählt und schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg als offizielle Bezeichnung für diesen industriellen Massenmord festgelegt?

Nun, auf Wikipedia wird folgende Erklärung angeführt.

Seit etwa 1600 bezeichnete das englische Wort H0L0CAUST auch Feuertode, seit etwa 1800 auch Massaker, seit 1895 auch ethnische Massaker wie den späteren Völkermord an den Armeniern. Im Dezember 1942 verwendete die britische Tageszeitung News Chronicle noch ohne Kenntnis der NS-Vernichtungsmethoden das Wort erstmals für Adolf Hitlers Vernichtungsplan an den Yuden.

(Quelle: de.wikipedia.org)

 

Dieser Ansatz kann allerdings nicht die gebotenen Zweifel beseitigen. Zum einen können wir im zweiten Satz ganz klar eine Falschmeldung identifizieren, da wir jetzt wissen, dass in der New York Times bereits 1936 diese Bezeichnung in diesem Kontext (eines künftigen, durch Hitler-Deutschland erst noch zu begehenden Massenmordes) verwendet wurde.

Für die Behauptungen, dass dieses Wort im englischen bereits seit 1600, bzw. seit 1800 in einem anderen als dem historischen Kontext gebräuchlich sei, fehlen konkrete Beispiele für derart bezeichnete Ereignisse und auch Namen der Personen, die diese Ereignisse so bezeichnet haben sollen.

Was die Benennung des Völkermords an den Armeniern betrifft, will ich auf folgende Passage aus der Biographie Henry Morgenthaus des Älteren verweisen:

2017_07_22_21_18_17_Henry_Morgenthau_senior_Wikipedia

(Quelle/Link: de.wikipedia.org)

 

2017_06_29_17_10_36_Henry_Morgenthau_Sr._Wikipedia_Internet_Explorer

(Quelle/Link: en.wikipedia.org)

 

Es scheint nun keineswegs abwegig, dass die Verwendung des Begriffs H0L0CAUST für den Genozid an den Armeniern, ihren Ursprung in eben jenem Personenkreis hat, der seit 1915 wiederkehrend die Zahl von 6 Mio. bedrohten Seelen ins Spiel gebracht hat und der letztlich auch diesen Begriff in den 1930er Jahren in Zusammenhang mit einer kommenden, von den deutschen durchgeführten, Massenvernichtung an den Yuden Europas prägte. Diese Kreise wußten um die historische und ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Zahl von 6 Millionen ermordeten Yuden in die offizielle Geschichtsschreibung ein. Wobei das Gros davon auf Auschwitz entfiel, bei einer Gesamtopferzahl von 4 Millionen.

In unmenschlicher Weise verfolgten die faschistischen deutschen Imperialisten […] die Yuden. Sie ermordeten in ihren Konzentrationslagern den größten Teil der yüdischen Bevölkerung, etwa 6 Millionen Männer, Frauen und Kinder fanden einen grausamen Tod. Nur eine Minderheit konnte emigrieren.

(Quelle: MEYERS TASCHENLEXIKON; VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1965; S. 479)

 

WP_20170624_13_40_15_Pro_zug II

MEYERS TASCHENLEXIKON; VEB Bibliograhisches Institut Leipzig 1965; S. 543

 

Alte Gedenktafel in Auschwitz („4 Millionen Opfer“):

 

Diese Gedenktafel wurde allerdings 1990 entfernt und durch eine neue ersetzt.

Der SPIEGEL berichtete in diesem Zusammenhang folgendes

„Ich empfinde Verlegenheit“ - DER SPIEGEL 30_1990

(Quelle: spiegel.de; DER SPIEGEL 30/1990; PDF; 23.07.1990)

 

Statt 4 Millionen nur mehr 1,5 Millionen Gesamtopfer und die Zahl der yüdischen Opfer wurde dann mit 1,35 Millionen beziffert.

Bis dahin wurde die Zahl der yüdischen Opfer in Auschwitz mit 3 Millionen angesetzt. Der ehemalige Kommandant des Konzentrationslagers, Rudolf Höß, bestätigte diese Zahl schließlich nach „intensiver Befragung“.

 

Neue Gedenktafel in Auschwitz („1,5 Millionen Opfer“):

 

Mittlerweile wurden auch diese Zahlen für Ausschwitz weiter nach unten korrigiert.

 

 

Die 2009er Ausgabe des französischen Lexikons „LE PETIT LAROUSSE“:

Camp de concentration allemand ouvert en 1940. À proximité, les Allemands créèrent aussi le plus grand des camps d’extermination (Auschwitz-Birkenau) et en camp de travail (Auschwitz-Monowitz). Entre 1940 et 1945, un million de Juifs y périrent.

Deutsches Konzentrationslager, eröffnet im Jahr 1940. In der Nähe errichteten die Deutschen auch das größte aller Vernichtungslager (Auschwitz-Birkenau), sowie ein Arbeitslager (Auschwitz-Monowitz). Zwischen 1940 und 1945 starben hier eine Million Yuden.

(Quelle: LE PETIT LAROUSSE 2009; S. 1141: „Auschwitz“)

 

Bemerkenswert ist nun der Sachverhalt, dass trotz dieser deutlichen Reduktion der yüdischen Opferzahlen des – wohlgemerkt –  „größten aller Vernichtungslager“, die Gesamtzahl der ums Leben gekommenen Yuden gleichbleibend bei plusminus 6 Millionen angegeben wird.

 

Shoah: hebräisches Wort, Bedeutung:  „Vernichtung“ , Bezeichnung für die Vernichtung von rund sechs Millionen Yuden durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg.

(Quelle: LE PETIT LAROUSSE 2009; S. 1684: „Shoah“)

 

Und damit ist nicht zu „spaßen“, wie folgendes Beispiel zeigt.

Die Berliner Zeitung veröffentlichte im Nachgang zum Attentat auf das französische „Satiremagazin“ Charlie Hebdo im Januar 2015 eine Auswahl verschiedener Titelbilder dieses Magazins.

Die vermittelte Botschaft lautete, dass der Anschlag auf die Macher dieser „Satirezeitung“ ein Angriff auf die westlichen Werte, auf die Meinungsfreiheit und letztlich gar ein Angriff auf die Freiheit selbst war.

Die Veröffentlichung satirischer Zeichnungen auf der Titelseite der eigenen Zeitung war für die Berliner Zeitung sozusagen ein aktiver Beitrag zur Verteidigung westlich-liberaler Werte.

 

Berliner Zeitung cdn.honestlyconcerned.info

(Titelblatt der „Berliner Zeitung“ vom 8. Januar 2015; Quelle: cdn.honestlyconcerned.info)

 

Betrachten wir nun die drei Bilder der unteren Reihe.

www.egaliteetreconciliation.fr shoah_hebdo-2-e3022

Alles Charlie Hebdo?

 

In der Mitte sehen wir eine Karikatur Papst Benedikts des XVI. Der Titel des Bildes lautet: „Ein Maulwurf im Vatikan!“ (Anmerkung: ein Maulwurf ist eine Person, die Geheimnisse einer geschlossenen Gruppe nach außen trägt.) Dem Papst werde folgende Worte in den Mund gelegt:

„Das ist mal was anderes als dauernd diese Chorknaben!“

Auf der rechten Seite erkennen wir einen Muslim, einen religiösen Führer oder Mohamed selbst, denn Charlie Hebdo hatte in der Vergangenheit manche, mitunter überaus schlüpfrige bis geschmacklose Karikaturen Mohameds in diesem Stil veröffentlicht. Im Titel können wir lesen: SCHARIA HEBDO. Der für dieses Magazin geradezu harmlose Ausspruch lautet:

„100 Peitschenschläge, wenn Sie nicht vor Lachen sterben!“

Links sehen wir nun eine Kopie der rechten Karikatur. Anstelle von SCHARIA HEBDO lesen wir SHOAH HEBDO und jetzt ist es ein Rabbi, der den Finger hebt und etwas mitzuteilen hat.

Seine Aussage lautet:

„Einen Nachlass von einer Million auf die 6 (Millionen) und

im Gegensatz bekommen wir ganz Palästina!“

 

Verfasser dieses Plagiats ist ein gewisser Joe Le Corbeau.

Die Berliner Zeitung wurde sodann auf diesen Irrtum aufmerksam gemacht und in größte Verlegenheit gebracht.

2015-01-15 Berliner Zeitung_Erklärung_der_Berliner_Zeitung_Entschuldigung_für_Abdruck_einer_falschen_Karikatur

(Quelle: berliner-zeitung.de; 15. Januar 2015)

 

Möglicherweise obliegt es Menschen mit aufgewecktem Geist und direktem Bezug zum Yudentum, Kritik in diesem Zusammenhang voranzubringen und in die Öffentlichkeit zu tragen.

Nach Lage der Dinge haben sie strafrechtlich weniger zu befürchten. Gleichwohl droht ihnen ebenfalls die öffentliche Ächtung.

Ein herausragendes Beispiel in diesem Kontext ist der Jazzmusiker Gilad Atzmon.

 

2017_06_24_21_43_14_Gilad_Atzmon_Wikipedia

(Quelle: de.wikipedia.org; 24.06.2017)

 

Ein solch kontroverser Auftritt spielte sich im November 2005 in Bochum ab, wie die Ruhrnachrichten zu berichten wussten:

2005-11-29 Ruhrnachrichten.de__alternativ.de_Bewegung_in_Bochum_zugeschnitten

(Quelle: Ruhrnachrichten „Abend voller Dissonanzen“, 29.11.2005; bo-alternativ.de)

 

Auf YouTube wurde die Videoaufnahme eines Gesprächs zwischen ihm und dem britischen Publizisten Paul Eisen hochgeladen.

Ein Screenshot (Schnappschuss) aus diesem Video:

Paul_Eisen_in_conversation_with_Gilad_Atzmon_Part_1_YouTube

(Quelle: YouTube.com)

 

2017_06_25_09_59_56_Eisen_Paul_Metapedia

(Quelle: de.metapedia.org; 25.06.2017)

 

Nachfolgend die deutsche Übersetzung eines kurzen Auszuges eines Artikels von Paul Eisen vom November 2012.

Dass Yuden von 1933-1945 enorm gelitten haben, steht außer Frage, aber der Gedanke einer vorsätzlichen, geplanten und industriellen Vernichtung der europäischen Yuden mit ikonischen Gaskammern und magischen sechs Millionen wird dazu verwendet, den H0L0CAUST nicht nur speziell, sondern auch heilig zu machen.

Wir sind mit einer neuen, weltlichen Religion konfrontiert, ein falscher Gott mit erstaunlicher Macht, seine Anbetung zu befehlen. Und wie die Kreuzigung mit dem Kreuz, die Auferstehung usw., hat der H0L0CAUST Schlüsselelemente und heilige Elemente – das Vernichtungsgesetz, die Gaskammern und die sakralen sechs Millionen. Es sind diese Elemente, die den heiligen H0L0CAUST umfassen, den Yuden, Zionisten und andere anbeten und den die Revisionisten ablehnen (anzubeten).

(P. Eisen: „How I became a H0L0CAUST denier„)

 

Und hier nun ein längerer Auszug des Original-Artikels:

 

Im Juni 2014 besuchte Gilad Atzmon den französischen Literaturwissenschaftler Robert Faurisson in dessen Wohnstätte.

HD1080_Gilad_Atzmon_rencontre_Robert_Faurisson_10_juin_2014_YouTube

(Quelle: youtube.com)

 

Faurisson_Robert_Metapedia

(Quelle: de.metapedia.org; 02.07.2017)

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Nachrichten in Schrift, Ton und Bild von den allierten Besatzungsmächten für die deutsche Bevölkerung produziert.

Eine filmische Wochenschau der Briten und US-Amerikaner war die „Welt im Film“.

 

Im Bundesarchiv, einer sogenannten Bundesoberbehörde der Bundesrepublik Deutschland, sind die Sendungen dieser Wochenschau dokumentiert und abrufbar.

 

 

In der Sendung Nr. 137 vom 8. Januar 1948 wird unter anderem über den Auschwitz-Prozeß in Krakau berichtet.

 

 

Und hier der Video-Ausschnitt dazu (Dauer:  1 Min. 10 Sek.):

 

 

ZWEITER TEIL:

Die englische Tageszeitung Daily Express veröffentlichte am 24. März 1933 auf der Titelseite sowohl der Morgen- als auch der Abendausgabe einen fast gleichlautenden Artikel unter folgender Überschrift:

 

„JUDEA DECLARES WAR ON GERMANY“

 

Auf einer Internetseite mit dem Namen „H0L0CAUST-Referenz – Argumente gegen Auschwitzleugner“ sind diese Artikel gut dokumentiert und einsehbar.

Auf dieser Seite selbst wird argumentiert, dass es sich hierbei keineswegs um eine Kriegserklärung im klassischen Sinne handeln könne, sondern lediglich um einen Handelsboykott. Derart wird also versucht die Brisanz abzuweisen.

 

Die sogenannten „Kriegserklärungen“ sind allerdings mit dem Wort „Legendenbildung“ noch sehr freundlich umschrieben. Der Artikel des Daily Express vom 24.3.1933 drehte sich in Wirklichkeit um einen Handelsboykott.

(Quelle: www.h-ref.de)

 

Wenden wir uns also dem Inhalt der beiden Meldungen des Daily Express vom 24. März 1933 zu.

Zunächst eine Abbildung des Titelblattes der Morgenausgabe vom 24. März 1933:

judea-declares-war-morning

(Quelle: h-ref.de; „Daily Express vom 24. März 1933; Morgenausgabe)

 

Und nun eine Abbildung des Titelblattes der Abendausgabe vom 24. März 1933:

judea-declares-war-evening

(Quelle: h-ref.de; „Daily Express vom 24. März 1933; Abendausgabe)

 

Judea-Declares-War-On-Germany - Kopie

(Quelle: h-ref.de; „Daily Express vom 24. März 1933; Abendausgabe)

 

 

Auf zitierter Internetseite ist der Inhalt der beiden Artikel aufgeführt.

Zunächst nun eine komprimierte Fassung des Textes der Abendausgabe von dieser Seite. (Anmerkung: Fehler wurden übernommen; z.B. müsste es anstelle von „ministry“  heißen: „industry“)

Anschließend folgt eine von mir angefertigte deutsche Übersetzung dieser komprimierten Fassung.

2017_06_25_13_18_43_Holocaust_Referenz_Die_sogenannten_jüdischen_Kriegserklärungen_Daily_Expres Abendausgabe - Kopie

(Quelle/Link: h-ref.de; Bild-Datei;  Daily Express vom 24.03.1933; Abendausgabe)

 

 

Die deutsche Übersetzung:

 

2017_06_25_14_49_20_DAS_JUDENTUM_ERKLÄRT_KRIEG_GEGEN_DEUTSCHLAND_Word_ABENDAUSGABE

(Quelle des Artikels im Original: h-ref.de; Bild-Datei; Daily Express vom 24.03.1933; Abendausgabe; WORD-Datei der deutschen Übersetzung)

 

Nun, es mag jeder für sich selbst den Inhalt dieser Kriegserklärung beurteilen. Es sollte allerdings heutzutage jedem bekannt sein, dass man Länder mit einem konzertiertem Wirtschafts-, Finanz- und Handelsboykott in die Knie zwingen kann und das solch ein umfassender Boykott als Kriegserklärung aufgefasst werden muss.

Bemerkenswert ist nun aber vor allen Dingen der Sachverhalt, dass der berühmte und vielfach thematisierte deutsche Boykott gegen jüdische Händler, Rechtsanwälte und Ärzte erst acht Tage später, am 1. April  1933 stattfand.

2017_06_30_19_43_45_Berliner_Themenjahr_2013_Der_Boykott_am_1._April_1933

(Quelle: berlin.de)

 

 

Die WELT berichte am 1. April 2013 über diesen „ersten NS-Boykott“:

2013-04-01_WELT.de_Der_erste_NS_Boykott_von_Juden_war_ein_Fiasko_1._April_1933_WELT

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

 

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 1 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

 

… die ganze Aktion war rasch, aber dennoch sorgfältig vorbereitet worden.

 

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 3 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

 

Joseph Goebbels, der Berliner NSDAP-Chef und erst eine Woche zuvor berufene Propagandaminister, hatte Hitler überzeugt, eine große antisemitische Aktion in ganz Deutschland zu starten.
2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 4 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

 

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 6 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

 

2017-06-26 19_44_34-Der erste NS-Boykott von Juden war ein Fiasko_ 1. April 1933 - WELT Bild 5 - Kopie

(Quelle: WELT.de; 01.04.2013)

 

 

Die Berliner Morgenpost publizierte auf der Titelseite der Ausgabe vom 1. April 1933 eine Erklärung Joseph Goebbels, sowie einen Aufruf Julius Streichers:

BMP_1.4.33_Titel - Kopie

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

 

Zunächst die Vergrößerung des Aufrufs von J. Streicher. Anschließend folgt eine Transkription (Reinschrift) davon in lateinischer Schrift.

1933-04-01 BMP JSTREICHER - Kopie

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Aufruf an die Parteigenossen“ von J. Streicher; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

 

Transkription in lateinischer Schrift:

Aufruf_an_die_Parteigenossen_BMP_JStreicher_Kopie_Word 2

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Aufruf an die Parteigenossen“ von J. Streicher; Bild-Datei; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

 

Wenden wir uns nun der Erklärung des Reichsministers Goebbels zu. Zuerst folgt wieder ein vergrößerter Zeitungsausschnitt und anschließend die transkribierte Fassung.

1933-04-01 BMP JGOEB - Kopie

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Heute Boykott dann
Frist bis Mittwoch – eine Erklärung des Reichsministers Goebbels“; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

 

Transkription in lateinischer Schrift:

BMP_JGoebb_Kopie_Word

(Berliner Morgenpost vom 1. April 1933; „Heute Boykott dann
Frist bis Mittwoch – eine Erklärung des Reichsministers Goebbels“; Bild-Datei; Quelle: pressechronik1933.dpmu.de)

 

Es fällt auf, dass beide Meldungen, sowohl von J. Streicher als auch von J. Goebbels doch sehr gemäßigt verfasst sind und dass die eigenen Leute zu Disziplin und Gewaltlosigkeit aufgerufen werden

 

Der „Lübecker Volksbote“ berichte auf der Titelseite seiner Ausgabe vom 3. April 1933, daß der Boykott „abgeblasen“ wird. Ein Artikel über englische Pressestimmen wurde ebenfalls auf der Titelseite publiziert:

 

1933_04_03_Englands_Meinung_über_Deutschland

(Quelle: Lübecker Volksbote vom 3. April 1933; PDF)

 

Wenden wir uns wieder der Gegenseite zu. Zunächst eine kurze Vorstellung der Person Samuel Untermyers:

 

 

Die Mitschrift der Ansprache Untermyers konnte ich von der Interseite der New York Times herunterladen.

Es ist hierbei wichtig sich die zeitliche Abfolge der Ereignisse dieser Zeit zu vergegenwärtigen:

  • 5. März 1933: die Nationalsozialisten erringen bei den Neuwahlen zusammen mit den Konservativen (DNVP) eine knappe Mehrheit.
  • 24. März 1933: „Kriegserklärung“ im Daily Express; konzertierter Wirtschafts-, Finanz- und Handelsboykott gegen Deutschland
  • 1. April 1933: Boykott in Deutschland
  • Anfang August 1933 auf dem jüdischen Weltkongress in Amsterdam: Ausrufung eines „heiligen Krieges“ gegen Deutschland. Teilnehmer: S. Untermyer.
  • 6. August 1933: Radioansprache von S. Untermyer: „Heiliger Krieg“ gegen Deutschland.
  • 7. August 1933: New York Times veröffentlicht die Mitschrift der Rede Untermyers.
  • 15. September 1935: Die Nürnberger Gesetze („Rassengesetze“) treten in Kraft.
  • 22. Juni 1941: Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion. Nach offizieller Lesart beginnt damit auch die millionenfache Vernichtung der Yuden in Mittel- und Osteuropa.

 

Nachfolgend eine komprimierte Fassung jener Mitschrift, die in der New York Times am 7. August 1933 veröffentlicht wurde. Anschließend folgt eine deutsche Übersetzung davon.

 

1933_08_07_NYT_Text_of_Untermyr_s_address.pdf_Foxit_Reader - Kopie

(Quelle: New York Times; 7. August 1933; Bild-Datei; PDF-NYT)

 

Die deutsche Übersetzung:

1933_08_07_NYT_Text_of_Untermyr_s_address.pdf_Foxit_Reader - Kopie 3

(Quelle: New York Times; 7. August 1933; Bild-Datei; PDF-NYT)

 

 

Die Wortwahl ist harsch und provozierend und mir stellt sich hierbei folgende Frage: Wenn es so sein sollte, daß Untermyer und dessen Hinter- und Nebenmänner zum Zeitpunkt der Rede (!) davon ausgingen, dass sich ihre Glaubensgenossen in Deutschland tatsächlich einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt sehen, sind dann die in der Rede gewählten Worte Untermyers zweckdienlich, d.h. im Interesse der verfolgten Glaubensgenossen in Deutschland?

Oder ist dieser harsche Ton in Verbund mit der Ankündigung eines Wirtschaftskrieges nicht eher mit Risiko für die Yuden in Deutschland verbunden, da eine Gegenreaktion erwartet werden konnte?

Untermyer spricht wiederholt von Ausrottung und einer vermeintlich geplanten Vernichtung der Yuden seitens der deutschen Regierung.

Wenn wir uns nun den Inhalt des sogenannten Ha’avara-Abkommens vor Augen führen …

 

… und uns noch einmal die bereits weiter oben verlinkte Passage eines Artikels auf der Internetseite des Zentralrates der Yuden in Deutschland in Erinnerung rufen …

 

Vorgeschichte_Zentralrat_der_Juden_in_Deutschland_K.d.ö.R._ - Kopie

(Quelle/Link: zentralratdjuden.de; PDF)

 

… dann kann von planmässigen Vernichtungsabsichten, zumindest im Zeitraum von 1933 bis 1939 keine Rede sein.

 

Machen wir nun einen zeitlichen Sprung. Am 30. März 1958 veröffentlichte die New York Times einen Artikel, bei welchem Inhalte aus folgendem Buch ausführlich besprochen wurden.

ROZEK Edward J. – „Allied War Time Diplomacy“; 1958 by John Wiley & Sons, Inc.

Der Artikel selbst ist bis auf folgende Passage  in diesem Zusammenhang weniger interessant.

Ein Großteil dieses umfangreichen Materials wurde aus Dokumenten (Aufzeichnungen) Stanislaw Mikolajczyks, dem ehemaligen Premierminister Polens, und aus seinen mündlichen Kommentaren entnommen. Diese Papiere wurden als „offizielle Regierungsdokumente“ von Polen klassifiziert – bis Mikolajczyks Rücktritt von seinem Amt als Premierminister im November 1944 […]

(New York Times; 30. März 1958, PDF)

 

2017_06_25_09_39_34_1958_03_30_New_York_Times_Satellite_in_the_making_.pdf_Foxit_Reader

(New York Times; 30. März 1958, PDF)

 

Allerdings liegt mir dieses Buch als Originalausgabe vor. Darin ist ein Brief einer leitenden Führungskraft des Britischen Informationsministeriums (Propagandaministeriums) aufgeführt.  Dieses Schreiben vom Februar 1944 war an hochrangige Vertreter der anglikanischen Kirche, sowie an die BBC gerichtet.

Zunächst zwei kurze Ausschnitte aus der deutschen und aus der englischsprachigen Wikipedia zu diesem Informationsministerium.

 

 

Mit anderen Worten, der britische Propagandaapparat für den Zweiten Weltkrieg wurde bereits ab 1935 geplant.

Nun zu besagtem Schreiben:

Hewett_Word

(Quelle: ROZEK Edward J. – Allied War Time Diplomacy; 1958 by John Wiley & Sons, Inc.; Bild-Datei S. 209/2010)

 

Nicht nur die Angelsachsen, auch die Sowjets verstanden sich auf Propaganda.

Weithin bekannt dürfte sein, daß Stalin ehemalige Konkurrenten um den Parteivorsitz aus älteren Fotoaufnahmen wegretuschieren ließ.

Als Lenin (l.) im Mai 1920 in Moskau eine Rede hielt, standen die beiden Revolutionäre Leo Trotzki und Lew Kamenew auf den Stufen des Podestes. Doch Stalin ließ die geschassten Revolutionäre später „verschwinden“.

(Quelle: WELT.de; 02.01.2012)

 

2012-01-02 welt.de stalin

(Quelle: WELT.de; 02.01.2012)

 

Diese sowjetische Kunstfertigkeit fand schließlich auch Eingang bei der Bearbeitung von Fotographien deutscher Soldaten.

Auf YouTube hat ein Slowake ein Video hochgeladen, in welchem mehrere Fotos deutscher Soldaten in jeweils zwei Varianten zu sehen sind: Einmal unbearbeitet und einmal bearbeitet.

 

Ein Beispiel daraus, Foto 1 bearbeitet:

1

 

Foto 1 unbearbeitet:

2

 

 

Dem einflussreichen US-Amerikanischen Journalisten, Schriftsteller und Mitglied des Council on Foreign Relations, Walter Lippmann, wird folgendes Zitat zugeschrieben:

Walter_Lippmann_quote_We_must_remember_that_in_time_of_war_what_is...

(Quelle: azquotes.com)

 

Als zweite Quelle für diess Zitat konnte ich ein Studiendokument der Universität von Texas ausfindig machen:

Search_Results_The_University_of_Texas_at_Austin

(Quelle: utexas.edu)

 

Auf diesem Dokument ist noch eine sehr interessante Aussage Mark Twains aufgeführt.

EDC_370S_Lesson_Plan_Format_propaganda

(Quelle: hrc.utexas.edu; EDC_370S_Lesson_Plan_Format_propaganda)

 

Als nächstes werden die Staatsmänner billige Lügen erfinden, um die Schuld auf die Nation zu laden, die angegriffen wird, und jeder Mensch wird sich über diese, das Gewissen beruhigenden Falschmeldungen freuen und wird sie fleißig studieren und sich weigern, irgendwelche Gegenargumente zu prüfen; und dergestalt wird er sich mehr und mehr davon überzeugen,  daß der Krieg gerecht ist und er wird Gott für den besseren Schlaf danken, den er nach diesem Prozess der grotesken Selbsttäuschung genießt.

Mark Twain, The Mysterious Stranger, 1916, Ch.9
 (Quelle: hrc.utexas.edu; EDC_370S_Lesson_Plan_Format_propaganda)

 

Friedrich Grimm berichtete in seinem im Jahre 1961 posthum veröffentlichten Buch „Mit offenem Visier“ über eine Konversation, die er als Gefangener nach dem Krieg mit einem Mann führte, der sich zunächst als französischer Professor und anschließend als französischer Kommandant präsentierte.

(Anmerkung: Der Politologe, Publizist und „Geschichtsrevisionist“ Udo Walendy vertritt die Auffassung, dass es hier um den britischen Journalisten und Propagandisten Sefton Delmer handelte.)

 

2017_07_01_15_53_51_GRIMM_Friedrich_Mit_offenem_Visier.pdf_Foxit_Reader

(Quelle: Friedrich Grimm – „Mit offenem Visier“; Druffel-Verlag 1961; S. 249)

 

2017-05-03_Ruud_Koopmans_Das_Erbe_des_Holocaust_ist_deutsche_Leitkultur_WELT

(Quelle: WELT.de; 03.05.2017)

 

Zu guter Letzt noch einmal ein Verweis (ich hatte dies bereits in einem anderen Beitrag verlinkt) auf folgende Passage aus Salvador de Madariagas „Porträt Europas“:

MADRIAGA_DE_Salvador_Portr_ñt_Europas.pdf_Foxit_Reader

(Salvador de Madariaga – „Porträt Europas“; Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart, 1952, S.128)

 

 


Verwandte Artikel:

Der Elefant im Raum

Der Erste Weltkrieg und die notwendige Abkehr von der These der deutschen Schuld

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Der Deutschlandfunk strahlte am 1. März 2013 folgende Sendung aus:

„Zweierlei Maß? Die Berichterstattung über Russland und die USA“

Darin wurde ein Auszug aus dem Arbeitsvertrag für Mitarbeiter der BILD-Zeitung zitiert:

Die Objekte der Bild-Zeitung haben folgende grundsätzliche Haltung: Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Redakteur ist zur Einhaltung dieser Richtlinien verpflichtet.

 

Die BILD ist eine Publikation der Axel Springer SE (SE = Societas Europaea), vormals Axel Springer AG, eines der größten Verlagshäuser Europas. Neben der BILD werden auch Die Welt und die polnische BILD-Schwester Fakt herausgegeben.

Der Verlag hält zudem unzählige Beteilungen an Radio- und Fernsehsendern und digitalen Medien (N24, Antenne Bayern, finanzen.net, wallstreet.online, etc.)

Im Mai 2014 meldete die deutschsprachige israelische Online-Zeitung „Israel-Nachrichten“, daß der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, eine hohe jüdische Auszeichnung erhalten werde:

2014-05-06_dr-_mathias_dopfner_erhalt_hohe_judische_auszeichnung_israel_nachrichten_jud

(Quelle: www.israel-nachrichten.org; PDF; 06.05.2014)

 

Bemerkenswert an dieser Meldung ist, daß B’nai B’rith (die Institution, welche die Ehrung verleiht) vollkommen korrekt bezeichnet wird als:

  •  „weltweit größter jüdischer Orden“ und
  •  „die international bedeutende Vereinigung jüdischer Logen“

Dergleichen ist in deutschen offiziellen Medien nicht zu lesen.

Nachtrag (17.05.2017): Obiger Artikel der Israel Nachrichten wurde zwischenzeitlich von deren Homepage entfernt. Aus diesem Grund verlinke ich nun noch zwei Artikel von anderen Zeitungen.

Jüdische_Allgemeine

(Quelle: juedische-allgemeine.de; PDF; 11.06.2014)

 

Auf dem Bild ist der Preisträger mit folgenden Personen abgebildet:

  • Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) und ehemals Vizepräsident bei Goldman Sachs
  • Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister
  • Michel Friedmann
  • Ralph Hofmann, Präsident von B’nai B’rith Europe

 

2017_05_17_19_51_36_Hohe_jüdische_Auszeichnung_für_Mathias_Döpfner_Frankfurter_Neue_Presse

(Quelle: fnp.de; PDF;  07.05.2014)

 

Ende des Nachtrags (17.05.2017).

 

Im Nachgang an die im Juni 2014 erfolgte Preisverleihung veröffentlichte Mathias Döpfner einen Kommentar in der WELT, der unter einer extra für diesen Zweck geschaffenen Sonderrubrik mit dem Titel Bekenntnis erschien. Ein Begriff der – neben seiner rechtlich kriminalistischen Bedeutung (Geständnis) – vor allen Dingen dem Bereich Religion/Weltanschauung zuzuordnen ist, wie auch folgende von duden.de übernommene Zusammenstellung zeigt:

2016-11-04-10_42_09-duden-_-be%c2%adkennt%c2%adnis-_-rechtschreibung-bedeutung-definition-synonyme-herkunf

(Quelle: duden.de; Screenshot vom 04.11.2016)

 

Hier nun besagtes „Bekennerschreiben“:

2014-06-12-ich-bin-ein-nichtjudischer-zionist_-bekenntnis-welt-1

(Quelle: welt.de; 12.06.2014)

 

Bei den Worten Israel und deutsche Staatsräson muss man unweigerlich an Angela Merkel denken, die diesen Zusammenhang im Jahr 2008 zum ersten Mal öffentlich hergestellt hatte.

Interessanterweise wurde die Bundeskanzlerin am 11. März 2008 mit dem gleichen Preis von B’nai B’rith ausgezeichnet.

2008-03-11_bundesregierung

(Quelle: bundesregierung.de; 11.03.2008)

 

Und nur eine Woche später hielt sie ihre vielbeachtete Rede im israelischen Parlament, bei der sie von der Sicherheit Israels als deutscher Staatsräson sprach:

2008-03-18_bundesregierung_bulletin_rede_von_bundeskanzlerin_dr-_angela_merkel_vor_der_01

(Quelle: bundesregierung.de; 18.03.2008)

 

2008-03-18_bundesregierung_bulletin_rede_von_bundeskanzlerin_dr-_angela_merkel_vor_der_02

(Quelle: bundesregierung.de; 18.03.2008)

 

Bei solchen Ehrungen ist grundsätzlich zu beachten, daß sie keineswegs nur in der Vergangenheit erbrachte Leistungen und Gefälligkeiten honorieren, sondern auch als Wegweiser (Leitfaden) für zukünftiges Handeln dienen sollen und mit Erwartungen seitens der auszeichnenden Institution verknüpft sind.

Mit Staatsräson wird der Grundsatz bezeichnet, der die Verwirklichung und Bewahrung des Staatswohls zur wichtigsten Leitlinie des staatlichen Handels macht.

(Quelle: lexexakt.de)

 

Die Bundesrepublik ist gewiß der einzige Staat auf der Welt, welcher sich explizit das Wohl eines anderen Landes als Ziel setzt.

Martin Schulz (SPD), Präsident des Europäischen Parlaments, geht hier noch einen Schritt weiter.

For me, the new Germany exists only in order to ensure the existence of the State of Israel and the Jewish people.

Für mich existiert das neue Deutschland allein aus dem Grund, um die Existenz des Staates Israel und des jüdischen Volkes sicherzustellen.

(Zitat von Martin Schulz laut haaretz.com/iphone-article; 14.02.2014)

 

Hier der Screenshot des Artikels der Onlineausgabe der israelischen Tageszeitung HAARETZ mit obiger Passage:

2014-02-14-haaretz-com-02

(Quelle: haaretz.com/iphone-article; 14.02.2014)

 

Im Januar 2014 wurde Martin Schulz vom Internationalen Auschwitz Komitee mit der Gabe der Erinnerung ausgezeichnet.

 

Diese Auszeichnung haben auch einige andere deutsche Spitzenpolitiker und interessanterweise mehrere Topmanager von VOLKSWAGEN erhalten:

2016_10_16_10_46_24_die_empfanger_des_b_internationales_auschwitz_komitee_erinnern_an_gestern_

(Quelle: auschwitz.info; Gabe der Erinnerung, bearbeiteter Screenshot vom 16.10.2016)

 

Im Juli 2015 berichtete RT Deutsch, daß es nach der geleakten Aussage der Sprecherin der israelischen Botschaft in Deutschland im Interesse Israels liege, die deutschen Holocaust-Schuldgefühle aufrecht zu erhalten.

2015-07-01-rtdeutsch_israelische_diplomatin_in_berlin_aufrechterhaltung_der_deutschen_schuldgefuhle_

(Quelle: deutsch.rt.com; 01.07.2015)

 

RT Deutsch bezieht sich hierbei auf einen gleichlautenden Artikel der israelischen Tageszeitung HAARETZ:

2015-06-25-haaretz_israeli_diplomat_in_berlin_maintaining_german_guilt_about_holocaust_helps_israe

(Quelle: www.haaretz.com; 25.06.2015)

 

Weiter aus der Meldung von RT Deutsch:

2015-07-01-rtdeutsch_israelische_diplomatin_in_berlin_aufrechterhaltung_der_deutschen_schuldgefuhle_02

(Quelle: deutsch.rt.com; 01.07.2015)

 

Dass diese Meldung geleakt und von HAARETZ veröffentlicht wurde, zeigt daß es Menschen in Israel gibt, die mit dieser ewigen Schuldfixierung Deutschlands nicht einverstanden sind.

Die New York Times schrieb im November 2012 folgendes:

Deutschlands Nachkriegs-Reparationsprogramm ist inzwischen zu solch einer
Gewohnheit geworden, dass vielen Deutschen gar nicht bewusst ist, dass ihr Land –
obwohl es in den vergangenen sechs Jahrzehnten 89 Mrd. US-Dollar an Entschädigungen überwiegend an jüdische Opfer der Naziverbrechen gezahlt hat – noch immer regelmäßig Treffen abhält, um die Richtlinien für die Voraussetzungen auszudehnen oder anzupassen.

Ziel ist, möglichst viele von den zehntausenden von Überlebenden zu erreichen, die nie irgendeine Art von Unterstützung erhalten haben.

(Quelle: nytimes.com; 17.11.2012)

 

2012-11-17_nytimes_for_60th_year_germany_honors_duty_to_pay_holocaust_victims

(Quelle: nytimes.com; 17.11.2012)

 

Wobei meines Erachtens die umfangreichen Militärhilfen wie die Sendungen von U-Booten noch gar nicht eingepreist sind.

Aber letztlich geht es um mehr als nur Geld und Reparationszahlungen. Schuld und Schuldgefühle waren seit jeher ein geeignetes Mittel um Gesellschaften zu lenken, zu beherrschen und zu knechten.

Das Prinzip der Erbsünde machte auch aus Neugeborenen Sündern, die nur durch ein gottgefälliges Leben ihre ererbte Schuld abtragen konnten. Wie solch ein gottgefälliges Leben auszusehen habe, dass legten wiederum die kirchlichen Hohepriester fest.

Ohne die im deutschen Volk tief verankerten Schuldgefühle in Bezug auf den 2. Weltkrieg und den Holocaust wäre meines Erachtens das Phänomen der Willkommenskultur in Zusammenhang mit einer massenhaften Einwanderung niemals möglich gewesen.

Der 2013 verstorbene Ovadia Yosef (Josef), sephardischer Großrabbiner Israels und spirituelles Oberhaupt der Schas-Bewegung, äußerte sich in einer Predigt im Jahr 2010 folgendermaßen über Nichtjuden (Gojim/Goyim):

Gojim (Nichtjuden) wurden nur geboren, um uns zu dienen.

Ohne diesen Zweck haben sie keinen Platz auf der Welt –

nur dem Volke Israels zu dienen.

(Quelle: haaretz.com, 20.10.2016)

 

2010-10-20-haaretz-goyim-were-born-only-to-serve-us-2010-10-20

(Quelle: haaretz.com; 20.10.2010)

 

Nun könnte man einwenden, daß sei lediglich eine verirrte Meinung eines unbedeutenden Einzelnen. Allerdings bekleidete Ovadia Yosef, wie eingangs bereits erwähnt, das Amt des sephardischen Großrabbiners und andererseits wohnten seinen Beerdigungsfeierlichkeiten so viele Menschen bei wie noch nie vorher zu solch einem Anlaß in der Geschichte Israels:

2013-10-07-timesofisrael_rabbi_ovadia_yosef_buried_in_largest_funeral_in_israeli_history_the_times_of_i

(Quelle: timesofisrael.com; 07.10.2013)

 

Aus den Tiefen des Online-Archivs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung konnte ich folgendes Zitat bergen:

Die Seelen der Gojim sind von ganz anderer, minderer Art.

Alle Juden sind von Natur gut, alle Gojim von Natur böse.

Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Gojim ihr Abschaum.

(Rabbi Schneur Salman (1745 – 1812), Gründer der Chabad-Lubawitsch-Bewegung; Quelle: FAZ „Massenmord im Namen Gottes“; 11.03.1994)

 

 

Die Chabad-Lubawitsch-Bewegung (Dynastie) ist nicht irgendein unbedeutender Verein, sondern die größte jüdisch-religiöse Organisation der Welt.

2016-11-03-18_34_25-chabad-wikipedia

(Quelle:en.wikipedia.org; Screenshot vom 03.11.2016)

2016-11-03-18_40_40-chabad-wikipedia

(Quelle: de.wikipedia.org; Screenshot vom 03.11.2016)

 

2015-09-01_revisiting_r-_schneur_zalman_the_alter_rebbe_news_chabad_lubavitch_world_he

(Quelle: lubavitch.com; 01.09.2015)

 

Mitglieder des Führungszirkels dieser Bewegung haben regelmäßigen Zugang zu hochrangigen Politikern Israels und der Vereinigten Staaten.

2012-12-13-arutz-sheva_chabad_lubavitch_brings_hanukkah_message_to_prime_minister_jewish_world_news

(Quelle: israelnationalnews.com; 13.12.2012)

 

Nach Aussage des Historikers Wolfgang Eggert gibt Benjamin Netanjahu, amtierender Minsiterpräsident Israels, bei jedem offiziellen Besuch in den USA zuvor eine Stippvisite im Hauptquartier der Bewegung in Brooklyn (NY) ab, um dort gebrieft zu werden.

Auch im Ausland trift er auf Gesandte von Chabad-Lubawitsch:

2014-05-14_on_visit_to_japan_pm_netanyahu_takes_time_with_chabad_emissaries_news_chaba

(Quelle: lubavitch.com; 14.05.2016)

 

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(Quelle: lubavitch.com; 08.10.2016)

 

Alle US-Präsidenten empfangen zumindest einmal während ihrer Amtszeit Emissäre von Chabad-Lubawitsch:

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(Quelle: www.whitehouse.gov; 27.04.2015)

 

Auch George W.Bush:

 

Der bundesdeutsche Außenminister traf in Kiew im Juni 2015 auf eine Delegation dieser Bewegung.

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(Quelle: lubavitch.com; 11.06.2015)

 

Die auf französisch erscheinende Online-Zeitung Hassidout.org ist Teil der Chabad-Bewegung und so kann es nicht überraschen, dass auf deren Startseite auf  Rabbi Schneur Salman, den Gründer dieser machtvollen Bewegung, verwiesen wird.

2017_01_28_13_12_14_le_president_du_parlement_europeen_m-_martin_schulz_l_holocauste_restera_tou

(Quelle: hassidout.org; 28.01.2017)

 

Dieses Chabad-Medium berichtete im Dezember 2012 über einen Besuch ranghoher europäischer Rabbis bei Martin Schulz, dem Präsidenten des Parlamentes der europäischen Union.

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(Quelle: hassidout.org; 09.12.2012)

 

Dabei gab der Präsident des EU-Parlamentes folgendes Statement ab:

Der Holocaust wird für immer ein Teil des deutschen Bewusstseins bleiben!

Zitat von Martin Schulz (Quelle: hassidout.org; 09.12.2012)

 

Die abgesandten Rabbis übergaben sodann Martin Schulz eine Menorah – (den siebenarmigen Leuchter und religiöses Symbol des Judentums) – in welcher das Wappen der EU künstlerisch integriert wurde.

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(Quelle: hassidout.org; 09.12.2012)

 

Die Times of Israel vermeldete im März 2015, dass in der rechtsgerichteten Israel National News ein Artikel mit folgender Kernaussage veröffentlicht wurde:

Wenn der Messias kommt, schrieb Ben-Eliyahu, wird Israel die Endlösung umkehren.

„Zwanzig, dreißig Atombomben auf Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Dortmund und so weiter, um sicherzustellen, daß der Job erledigt wird. Und das Land wird für tausend Jahre ruhig sein „

(Quelle: timesofisrael.com; 11.03.2015)

 

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(Quelle: timesofisrael.com; 11.03.2015)

 

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(Quelle: timesofisrael.com; 11.03.2015)

 

Diese Nachricht wurde in unseren etablierten Medien nicht weiter thematisiert. Man stelle sich den medialen Aufschrei hierzulande vor, sollte ein russischer oder iranischer Hinterbänkler solche Zeilen verfasst haben.

In diesem Zusammenhang will ich auf eine Aussage Willy Wimmers verweisen, die zunächst vermeintlich nichts mit obiger Nachricht zu tun hat aber verdeutlicht auf welch gefährlichem Terrain wir Deutsche uns bewegen, aufgrund der „Sorge unserer Verbündeten“.

2016-08-25-worldeconomy_hat_deutschland_eigene_nationale_interessen_

(Quelle: www.world-economy.eu; 25.08.2016)

 

2016-08-25-world-economy-eu-willy-wimmer-deutschland-eigne-nationale-interessen-02

(Quell: www.world-economy.eu; 25.08.2016)

 

Der israelische Staat hat sich selbst die sogenannte Samson-Option gegeben.

Diese Option, benannt nach dem gleichnamigen biblischen Helden, besagt dass Israel im Falle einer existenziellen Bedrohung die ganze Welt mit in den Abgrund ziehen kann.

Aus folgende Zeilen des israelischen Dichters Itamar Yaoz-Kest werden Natur und Tragweite der Samson-Option ersichtlich, ohne daß diese vom Dichter selbst namentlich genannt wird.

(Anmerkung: Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Antwort auf ein Gedicht von Günther Grass aus dem Jahr 2012, in welchem er die israelische Politik kritisierte)

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(Quelle:israelnationalnews.com; 08.04.2012)

 

Kommen wir zurück zu Martin – (Deutschland existiert nur um Israel zu schützen) – Schulz.

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(Quelle: www.rnz.de; 11.06.2016)

 

Ja, das passt genau in den vorherrschenden Narrativ.

Die israelische Hilfsorganisation IsraAID hat mittlerweile einen Ableger in Deutschland gegründet (IsraAID Germany) um Flüchtlinge zu betreuen, zu versorgen und nach Deutschland zu verbringen. Ja richtig nach Deutschland und nicht ins nahe gelegene Israel.

Israel ist schließlich ein jüdischer Staat und diesen Charakter gilt es zu bewahren.

Einen geradezu herzzerreißenden Bericht über IsraAID verfasste die WELT, wen wundert es noch?

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(Quelle: welt.de; 22.01.2016)

 

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(Quelle: welt.de; 22.01.2016)

 

2016-01-22-welt-de-03

(Quelle: welt.de; 22.01.2016)

 

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(Quelle: welt.de; 22.01.2016)

2016-03-03-hagalil-com-01

(Quelle: hagalil.com; 03.03.2016)

 

2016-03-03-hagalil-com-02

(Quelle: hagalil.com; 03.03.2016)

 

Hier sehen wir Martin Schulz mit Moshe Kantor, dem Vizepräsidenten des Europäischen Rates für Toleranz und Versöhnung:

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Kantor/ Schulz (Quelle: moshekantor.com)

 

Moshe Kantor ist nebenbei auch Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses :

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(Moshe Kantor, Quelle: moshekantor.com)

 

Der Europäische Rat für Toleranz und Versöhnung hat für das EU-Parlament ein Strategiepapier ausarbeiten lassen, in welchem Vorschläge für die Regierungen der EU-Länder aufgeführt sind, um in diesen Ländern ein „Klima der Toleranz“ zu fördern.

Mit diesem Dokument hatte mich bereits auseinandergesetzt (siehe: hier).

(b) Jugendliche, welche für das Vergehen solcher Straftaten für schuldig befunden wurden, müssen sich einem Rehabilitierungsprogram unterziehen, das in ihnen eine Kultur der Toleranz einimpft*.

(*to instill something in someone = einimpfen, anerziehen, beibringen, einträufeln).

(Quelle: europarl.europa.eu/…/11_revframework_statute)

 

Von der englischsprachigen Wikipedia erhält man zum Personenkreis, der dieses Dokument erstellt hat, folgende Informationen:

Prof. Yoram Dinstein (Professor Emeritus of International Law and Human Rights, Tel Aviv University, Israel) (Chair)

Dr. Ugo Genesio (retired Judge, the Italian Supreme Court)

Prof. Rein Mullerson (Rector, University Nord, Talinn, Estonia)

Prof. Daniel Thürer (Professor Emeritus of International and European Law, University of Zurich, Switzerland)

Prof. Rüdiger Wolfrum (Director, Max Planck Institute for Comparative Public law and International Law, Heidelberg, Germany).

(Quelle: wikipedia/Model_National_Statute_for_the_Promotion_of_Tolerance)

 

Bemerkenswert ist nun, dass der Vorsitz dieser illustren Runde von einem israelischen Rechtswissenschaftler gehalten wird, der in seinem beruflichen und privaten Lebenslauf – zwar zu den USA und selbstverständlich zu Israel aber – keinerlei Bezug zu Europa hat.

Der aus Estland stammende Rein Müllerson wiederum ist im Autorenpool von George Soros‘ Open Democracy-Gesellschaft gelistet.

Heiko Maas (SPD), bundesdeutscher Justizminister erhielt wie bereits erwähnt im Januar 2014 die Gabe der Erinnerung des Internationalen Ausschwitz Komitees.

Im Juni 2014 bekam er zudem den Israel-Jacobson-Preis der Union progressiver Juden verliehen:

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(Quelle: juedischerundschau.de; 07.08.2014)

 

Im Zuge seiner Dankesrede anläßlich der Preisverleihung verurteilte er Hassparolen und er warnte vor neuer Hetze.

2014-07-24_antisemitismus_maas_mahnruf_im_saal_des_ns_blutrichters_welt

(Quelle: welt.de; 24.07.2014)

 

Laut Angaben von SPIEGEL-Online wurden im August 2016 insgesamt 100.000 sogenannte Hassbotschaften im deutschsprachigen Internet gelöscht.

2016_10_03_15_58_45_facebook_loschte_im_august_100-000_hassbotschaften_spiegel_online_internet_e

(Quelle: spiegel.de; 26.09.2016)

 

Wie SPIEGEL-Online im Januar 2016 berichtete, wurde ein Tochterunternehmen des Bertelsmann-Konzerns beauftragt Inhalte deutschsprachiger Facebook-Seiten (und die Seiten anderer deutschsprachiger Medien) zu prüfen und ggf. zu löschen:

Dafür wird künftig eine große Mannschaft eingesetzt: Nach SPIEGEL-Informationen stellt die Bertelsmann-Tochter Arvato neue „Customer Care Agents“ ein, die von Berlin aus problematische Inhalte prüfen und löschen sollen.

(Quelle: SPON; 16.01.2016)

 

Beratende Partner für Facebook und Bertelsmann sind in diesem Zusammenhang 3 Institutionen.

  1. Das „International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR)
  1. Das „Institute for Strategic Dialogue (ISD)
  1. Die „Amadeu-Antonio-Stiftung

Sie wollen Experten zusammenbringen und Beispiele erarbeiten, wie Hetze im Netz zu begegnen ist.

(Quelle: welt.de; 16.01.2016)

 

Auffällig ist, daß zwei dieser Organisationen einen englischen Namen tragen und lediglich die dritte und letztgenannte einen deutschen Namen trägt.

 

1. International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR)

Das in London ansäßige ICSR entstand aus einer akademischen Partnerschaft folgender Einrichtungen:

  • Das King’s College London (England), das älteste College der University of London.
  • Die University of Pennsylvania (USA), eine der renommiertesten und ältesten Universitäten der Vereinigten Staaten von Amerika.
  • Das Interdisciplinary Center Herzliya in Tely Aviv (Israel)
  • Das Jordan Institute of Diplomacy in Amman (Jordanien)
2016_11_02_18_58_01_the_international_centre_for_the_study_of_radicalisation_and_political_violence

(Quelle: en.wikipedia.org; 02.11.2016)

 

2. Institute for Strategic Dialogue (ISD)

Das ISD wurde von Sir Arthur George Weidenfeld gegründet:

2016_11_02_18_48_41_institute_for_strategic_dialogue_wikipedia

(Quelle: en.wikipedia.org; 02.11.2016)

 

Sir Arthur George Weidenfeld, Baron Weidenfeld, GBE (* 13. September 1919 in Wien; † 20. Januar 2016 in London) war ein britischer Journalist, Verleger und Diplomat österreichisch-jüdischer Herkunft.

Er war auch Kolumnist der Berliner Tageszeitung Die Welt. 1949 wurde er politischer Berater der israelischen Regierung und Kabinettschef des Präsidenten Chaim Weizmann.

(Quelle: wikipedia.de)

 

George Weidenfeld sagte von sich selbst, daß er sein ganzes Leben lang Zionist gewesen sei:

2016-01-20-nytimes_george_weidenfeld_british_publisher_of_lolita_and_london_fixture_dies_at_96_

(Quelle: nytimes.com; 20.01.2016)

 

2016-01-20-nytimes_george_weidenfeld_british_publisher_of_lolita_and_london_fixture_dies_at_96_02

(Quelle: nytimes.com; 20.01.2016)

 

3. Amadeu-Antonio-Stiftung

Betrachten wir zunächst den Stiftungsrat der Amadeu-Antonio-Stiftung. Dort sitzt neben anderen auch Stephan Kramer, gegenwärtig Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes.

Bevor er dieses Amt bekleidetete war Herr Kramer mehrere Jahre Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Direktor des Europäischen Büros gegen Antisemitismus des American Jewish Committee:

 

Den Werdegang Stephan Kramers hatte ich bereits einem vorangegangenen Blogbeitrag thematisiert (s. hier).

Vorstandsvorsitzende der Stiftung ist Anetta Kahane, die sich im Sommer 2015 folgendermaßen über die, ihrer Ansicht nach, zu homogene ethnische Zusammensetzung der ostdeutschen Bundesländer äußerte:

„Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind…

Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb

(Quelle: tagesspiegel.de zitiert Anetta Kahane; 15.07.2015)

 

Mit Stephan Kramer verbindet sie, dass sie Jüdin ist. Im Jahr 2004 äuserte sie sich in einem Interview mit der taz folgendermassen zur Bedeutung des Judentums in ihrem persönlichen Einsatz:

taz kahane

(Quelle: taz.de; 30.08.2004)

 

Expertin für Hate Speech (Hassrede) der Amadeo-Antonio-Stiftung ist Julia Schramm, die mit ihrem privaten Twitter-Account viele Meldungen zweifelhaften Inhalts veröffentlichte, darunter auch folgende:

julia schramm Deutschland abschaffen

(Bildquelle: info-direkt.eu; Screenshot Twitter Julia Schramm „Deutschland abschaffen“)

 

Dies verdeutlicht einmal mehr, daß es mit der uns eingetrichterten, vermeintlichen Kollektivschuld der Deutschen nicht allein und auch nicht hauptsächlich darum geht ein günstiges Klima beizubehalten, welches weiterhin Reparationszahlungen ermöglicht, in welcher Form auch immer.

Die Zielsetzung ist tiefgreifender und umfassend. Meiner Auffassung nach liegt die Hauptzielrichtung dieses aufoktroyierten und penibel vermittelten Schuldkomplexes in der angestrebten und bereits zu einem großen Teil erreichten Brechung dessen, was man die Volkseele der Deutschen nennen könnte.

Julia Schramms Aussage, Deutschland wäre mit gutem Gewissen einfach abzuschaffen, ist in diesem Zusammenhang als eine seelische Verletzung zu begreifen.

Der US-Amerikanische Starkoch Anthony Bourdain reist mit dem TV-Sender CNN um die Welt, um regelmäßig aus verschiedenen Städten kulinarisches zu präsentieren. Dabei werden auch Städte und Länder vorgestellt und Gespräche mit lokalen Künstlern und Gastronomen eingeflochten.

Im Juni 2016 wurde eine Sendung ausgestrahlt, die Bourdains Erlebnisse und Begegnungen in Köln zeigten.

Aus dieser Sendung habe ich mir von YouTube einen kurzen Ausschnitt von eineinhalbminütiger Dauer heruntergeladen. Die Tonqualität ist bescheiden, da das Material offensichtlich vom TV-Bildschirm abgefilmt wurde.

Anthony Bourdain trifft hier bei einem geselligen Glas Wein einen Deutschen, der mir nicht bekannt ist und sich wohl selbst als Künstler sieht. Für mich ist er ein Idiot, wobei das eine das andere ja nicht ausschließt.

BOURDAIN: So Cologne, proud of its attitude towards artists, different cultures. Germany has accepted a million refugees. How do you realistically say: we’re all going to learn to live together, can that be done?

IDIOT: It could be done, of course but I hope that all the right-wing people will not develop and this is for example a job for an artist. Maybe we should go out a hundred people with Nazi-uniforms, walk through the city. Maybe this kind of actions will make the people remind on the … and what our grandfathers did wrong. We really have to take care that we don’t fall back into these structures.

BOURDAIN: But we kind of are …

IDIOT: We’re on the way.

BOURDAIN: We’re well on the way!

IDIOT: I … to be naïve talking about utopias. It’s a kind of utopia! Just the fact that the whole world will mix up with each other. That in – I don’t know – 70, 80 years there will be no white people anymore and only cappuccino-colored people.

BOURDAIN: That’s the only way!

IDIOT: It’s good!

BOURDAIN: That’s the only solution!

IDIOT: Ya, mix up!

BOURDAIN: That’s our only hope – away out of this. It will take some time but it’s the only way: the sort of Singaporean model where everybody is so mixed up that you really don’t know who to have because everybody is so hopelessly intertwined.

 

Beide freuen sich also, dass es bald keine weißen Menschen mehr geben wird. Nach Auffassung von Bourdain wäre dieses Verschwinden der unterschiedlichen Rassen sogar die einzige Chance der Menschheit.

 

Anthony Bourdains Mutter ist Jüdin, wie man Wikipedia entnehmen kann:

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(Quelle: en.wikipedia.org; Screenshot vom 03.11.2016)

 

In diesem Zusammenhang nachfolgend ein paar Schnipsel aus älteren SPIEGEL-Artikeln:

 

Von entscheidender Bedeutung ist also die jüdische Mutter, die das Jüdischsein weitergibt.

Und dieses Jüdischsein kann man auch nicht so einfach ablegen.

 

So sah es auch der im Jahr 2006 verstorbene Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland von 2000 bis zu seinem Ableben.

 

 

Das ist doch höchst bemerkenswert. Offenbar gibt es im Judentum eine genetische – um nicht zu sagen: rassische – Komponente auf die penibel geachtet wird.

Die „heute“ zu uns gekommenen Nordafrikaner und Araber sind die Deutschen von „morgen“. So zumindest ist das weit verbreitete Narrativ der offiziellen Verlautbarungen in den westlichen Ländern und auch in Deutschland.

Nationen und Volkszugehörigkeiten seien überkommene, gar künstliche Konstrukte und hätten demnach keine Bedeutung. Jüdische Gelehrte sehen das offenbar gänzlich anders zumindest das Judentum betreffend.

Auch die Mutter Nicolas Sarkozys ist jüdischer Abstammung.

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(Quelle: de.wikipedia.org; Screenshot vom 03.11.2016)

 

Nicolas Sarkozy, französischer Staatspräsident von 2007 bis 2012, hielt im Dezember 2008 eine Rede an der Polytechnischen Hochschule in Palaiseau, was für sich genommen, nichts besonders wäre.

Betrachtet man allerdings folgende Passage aus dieser Ansprache, so sind sowohl Inhalt als auch Wortwahl mehr als bemerkenswert, gerade auch im Kontext der aktuellen Ereignisse.

Der nachfolgende französische Text entspricht den von Sarkozy gewählten Worten, die deutsche Übersetzung hingegen stammt von mir.

Quel est l’objectif ? Ça va faire parler.

Was also ist das Ziel? Das wird noch Diskussionen auslösen.

Mais l’objectif, c’est de relever le défi du métissage.

Aber das Ziel ist es, die Herausforderung der Rassenvermischung festzustellen (anzunehmen).

Défi du métissage que nous adresse le 21ème siècle.

die Herausforderung der Rassenvermischung, die uns das 21. Jahrhundert stellt.

… Ce n’est pas un choix, c’est une obligation, c’est un impératif.

… Hierbei handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Verpflichtung, ein Gebot (ein Muss).

On ne peut pas faire autrement

Wir können nicht anders handeln

Au risque de nous trouver confrontés à des problèmes considérables !

Auf die Gefahr hin, dass wir uns mit beträchtlichen Problemen konfrontiert sehen werden!

Nous devons changer, alors nous allons changer.

Wir müssen uns ändern, also werden wir uns ändern.

On va changer partout en même temps, dans l’entreprise,

Wir werden uns überall und gleichzeitig ändern, in den Firmen

dans les administrations, à l’éducation, dans les partis politiques.

in der Verwaltung, in der Erziehung, in den politischen Parteien.

Et on va se mettre des obligations de résultat.

Und wir werden uns Erfolgspflichten setzen.

Si ce volontarisme républicain ne fonctionnait pas,

Falls dieser republikanische Voluntarismus (Durchsetzungsfähigkeit) nicht funktionieren sollte,

Il faudra que la république passe à des méthodes plus contraignantes encore.

dann wird die Republik zu noch zwingenderen Massnahmen greifen müssen.

 

Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos von diesem Diskurs. Ich habe mir einen Version mit deutschen Untertiteln heruntergeladen, die allerdings nicht ganz den von Sarkozy gewählten Worten entsprechen:

 

Barbara Lerner Spectre¸ Gründungsdirektorin von “Paideia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden” wurde im Jahr 2010 vom israelischen TV-Sender IBA interviewt.

Dabei gab sie folgendes Statement ab:

Europe has not yet learned how to be multicultural. And I think we are going to be part of the throes of that transformation, which must take place. Europe is not going to be the monolithic societies that they once were in the last century. Jews are going to be at the center of that. It’s a huge transformation for Europe to make. They are now going into a multicultural mode, and Jews will be resented because of our leading role. But without that leading role, and without that transformation, Europe will not survive

(Barbara Lerner Spectre; 2010)

 

 

Laut Frau Lerner Spectre müsse Europa sich wandeln und multikulturell werden, andernfalls würde Europa nicht überleben. Dieser Transformationsprozess würde zudem von Juden geleitet werden.

Barbara Coudenhove-Kalergi schrieb in ihrer Kolumne beim österreichischen Standard im Januar 2015, daß für Europa eine Epoche der Völkerwanderung und Masseneinwanderung anbreche und dieser Prozess unumkehrbar sei:

2015-01-17-standard_volkerwanderung_barbara_coudenhove_kalergi_derstandard-at_meinung

(Quelle: derstandard.at; 17.01.2015)

 

Bemerkenswert ist nun einerseits die Chuzpe, ja Anmaßung mit der die Journalistin von der Unumkehrbarkeit dieser massenhaften Zuwanderung nach Europa spricht und anderseits die Tatsache, dass dieser Artikel bereits im Januar 2015, also ein gutes halbes Jahr vor den großen Migrationswellen im Spätsommer/Herbst 2015 erschien.

Barbara Coudenhove-Kalergi ist die Nichte von Richard Coudenhove-Kalergi mit dem ich mich bereits in einem frühren Blogbeitrag auseinandersetzte. Aus diesem Grund folgt nun ein kleiner Auszug daraus:

— [Auszug aus Hintergründe zur Masseneinwanderung (1)] —

Die Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi zeichnete Angela Merkel im Jahr 2010 mit dem Europapreis aus.

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(Quelle: www.bundeskanzlerin.de; 13.01.2011)

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel erhält Europapreis

(Quelle: www.bundeskanzlerin.de, 13.01.2011)

 

„Der Preis wird alle zwei Jahre durch die Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi an führende Persönlichkeiten vergeben, die durch außerordentliche Verdienste im europäischen Einigungsprozess herausragen…

Der Europapreis geht auf den Diplomaten, Philosophen und Publizisten Richard Coudenhove-Kalergi zurück, dessen Familie in mehreren europäischen Ländern verwurzelt war und der als Begründer der modernen demokratischen Europa-Idee betrachtet wird. Er war auch maßgeblich an der Errichtung des Europarates in Straßburg beteiligt“

(Quelle: european-society-coudenhove-kalergi.org)

2012 erhielt der EU-Präsident Herman Van Rompuy diesen Preis  und zuletzt wurde Jean-Claude Juncker 2014 damit ausgezeichnet.

 

Bonn, Verleihung Coudenhove-Kalergi-Preis an Kohl

Bonn, 29.4.1991 Verleihung des Coudenhove-Kalergi-Preises an Helmut Kohl. Die Laudatio hält der Präsident der Paneuropa-Union Otto von Habsburg. (Bildquelle: www.wikipedia.de)

 

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894 – 1972) gründete im Jahr 1922 die Paneuropa-Union. Drei Jahre später, sprich 1925 veröffentlichte er sein Buch „Praktischer Idealismus“:

 

1925-00-00 Coudenhove-Kalergi_praktischer_Idealismus

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi – PRAKTISCHER IDEALISMUS (Wien/Leipzig 1925)
Link zur PDF-Datei

 

Auszug:

S. 22f:  Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen.

Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.

Der Verweis auf das alte Ägypten ist meiner Auffassung nach in Zusammenhang zu sehen, dass Coudenhove-Kalergi einer Freimaurerloge angehörte.

S. 20f:  In der Großstadt begegnen sich Völker Rassen, Stände. In der Regel ist der Urbanmensch Mischling aus verschiedensten sozialen und nationalen Elementen. In ihm heben sich die entgegengesetzten Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, Willenstendenzen und Weltanschauungen seiner Eltern und Voreltern auf oder schwächen einander wenigstens ab. Die Folge ist, daß Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizontes verbinden.

Dieser urbane Mischling [sic!] bildet nach Ansicht des Autors offenbar Charaktereigenschaften heraus, welche für die weitere Gestaltung der Weltordnung nützlich zu sein scheinen.

S. 28:  Was die Juden von den Durchschnitts-Städtern hauptsächlich scheidet, ist, dass sie Inzuchtmenschen sind. Charakterstärke verbunden mit Geistesschärfe prädestiniert den Juden in seinen hervorragendsten Exemplaren zum Führer urbaner Menschheit, zum falschen wie zum echten Geistesaristokraten, zum Protagonisten des Kapitalismus wie der Revolution.

Interessanterweise hebt Coudenhove-Kalergi bei Juden den Umstand  positiv hervor, dass sich diese eben nicht vermischt hätten (und nach wie vor nicht vermischen werden?) und dadurch Eigenschaften wie Charakterstärke und Geistesschärfe aufweisen, womit ihnen eine weltweite Führungsrolle zukäme.

S. 32f: Der Einfluss des Blutadels sinkt, der Einfluss des Geistesadels wächst.

Diese Entwicklung und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.

Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.

S. 49f: Hauptträger des korrupten wie des integren Hirnadels: des Kapitalismus, Journalismus und Literatentums, sind Juden. Die Überlegenheit ihres Geistes prädestiniert sie zu einem Hauptfaktor zukünftigen Adels.

— [Ende des Auszugs aus Hintergründe zur Masseneinwanderung (1)] —

 

Richard Coudenhove-Kalergi war der erste Preisträger des renommierten Karlspreises, ein weiteres Indiz, daß wir es hier alles andere als mit einer unbedeutenden Randfigur zu tun haben.

S.39: Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister.

An die Stelle der feudalen Gesellschaftsstruktur ist die plutokratische getreten: nicht mehr die Geburt ist maßgebend für die soziale Stellung, sondern das Einkommen. Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.

Als es noch wahren Blutadel gab, war das System der Geburtsaristokratie gerechter als heute das der Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgefühl, Kultur, Tradition während die Klasse, die heute herrscht, alles Verantwortungsgefühles, aller Kultur und Tradition bar ist.

2016-11-03-14_49_24-die-masseneinwanderung-merkel-und-der-coudenhove-kalergi-plan

(Quelle: politaia.org; 29.08.2015)

 

Im Juni 2015 hielt Wladimir Putin eine Rede in der Schneersohn-Bibliothek (Schnerson-Library) im Moskauer Jewish Museum and Tolerance Center. Er äusserte darin, daß die erste Sowjetregierung zu 80 – 85% aus Juden bestand.

(Videodauer: 48 s)

Die Schneersohn-Bibliothek ist benannt nach Joseph Isaac Schneersohn:

2016_11_03_17_20_21_joseph_isaac_schneersohn_wikipedia

(Quelle: de.wikipedia.org; Screenshot vom 03.11.2016)

 

Der französische Rabbi David Touitou wurde im November 2013 von besorgten Mitgliedern seiner Gemeinde aufgesucht, die seine Einschätzung zur zunehmenden Islamisierung Frankreichs und Europa hören wollten.

2016_11_05_17_08_45_rav_david_touitou

(Quelle: torah-box.com; Screenshot vom 05.11.2016)

 

Hier ist seine Antwort:

The Messiah will return only once Edom (i.e. Europe and Christianity) will be totally destroyed.

Therefore I ask you: is it good news that Islam is invading Europe?

It’s excellent news! It means the coming of the Messiah! Excellent news!

Der Messias wird erst zurückkommen sobald Edom (d.h. Europa und die Christenheit) total zerstört sein werden.

Daher frage ich euch: Sind das gute Nachrichten, daß der Islam dabei ist Europa zu erobern?

Das sind ausgezeichnete Nachrichten, denn es bedeutet, daß der Messias kommen wird! Ausgezeichnete Nachrichten!

(Rav David Touitou im November 2013)

 

 

 

Und zum Abschluß: von koscheren Konservativen, verbroderten Rechten und antideutschen Linken.

 

2010-11-23-israel-matzav_-geert-wilders_-israel-is-fighting-our-battle

(Quelle:israelmatzav.blogspot.ch; 23.11.2010)

 

2015-04-13-pegida-wilders_kommt_weitersagen

(Quelle: pi-news.net; 19.03.2015)

 

2015-05-14-judische-allgemeine_pegida_rechts_liegen_lassen_judische_allgemeine

(Quelle: juedische-allgemeine.de; 14.05.2015)

 

 

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(Quelle: tagesspiegel.de; BAGIDA Münchnen; 20.01.2015)

 

Nicolaus Fest, langjähriger und hochrangiger Mitarbeiter von BILD und BILD am Sonntag verkündete Anfang Oktober 2016 seinen Eintritt in die AFD:

2016-10-06-jungefreiheit_afd_neuzugang_fest_fordert_schliesung_aller_moscheen_junge_freiheit

(Quelle: jungefreiheit.de; 06.10.2016)

 

Wobei die AFD schon länger mit diesen einflussreichen Kreisen flirtet.

2016-01-28-judische-allgemeine-_afd_petry_lasst_kaschern_judische_allgemeine

(Quelle: juedische-allgemeine.de; 28.01.2016)

 

Den Vogel abgeschossen hat nun unlängst Frauke Petrys Lebensgefährte und Vorsitzende des AFD-Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen, Markus Pretzell.

Bei einer von der AFD organisierten Veranstaltung Ende Januar 2017 in Koblenz, an der viele Mitglieder rechter Parteien aus ganz Europa teilnahmen, untern anderem auch Marine Le Pen und Geert Wilders, hielt Markus Pretzell die Eröffnungsrede.

Darin verstieg er sich zur Behauptung, dass Israel unsere Zunkunft sei:

(0:45) Ich möchte heute auch noch ein anderes Land in den Fokus stellen, ein nichteuropäisches Land. Ja meine Damen und Herren wir haben ein Problem mit dem politischen Islam, in Deutschland, in Europa, vor allem in Westeuropa.

(01:03) Es gibt ein Land, was schon Jahrzehnte längere Erfahrung in dieser Frage hat. Ein Land, was sich mit einer Politik der Europäischen Union konfrontiert sieht, die feindlicher kaum sein könnte.

Die Europäische Union finanziert letztlich, über Umwege, Terrororganisationen gegen Israel. Diese Europäische Union, die sich für besonders liberal, für besonders verbindend hält.

Meine Damen und Herren, was die Europäische Union mit Israel tut, wie sie es behandelt, das ist letztlich Ausweis dessen, dass man sich vor der eigenen Zukunft fürchtet. Israel ist unsere Zukunft meine Damen und Herren, in der Form wie man mit dem Islam umgeht …

(02:10) Meine Damen und Herren, wer den politischen Islam, wer den islamischen Staat, wirklich bekämpfen will, der sollte Israel unterstützen und nicht auch noch politisch und finanziell bekämpfen!

(Markus Pretzell, NRW-Landesvorsitzender der AfD am 21.01.2017 in Koblenz)

 

 

 

Henryk Broder, der in Polen geborene Journalist mosaischen Glaubens und deutscher Staatsbürgerschaft gilt unter vielen deutschen Konservativen als aufrechte Stimme, da er zuletzt häufig in den staatlichen und staatsnahen Medien die Gefährlichkeit des Islams thematisierte.

 

Das es sich bei Broder lediglich um ein systemisches U-Boot handelt, dürften die folgenden Zitate zeigen:

2006-07-14-hagalil_henryk_broder_uber_historischen_masochismus_arabische_logik_und_die_entarisieru-01

(Quelle: hagalil.com; 14.07.2006)

 

Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.

(Zitat von Henryk Broder; Quelle: hagalil.com; 14.07.2006)

 

2006-07-14-hagalil_henryk_broder_uber_historischen_masochismus_arabische_logik_und_die_entarisieru-02

(Quelle: hagalil.com; 14.07.2006)

 

Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.

(Zitat von Henryk Broder; Quelle: hagalil.com; 14.07.2006)

 

2017-02-13-12_00_36-henryk-broder-uber-historischen-masochismus-arabische-logik-und-die-entarisieru

(Quelle: hagalil.com; 14.07..2006)

 

Im März 2011 veröffentliche ZEIT-ONLINE ein Gespräch mit seinem ägyptisch-deutschen Kompagnon Hamed Abdel-Samad. Moderiert wurde dieses Gespräch von einer Journalistin der ZEIT.

2011-03-10-zeit_terrorangst_angst_ist_das_deutsche_lebenselixier_zeit_online-01

(Quelle: zeit.de; 10.03.2011)

 

Auf die Nachfrage der Journalistin, warum er der Auffassung sei, dass Angst das Lebenselixier der Deutschen sei, entgegnete Broder:

2011-03-10-zeit_terrorangst_angst_ist_das_deutsche_lebenselixier_zeit_online-02

(Quelle: zeit.de; 10.03.2011)

 

Allein für diese Aussage hat sich Broder als ehrbarer Diskutant disqualifiziert aber das wird ihn gewiss nicht weiter stören.

Schließlich lässt Broder sich in diesem Gespräch zur Äußerung hinreissen, dass es ihm überhaupt nichts ausmache, dass – wie Sarrazin mit seinem Buch behauptete –  Deutschland sich abschafft:

Deutschland schafft sich ab. Na und? Gesellschaften schaffen sich öfter mal ab und nicht zwangsläufig zu ihrem Nachteil.

(Zitat von Henryk Broder; Quelle: zeit.de; 10.03.2011)

 

2011-03-10-zeit_terrorangst_angst_ist_das_deutsche_lebenselixier_zeit_online-05

(Quelle: zeit.de; 10.03.2011)

 

Zu guter Letzt: die sogenannte ANTIFA ist mittlerweile vollständig zu bloßen Erfüllungsgehilfen dieses Systems verkommen:

2006-00-00 wikipedia Anti-German_communist_protesters_in_Frankfurt_in_2006

(Bildquelle: wikipedia)

 

bomber harris superstar

„Bomber Harris Superstar Dir dankt die Rote Antifa. (White Lake)“

 


 

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Kramer gegen Deutschland

Das ZDF strahlte am 24. August 2016 eine halbstündige Sendung mit folgendem Thema aus:

Rechtspopulisten in Deutschland

National, patriotisch – und gefährlich?

Als intellektuelle Köpfe dieser Szene werden präsentiert: der Verleger und Publizist Götz Kubitschek (Antaios Verlag, Sezession) und Martin Sellner, Kopf und Gesicht der Identitären Bewegung Österreichs.

Auf folgendem TV-Ausschnitt sieht man den ZDF-Journalisten Halim Hosny (rechts, hinter ihm die Fahne Thüringens und jene der EU) im Büro des Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer.

 

In dieser Bildeinstellung sieht sich Herr Kramer auf einem Laptop die Aufnahme eines öffentlichen Auftrittes der Identitären Bewegung Österreichs an. Auf dem Monitor ist Martin Sellner zu erkennen.

Hinter dem Laptop fällt der Blick des Betrachters auf die Fahne der USA.

 

Schließlich hat das Kamerateam noch eine weitere Perspektive aus dem Büro Stephan Kramers eingefangen. Zu sehen sind auf der linken Seite eine Menora (siebenarmiger Kerzenleuchter) und die Fahne Israels.

 

Die Fahne der Bundesrepublik Deutschland ist in diesen Filmaufnahmen nicht zu sehen. Möglicherweise mag eine vorhanden sein, vielleicht ja als Fußabstreifer – wer weiß?

Das Fehlen der deutschen Fahne bei gleichzeitig ungenierter Zurschaustellung der Fahnen der USA und Israels ist immerhin konsequent und aufrichtig. Es wird gar nicht erst versucht die Fassade eines bundesdeutschen (Verfassungs-) Patrioten aufrechtzuerhalten.

Gleichwohl kann dies auch als Verhöhnung jener bürgerlich-konservativer Kreise aufgefasst werden, die nach wie vor davon ausgehen, dass die Machtstrukturen es gut mit Deutschland, gut mit ihnen meinen.

Nun folgt ein Einschub zum besonderen Werdegang des aktuellen Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes.

Wie der TAGESSPIEGEL berichtete, verfügt Herr Kramer – ehemaliger Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland – nicht über die schriftlich fixierten Voraussetzungen, um Thüringer Verfassungsschutzpräsident zu werden.

Allein sein gutes Verhältnis zu Bodo Ramelow, dem Ministerpräsidenten Thüringens („Die LINKE“), habe schließlich den Ausschlag für seine Anstellung in diese Spitzenposition gegeben.

tagesspiegel.de 2016-04-25

(Quelle: tagesspiegel.de; 26.04.2016)

 

tagesspiegel.de 2016-04-25 02

(Quelle: tagesspiegel.de; 26.04.2016)

 

Ein „LINKER“ Spitzenpolitiker hievt trotz nicht vorhandener Qualifikationen einen Mann in ein hohes und auch sensibles Amt. Dieser wiederum hält es für opportun in seinem Büro alsdann die Fahnen der USA und Israels aber nicht jene der BRD aufzustellen.

Mir kommt in diesem Zusammenhang jene Sektion der „Antifa“ in den Sinn, die statt einer roten und einer schwarzen Flagge, die Fahnen Israels und der USA im Emblem trägt und sich noch extremer antideutsch geriert als die „normale Antifa“

(Bildquelle: wikipedia)

(Bildquelle: wikipedia)

(Quelle: deutscherfreigeist.wordpress.com Bomber Harris Superstar
Dir dankt die Rote Antifa. (White Lake)“

 

Dieses Thema griff ich bereits in folgendem Beitrag auf:

Hintergründe zur Masseneinwanderung (3) – Eine psychotische politische Linke

Pikanterweise sitzt Stephan Kramer auch im Stiftungsrat der Amadeu-Antonio-Stiftung:

 

Die von Anetta Kahane, einer ehemaligen informellen Mitarbeiterin der STASI,  geleitete Stiftung wurde unlängst auf Anregung des deutschen Justizministers Heiko Maas (SPD) auserkoren Bertelsmann und facebook mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, um sogenannte „hate speech“ in den sozialen Medien ausfindig zu machen und einzudämmen.

Im Sommer letzten Jahres äußerte sie sich gegenüber dem TAGESSPIEGEL über die, ihrer Ansicht nach, zu homogene ethnische Zusammensetzung der ostdeutschen Bundesländer:

„Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind…

Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb

(Quelle: tagesspiegel.de zitiert Anetta Kahane; 15.07.2015)

 

Mit Stephan Kramer verbindet sie, dass sie Jüdin ist. Im Jahr 2004 äuserte sie sich in einem Interview mit der taz folgendermassen zur Bedeutung des Judentums in ihrem persönlichen Einsatz:

taz kahane

(Quelle: taz.de; 30.08.2004)

 

Klar zum Ausdruck bringen möchte ich den Umstand, dass ich mich weder als Antiamerikaner noch als Antisemit begreife. Es sind meines Erachtens vielmehr überschaubare aber gleichwohl überaus einflussreiche Kreise, vor allen Dingen in den USA, deren Arme tief in den bundesdeutschen Regierungs- und Verwaltungsapparat hineinreichen und die mit dafür verantwortlich zu zeichnen sind, dass aus der BRD heraus mitunter eine Politik betrieben wird, die (um es vorsichtig zu formulieren) nicht immer den originär bundesdeutschen Interessen entspricht.

Zurück zur ZDF-Sendung. Der Journalist fragt schließlich Stephan Kramer, ob denn nicht Götz Kubitschek vom Verfassungsschutz überwacht werde.

Frage des ZDF-„Journalisten“:

Wie steht es denn beispielsweise aus mit Götz Kubitschek, der sehr stark abstrahlt auf verschiedene Bereiche im „neurechten“ Spektrum?

Antwort Stephan Kramer:

Es gehört zum Geschäft, dass wir nicht alle Karten an dieser Stelle auf den Tisch legen, aber Sie dürfen durchaus davon ausgehen, dass Herr Kubitschek kein unbeschriebenes Blatt ist, dass seine Aktivitäten innerhalb der „rechtsnationalen“, der „neuen rechten Szene“ bekannt sind und durchaus dazu führen, dass wir uns an verschiedenen Stellen nicht nur Sorgen machen.

 

Kramers Antwort läßt an einen lässig drohenden Mafiapaten erinnern: „Wir machen uns (nicht nur) Sorgen!“

Im von Götz Kubitschek geleiteten Verlag Antaios erschien auch folgendes Buch (welches ich hier bereits thematisiert hatte)

 

Auf dem Cover ist das Logo der Identitären Bewegung Frankreichs zu sehen.

 

Nach dem französischen Vorbild hat sich im deutschsprachigen Raum zuerst die Identitäre Bewegung Österreichs (IBÖ) gegründet, die in gewisser Weise Taktgeber für die später gegründete Identitäre Bewegung Deutschlands war.

Auszug vom Internetauftritt der IBÖ:

Der Erhalt der ethnokulturellen Identität

ist das einzige Ziel der Identitären Bewegung. Das heißt, dass Österreich das Land der

Österreicher und Europa das Land der Europäer bleibt und wir unser Erbe in die Zukunft weitertragen können. Wir stehen für eine Welt der tausend Völker,

Traditionen und Kulturen und wollen auch selbst Teil dieser Vielfalt sein.

Darauf aufbauend hat die IBÖ folgende Kernforderungen zusammengestellt:

 

Nun mag jeder selbst entscheiden, inwieweit diese Forderungen gefährlich oder gar antidemokratisch sind, so dass sie eine Beobachtung der Verfassungsschutzdienste rechtfertigen.

Der Hamburger Verfassungsschutz warnt mittlerweile junge Leute sich dieser Bewegung anzuschließen und zwar explizit mit dem Verweis, sich nicht die berufliche Zukunft zu verbauen:

 

Die Identitäre Bewegung Deutschland hat gestern, am 27.08.2016 ein kleines Husarenstück fertiggebracht und ein Transparent mit der Aufschrift „SICHERE GRENZEN – SICHERE ZUKUNFT“  am Brandenburger Tor fixiert:

 

Auch hier die Frage in wie weit diese simple Forderung antidemokratisch oder rechtsextremistisch sein kann?

Der regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller (SPD) wird laut Berliner Zeitung folgendermassen zitiert:

Es ist schlicht widerlich, wie Demokratiefeinde mit solchen Aktionen versuchen, sich dieses Symbol anzueignen, das inzwischen für ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland steht.

 

Der ehemalige Piratenpolitiker und Netzaktivist Stephan Urbach, der einst mithalf, den von der CIA angeschobenen „Arabischen Frühling“ in Lybien umzusetzen (was bekanntermassen  verheerende Folgen hatte) veröffentlichte auf Twitter folgende Meldung zur Aktion der Identitären Bewegung am Brandenburger Tor.

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(Quelle: twitter.com; 27.08.2016)

 

Mit Kartoffel verstehen Jugendliche türkischer, arabischer und nordafrikanischer Herkunft eine abfällige Bezeichnung für sogennante „Biodeutsche“, sprich Deutsche ohne Migrationshintergrund (ein paar soll es ja noch geben).

Von Kartoffelbrei twitterte auch schon mal die Expertin für Hassrede (hate speech) innerhalb der Amadeu-Antonio-Stiftung: Julia Ulrike Schramm.

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(Screenshot Twitter Julia Schramm)

 

In diesem Kontext ist durchaus bemerkenswert, dass der Justizminister per Twittermeldung Anfang letzter Woche ein Lob an die Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ aussprach.

(Quelle: bild.de; 24.08.2016)

(Quelle: bild.de; 24.08.2016)

 

In dem Liedchen „Gefällt mir“ singt diese Band: „Deutschland ist Scheiße – Deutschland ist Dreck!“:

(Quelle: songtexte)

(Quelle: songtexte.com)

 

Wobei das ministerielle Lob doch für Unmut sorgt, wie die BILD vermeldet:

Grund: massive Hetze gegen die Polizei! In ihrem Lied „Staatsgewalt“ auf dem Album „Backstage mit Freunden“ – tönt die Band:

„Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen und schicken den Mob dann auf euch rauf. Die Bullenhelme – sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein und danach schicken wir euch nach Bayern, denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.“

 

Antideutsch ja, aber Texte die zu Gewalt gegen Polizisten aufrufen das geht (noch) nicht.

Verwundert fragen sich viele unbedarfte Bürger wie es sein kann, dass die Identitären Bewegungen mit ihren verhältnismäßig harmlosen Forderungen vom Verfassungschutz überwacht werden, hingegen sich offen antideutsch und zu Gewalt aufrufende gerierende „linksextreme“ Gruppierungen zum Teil sogar staatlich gefördert werden.

Die Antwort darauf liegt meines Erachtens auf der Hand. Die Machtstrukturen unterstützen und schützen Gruppen, die ihnen von Nutzen sind und seien sie auch noch so schmuddelig.

Die Identitären Bewegungen stehen einem reibungslosen „Großen Austausch“ im Wege und da dies offensichtlich von den Machtstrukturen angestrebt wird, sind die Identitären nun zunehmend im Visier der, dem „System“ dienenden, Sicherheitsapparate.

Wobei ich bereits vor einiger Zeit aufgehört habe in Links-/ Rechts- Kategorien zu denken. Es geht um die Zukunft Deutschlands und um die Zukunft Europas.

 


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